Deutsche Bahn informiert über Lärmsanierung in Regensburg

Von: Deutsche Bahn  15.03.2006

Die zuständigen Ingenieure der Bahn präsentieren die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens sowie die Planungen für die vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen im Rahmen des Programms 'Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes'. Im Anschluss wird den Gästen die Möglichkeit gegeben, ihre Fragen an die zuständige Projektleitung zu richten. Von Seiten der Stadt wird Thomas Feig, Abteilungsleiter Verkehrsplanung, an der Veranstaltung teilnehmen. 'Für uns ist es wichtig, den aktiven Dialog mit den Bürgern zu suchen, um die einzelnen Maßnahmen im Detail zu erklären und offene Fragen zu beantworten', sagt Franz Poschenrieder, Teamleiter Lärmsanierung der DB ProjektBau in München. 'Wir hoffen daher, dass viele Bürger diese Möglichkeit wahrnehmen.' Zusätzlich können sich interessierte Bürger am Freitag, den 24. März 2006, im und am 'Lärmschutzmobil' informieren. Hier beraten Vertreter von privaten Fachfirmen zu allen Fragen des Schallschutzes, insbesondere zu Schallschutzfenstern, Lüftungen und Dämmsystemen. Das Lärmschutzmobil ist an diesem Tage von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der 'Prüfeniger Schloßstraße 13' stationiert. Das Programm Seit 1999 stellt die Bundesregierung für die Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes jährlich Mittel in Höhe von 51 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Mit der bundesweiten Realisierung der Maßnahmen ist die DB ProjektBau GmbH beauftragt. Das Lärmsanierungsprogramm setzt sich im Wesentlichen aus einer Kombination von so genannten aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen zusammen. Unter den aktiven Maßnahmen sind an vorderster Stelle die Schallschutzwände entlang einer Bahnstrecke zu nennen. Hier wird die Lärmreduzierung am Entstehungsort des Schalls erzielt. Am Immissionsort – also dort, wo der Schall auftrifft – wirkende Maßnahmen bezeichnet man dagegen als passiv. Hierzu zählen schalltechnische Verbesserungen an Gebäuden, wie beispielsweise der Einbau von Schallschutzfenstern in Verbindung mit schalldämmenden Lüftern oder die Dämmung von Außenwänden und Dächern.


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