DB-Vorstand: 'GDL läuft Amok'

Von: Deutsche Bahn  18.10.2007
Keywords: Transport

Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn, erklärte dazu: 'Die GDL trägt den Streit jetzt auf eine unsinnige Weise erneut auf dem Rücken der Fahrgäste aus. Leidtragende sind Millionen Kunden und 97 Prozent der DB-Belegschaft. Durch die kurzfristige Streikankündigung für Donnerstag haben wir keine Möglichkeit, unseren Kunden im Nahverkehr rechtzeitig einen belastbaren Ersatzfahrplan anzubieten. Wir werden also – wie beim Streik am vergangenen Freitag – wieder kurzfristig dispositiv auf den Streik reagieren.' Die Deutsche Bahn erwartet, dass am Donnerstag im Durchschnitt 60 Prozent der Nahverkehrszüge fahren werden. Dies war der DB beim GDL-Streik am vergangenen Freitag unter vergleichbaren Umständen gelungen. Die regionalen Schwerpunkte werden voraussichtlich wieder in den ostdeutschen Bundesländern sowie in München, Berlin und Hamburg liegen. Die GDL hatte angekündigt, im gesamten Bundesgebiet die Regionalzüge und S-Bahnen zu bestreiken. Für Freitag, Montag, Dienstag und Mittwoch hat die Gewerkschaft weitere Aktionen angekündigt. Im Fern- und Güterverkehr sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten. Die DB wird ihre Kunden so gut es geht über die Auswirkungen des Streiks informieren. Informationen zum Reiseverkehr gibt es rund um die Uhr auf www.bahn.de/aktuell und bei der kostenlosen Service-Hotline 08000 99 66 33. Das Personal zur Kundenbetreuung wird wiederum deutlich aufgestockt.

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