Modernste Messtechnik für Motoren im Bahnwerk Cottbus

Von: Deutsche Bahn  09.04.2008

Auf dem neuen Prüfstand werden die bis zu 30 Tonnen schweren Motoren montiert und an die Anlage angeschlossen. Mit Temperaturfühlern, Drehzahlmessern und Verbrennungsdrucksensoren erfasst modernste Messtechnik bei simulierten realistischen Betriebszuständen die Motorkenndaten, wertet diese aus und errechnet etwaige notwendige Justierungen. Die neue Technik ist ein wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung und Verbesserung des Fertigungsablaufes. Die Motoren können nach dem Einbau in die Lokomotiven sofort belastet werden, was auch zu einer Verkürzung der Durchlaufzeiten der Lokomotiven im Instandhaltungswerk führt. Ein positiver Nebeneffekt: Die bei den Prüfläufen entstehende Wärme wird in die Gebäudeheizung des Werkes abgegeben. Damit leistet die neue Anlage einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Energiebilanz. Der bisherige Prüfstand für Motoren im Werk Cottbus stammte aus dem Jahr 1984.


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