Weniger Arbeits- und Wegeunfälle als bisher

Weniger Arbeits- und Wegeunfälle als bisher von DKV Agentur Berlin Marcel Fernandez-Stolp

Von: DKV Agentur Berlin Marcel Fernandez-Stolp  21.03.2013
Keywords: Schadens- und Unfallversicherungen, Private Unfallversicherung, Zusatzversicherungen

Zwar ist die Zahl der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle in Deutschland gesunken, doch immer noch verunglücken über 1,2 Millionen Arbeitnehmer während ihrer beruflichen Tätigkeit. Zudem trübt die Anzahl der Todesfälle diese Unfallstatistik. (verpd) Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fiel die Zahl der gemeldeten Arbeitsunfälle in 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf knapp über eine Million. Auch die Anzahl der Wegeunfälle, also auf dem Weg von und zur Arbeit, sowie die meldepflichtigen Schulunfälle nahmen ab. Anders bei den dadurch verursachten Todesfällen: hier wurden teilweise deutliche Anstiege verzeichnet. Über 1.007.000 Millionen Arbeitsunfälle wurden 2011 gemeldet, das waren knapp 1,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie aus einem aktuellen Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) hervorgeht. Auf dem Weg zur oder von der Arbeit ereigneten sich 2011 insgesamt rund 190.000 Unfälle. Dies entspricht einer Abnahme um 0,8 Prozent im Vergleich zu 2010. Und auch bei den meldepflichtigen Schulunfällen sank die Zahl um ein Prozent auf rund 1,29 Millionen Fälle. Mehr tödliche Arbeitsunfälle Tödlich verletzt wurden 2011 bei Arbeitsunfällen 664 Personen, zehn weniger als 2010. Im Gegensatz dazu kamen mehr Menschen auf dem Arbeitsweg und im Zusammenhang mit dem Schulunterricht ums Leben als im Jahr zuvor. Bei den Wegeunfällen verloren insgesamt 400 Personen ihr Leben, 2010 waren es noch 373. Bei Unfällen, die im Rahmen eines Schul-, Studiums- oder Kindergartenbesuchs stattfanden, wurden 77 Kinder tödlich verletzt, das waren 37,5 Prozent mehr als noch 2010. Kein Rund-um-Schutz Bei Berufskrankheiten, Arbeits- und Wegeunfällen werden von der gesetzlichen Unfallversicherung unter anderem Behandlungen und Reha-Maßnahmen nach festen Vorgaben bezahlt. Führt der Unfall oder die Berufskrankheit zu einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent, erhält der Betroffene je nach Erwerbsunfähigkeitsgrad eine Rente. Bei 100 Prozent Erwerbsunfähigkeit beträgt die Vollrente jedoch maximal zwei Drittel des Jahresverdienstes des Versicherten. Ist der Versicherte zwar erwerbsfähig, kann aber in seinem bisherigen Beruf nicht weiterarbeiten, hat er im Übrigen keinen Rentenanspruch aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Arbeitnehmern überwiegend nur bei Arbeitsunfällen beziehungsweise bei Unfällen auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle Schutz. Schüler und Kindergartenkinder sind ausschließlich auf dem Weg von und zur Schule oder zum Kindergarten und während des Besuchs dort versichert. Mehr Informationen erhalten Sie hier: http://marcel-fernandez-stolp.dkv.com/

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