Bayer Technology Services auf der ACHEMA 2006

Von: Bayer AG  10.05.2006
Keywords: Arzneimittel

Leverkusen - Bayer Technology Services (BTS) stellt auf der ACHEMA, der weltgrößten Fachmesse für Verfahrenstechnik, vom 15. bis 19. Mai 2006 in Frankfurt (Halle 9.1; Stand B33) neue Produktentwicklungen vor. Von der Mikroreaktionstechnik über neue Wirkstoff-Formulierungen bis hin zu Prozess-online-Analysentechnik präsentiert die Bayer-Tochter zum zweiten Mal ihr umfassendes Produktspektrum. Darüber hinaus werden die neuesten Entwicklungen aus der Verfahrenstechnik in rund 20 Fachbeiträgen während des ACHEMA-Kongresses erläutert. Neue Anlagenkonzepte als Antwort auf die Marktbedürfnisse der chemischen Industrie werden unter der Überschrift 'smart factory' vorgestellt. Modultechnik, Standardisierung und Mikroreaktionstechnik spielen dabei entscheidende Rollen. Eine Messe-Neuheit kombiniert Online-NIR-Messtechnik und Mikroverfahrenstechnik. Gemeinsam mit Ehrfeld Mikrotechnik BTS GmbH (EMB) wurde für das in Großanlagen vielfach bewährte NIR-Prozessspektrometer SpectroBAY(r) eine optische Durchflusszelle mit Saphirfenster und SMA-Glasfaseranschlüssen entwickelt, die sich nahtlos in die modulare Mikroverfahrenstechnik von EMB einfügt und selbst hohen Prozessdrücken Stand hält. Der BaychroMAT(r) CellCount für Fermentationsprozesse ist eine weitere Produktneuheit: Im Zentrum der Entwicklung stehen eine innovative, sterile Probenahme, ein optimierter Probentransport sowie die Weiterentwicklung der Technologieplattform BaychroMAT(r). Die Prozesssteuerung in der biotechnologischen Produktion durch zeitnahe Zellzahlbestimmung wird ermöglicht. Ein Highlight aus dem Bereich der Feststoff-Verfahrenstechnik sind die neuartigen Mikrometer großen Kapsel-Formulierungen für inhalierbare Medikamente. Mit Hilfe der nur wenige Tausendstel Millimeter dünnen Beschichtung können Wirkstoffe in lungengängiger Partikelgröße geschmacklich neutralisiert und damit auch die Inhalation bitter schmeckender Wirkstoffe ermöglicht werden. Auch orale Darreichungsformen lassen sich mit dieser Technologie verbessern. Im Sinne einer guten Bioverfügbarkeit spielt die Partikelgröße eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt, dass kleinere Partikel unter 50 µm von den Geschmackssensoren nicht mehr als Pulver wahrgenommen werden und somit bei Kautabletten nicht als störend empfunden werden.

Keywords: Arzneimittel

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