Kein gemeinsames Finanzierungskonzept für die PIN Group

Von: Axel Springer Verlag  20.12.2007

Die gemeinsamen Beratungen der Gesellschafter haben die Einschätzung von Axel Springer bestätigt, dass nach der Mindestlohnentscheidung die verschiedenen Szenarien der Fortführung bei optimistischen Annahmen zur Umsatzentwicklung einen weiteren Finanzierungsbedarf im besten Fall von rund EUR 300 Mio. und in anderen Fällen von bis zu EUR 700 Mio. in den nächsten Jahren erfordert hätte. Trotz der Bereitschaft der Axel Springer AG, ihre Geschäftsanteile für 1 Euro abzugeben, und trotz eines weiteren weitgehenden Forderungsverzichts konnte aufgrund dieser inakzeptablen wirtschaftlichen Perspektiven keine Einigung zur Fortführung erzielt werden. In dieser Situation wird sich für den Konzernabschluss der Axel Springer Aktiengesellschaft voraussichtlich ein Abschreibungsbedarf (Abschreibungen und sonstige Aufwendungen) von bis zu EUR 620 Mio. ergeben. Dies wird sich negativ auf den Konzernjahresüberschuss auswirken, nicht jedoch auf das operative Ergebnis, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA). Im Konzernabschluss wird die PIN Group AG als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit und damit separat ausgewiesen.


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