Deutsche Bahn AG fördert Film 'Der letzte Zug'

Von: Deutsche Bahn  03.11.2006
Keywords: Transport Logistik, Filmförderung

(Berlin, 2. November 2006) 'Ich wünsche dem eindringlichen Film ‚Der letzte Zug’ viele Besucher', sagte heute in Berlin Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. Das Unternehmen unterstützt Produktion und Öffentlichkeitsarbeit für den Spielfilm, der in beeindruckenden Bildern die Verzweiflung und letzte Hoffnung einer Gruppe von Juden schildert, die 1943 von Berlin nach Auschwitz deportiert wurden. Hauptdarsteller sind die Berlinale-Preisträgerin Sibel Kekilli ('Gegen die Wand') und Gedeon Burkhard. Regie führten Joseph Vilsmeier und Dana Vávróva in der Produktion von Artur Brauner, CCC Filmkunst Berlin. Premiere feiert der Film am 5. November in Berlin, der bundesweite Kinostart folgt am 9. November. Von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden wurde 'Der letzte Zug' mit dem Prädikat 'Besonders wertvoll' ausgezeichnet. Der Film beginnt mit einem Kameraschwenk auf das Mahnmal am Bahnhof Berlin Grunewald, das die Deutsche Bahn AG errichtet hat, um an die Verbrechen der Nationalsozialisten zu erinnern und der Opfer zu gedenken. 'Dass die damalige Staatsbahn, die Deutsche Reichsbahn, an diesen Verbrechen beteiligt war, steht außer Frage', sagte Mehdorn. 'Auf andere Weise als ein Mahnmal oder auch unsere Ausstellungsarbeit im DB Museum in Nürnberg kann der Film die Menschen emotional berühren. Als mich Artur Brauner bat, den Film zu unterstützen, haben wir als Unternehmen sofort zugesagt.' Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 verfolgt die DB konsequent verschiedene Wege, die Erinnerung an die Rolle der Deutschen Reichsbahn bei der Deportation von Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslager wach zu halten. So hat das Unternehmen ein eigenständiges Programm entwickelt, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung als einer der größten Arbeitgeber in Deutschland gerecht zu werden. Die Förderung des Films 'Der letzte Zug' ist in diesem Jahr ein wichtiger Bestandteil dieses gesellschaftlichen Engagements der Bahn.

Keywords: Filmförderung, Transport Logistik

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