Berlin (pressrelations) - DB-Vorstand: Deutsche Bahn lässt sich nicht erpressen

Von: Deutsche Bahn  14.11.2007

GDL-Chef Manfred Schell hat auch heute wieder erklärt, auf Grundlage des Moderationsergebnisses zu Verhandlungen bereit zu sein. DB-Vorstand: „Herr Schell muss seinen wiederholten Ankündigungen endlich auch einmal Taten folgen lassen.“ Der DB-Vorstand machte zugleich deutlich, dass er nicht auf Ultimaten reagiert. Auch werde der Vorstand nicht eine Spaltung der Belegschaft in Mitarbeiter erster und zweiter Klasse zulassen und die Tarifeinheit verteidigen. Welche Gefahren für den Wirtschaftsstandort Deutschland drohen, zeigt gerade die unverhältnismäßige Streikankündigung der GDL. Offenbar wollen die GDL-Funktionäre für den eigenen Machtanspruch das ganze Land tagelang lahmlegen. Der DB-Vorstand weist die permanente Behauptung von GDL-Chef Schell, ein Lokführer bei der DB würde im Durchschnitt 1.500 Euro pro Monat verdienen, als „Ammenmärchen“ zurück. Fakt ist: Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen eines Lokführers beträgt 33.000 Euro. Bei einer Lohnsteigerung von bis zu 10 Prozent könnte dieses Einkommen signifikant erhöht werden. Unakzeptabel ist, dass die GDL bei Wettbewerbern Lohnerhöhungen von zwei Prozent und Mehrarbeit vereinbart hat. Und das bei Löhnen, die ohnehin schon bis zu 25 Prozent unter denen der DB liegen. Die GDL will offenbar die Wettbewerbsfähigkeit der DB beschädigen.


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