Wie lange private Unterlagen aufzubewahren sind

Wie lange private Unterlagen aufzubewahren sind von DKV Agentur Berlin Marcel Fernandez-Stolp

Von: DKV Agentur Berlin Marcel Fernandez-Stolp  14.03.2013
Keywords: Versicherung Berlin, Dkv Versicherung, DKV Private Krankenversicherung

Selbst wenn die Steuererklärung für das letzte oder vorletzte Jahr bereits erledigt ist, gibt es diverse Dokumente, die man nicht wegwerfen sollte. (verpd) Nicht nur das voreilige Entsorgen einer Quittung beispielsweise eines kürzlich gekauften Elektrogerätes, kann zu Problemen führen, wenn man seine Garantieansprüche geltend machen möchte. Auch sonst gibt es Dokumente, die eine bestimmte Zeit aufbewahrt werden sollten, um Ärger zu vermeiden. Das Ordnen und Aussortieren der verschiedensten Papiere und Schriftstücke stellt viele vor ein Problem. Insbesondere sollte man wissen, welche Unterlagen weggeworfen werden können und welche besser noch aufzubewahren sind. Für Unternehmer und Selbstständige gibt es verschiedene gesetzlich festgelegte Aufbewahrungsfristen. Beispielsweise besteht eine sechsjährige Aufbewahrungsfrist für diverse steuerlich relevante Unterlagen sowie Handels- und Geschäftsbriefe. Buchungsbelege, Inventare, Jahresabschlüsse, Handelsbücher und die Eröffnungsbilanz sind nach Paragraf 147 AO (Abgabenverordnung) sogar zehn Jahre lang aufzubewahren. Zwar gibt es für Privatpersonen nahezu keine derartigen Regeln, allerdings sollten bestimmte Fristen eingehalten werden, um Probleme zu vermeiden. Rund um die Steuererklärung Grundsätzlich sollte jeder Kaufbeleg, jede Rechnung und jeder Zahlungsnachweis auf steuerliche Absetzbarkeit geprüft und eventuell für das Anfertigen der entsprechenden Steuererklärung aufbewahrt werden. Das gilt beispielsweise auch für Prämiennachweise zu Versicherungsverträgen. Steuerbescheide und eingereichte Steuerunterlagen sollten fünf Jahre aufgehoben werden, auch wenn hierzu keine gesetzliche Regelung besteht. Die Bescheide sind nämlich häufig für die Beantragung staatlicher Hilfen – beispielsweise für Elterngeld oder Pflegegeldzahlungen – nötig oder werden von vielen Institutionen wie Banken als Einkommensnachweis gewertet. Viele Steuerbescheide sind zudem nur vorläufig und sollten so lange zur Verfügung stehen, bis sie endgültig rechtskräftig werden. Garantie und Gewährleistung Grundsätzlich ist es zudem ratsam, Kaufverträge beziehungsweise Rechnungen mindestens zwei Jahre lang – das entspricht der Dauer der gesetzlichen Gewährleistung – aufzubewahren, um den Kauf beweisen können. Nach dem Neukauf von beweglichen Gütern wie Möbeln oder Elektrogeräten können Verbraucher nämlich gemäß den Paragrafen 437, 438 und folgende BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) innerhalb von zwei Jahren aufgetretene Mängel des erworbenen Produkts beim Händler geltend machen. Wurde eine Händler- oder Herstellergarantie gegeben, ist es sinnvoll die Kaufunterlagen inklusive der Garantieerklärung bis zum Ende der Garantiezeit, die von der Dauer der Gewährleistung abweichen kann, aufzuheben. Bei wertvollen Gütern empfiehlt es sich, den Kaufbeleg als Nachweis über den Wert für einen späteren Verkauf, eine Beschädigung oder einen Verlust auf Dauer aufzubewahren. Lesen Sie mehr http://marcel-fernandez-stolp.dkv.com/

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