Der Aufstieg von Billabong

Der Aufstieg von Billabong von Inside Xtreme Heine & Lippert GbR

Von: Inside Xtreme Heine & Lippert GbR  17.01.2008
Keywords: Sport, Bekleidung, Schuhe

In den späten sechzigern und frühen siebzigern bedeutete "Surfing Lifestyle" in Australien, dass man seinen Kombi Van mit Surfboards, Surf Karten, Zelten und Schlafsäcken vollgepackt und sich auf den Weg in Richtung Küste gemacht hat. Wo so eine klassische "Surfing Safari" endete war allein abhängig von den Wellen. An einem Tag konnte man noch die Wellen vor dem Summercloud Bay an der Südküste Sydneys reiten und am nächsten Morgen wachte man in Angourie an der Nordküste von New South Wales auf. Die Wetterkarte bestimmte in welche Richtung die freigeistigen Wellenjäger der Zeit ihren Kombi steuerten und niemand verstand es besser die Wetterkarte zu lesen als der ex-Maroubra Surfer Gordon Merchant. Er hatte diese Gabe immer genau zum richtigen Zeitpunkt am Strand anzukommen, wenn die perfekten Wellen kamen. Auf einer dieser Surf-Safaris die Küste entlang entdeckte er sein "Surfing Utopia", was ihn dazu veranlasste nicht mehr nach Maroubra zurück zukehren. Es war ein 20 Meilen langer, goldener Strand an dem man 300 Tage im Jahr surfen und 9 Monate Boardshorts oder Baggies tragen konnte. Was Gordon anging hatte er sein Mekka gefunden. Er siedelte sich an der Gold Coast an und begann seinen Beitrag zur lokalen Surf-Szene zu leisten. Als Boardshaper entwickelte er unter anderem Boards für den legendären Surfboard-Produzenten und Surfshop-Betreiber Joe Larkin, die Joes Teamfahrer Michael Petersen und Rabbit Bartholomew an die Weltspitze des Surfens führten. Als Surfer entwickelte er die ersten Leg-Ropes, die im Vergleich zu heutigen Standards natürlich recht primitiv waren. Aber trotzdem hat er vielen gestürzten Surfern mit dieser Erfindung geholfen ihr Board wieder zu bekommen. 1973 begannen Gordon und Rena Merchant handgemachte Boardshorts zu produzieren. Sie waren stabil und widerstanden nicht nur den Elementen sondern auch den speziellen Bedürfnissen besser gesagt Bestrafungen der Local Juniors Guy Omerod und Rabbit Bartholomew. Mit diesen bescheidenen Anfängen war die Marke Billabong geboren. Für die nächsten Jahre zog sich Gordon in seine Fabrik in North Burleigh zurück. Schritt für Schritt machte er Boden gegenüber den etablierten Labels gut. Sein Ansatz, Boardshorts ohne Schnick Schnack zu produzieren zahlte sich aus, so dass seine kleine Fabrik bald aus allen Nähten platzte. In West Burleigh bezogen Gordon und Rena eine moderne Fabrik mit Lagerhalle und hatten von da an noch viel mehr zu tun als vorher. Die perfekten Wellen kamen und gingen zu dieser Zeit, aber Gordon's Kombi mußte leider stehen bleiben. Die australische Surfindustrie bemerkte bald, das dort ein Mann war, der durch das Verlangen geleitet wurde, die beste Boardshort auf dem Markt zu produzieren. Anfang der Achtziger hat Billabong dieses Ziel erreicht. Im laufe der Achtziger wurde Billabong dann international. Als erstes exportierte Billabong nach Kalifornien, Japan, Neuseeland und Europa. Von da an arbeitete er mit den besten Köpfen der Industrie, sowohl aus Australien, als auch aus anderen Ländern, die ihm halfen Billabong auf Kurs zu einer der wichtigsten Firmen der Branche zu bringen. Anfang der Neunziger war Billabong schließlich die Nummer Eins im Wasser Australiens. Natürlich wussten die wenigsten Leute, welche entscheidende Rolle Gordon Merchant sowohl in Sachen Design, Marketing, als auch Verkauf spielte. Zu seinem 25 Jährigen bestehen zog Billabong erneut um. In eine Nagelneue Fabrik am Billabong Place 1 in Burleigh Heads. Der neue Komplex beinhaltet unter anderem ein Retail Showroom im polynesischen Style, der stolz vor der Fabrik steht. In diesem Showroom gibt es die größte Billabong-Produktpalette auf der ganzen Welt. Billabong macht eine Menge Promotions, aber es gibt eine Sache, mit der sich die Firma besonderen Respekt in der Industrie verdient und das ist sein Engagement für professionellen Boardsport und sein Team. Namen wie Joe Engel, Mark Occhilupo, Luke Egan, Wayne Bartholomew, Munga Barry, Shane Dorian, Taj Burrows, Sunny Garcia oder Ronnie Burns haben den Namen Billabong seit den Achtzigern um die Welt getragen. Außerdem sponsort Billabong Events auf der ganzen Welt mit einem besonderen Augenmerk auf die Entwicklung junger Talente. Die Kronjuweln sind aber sicherlich die 'Billabong Pro Contests' an der Gold Coast und im Süd Afrikanischen Jeffreys Bau. Zum derzeitigen Team gehören Snowboarder, Surfer, Skater und Wakeboarder wie Andy Irons, Taj Burrow, Joel Parkinson, Mark Occhilupo, Chad Bartie, Bucky Lasek, Antti Autti, Tara Dakides, Shawn Watson, Danny Harf, Brian Grubb, Scotty Lago, Risto Mattila, Wolle Nyvelt, Shane Dorian oder der Surfer, Musiker und Kumpel von Jack Johnson, Donavon Frankenreiter, um nur einige zu nennen. Im Laufe der Zeit hat Billabong allerdings auch andere Firmen in die Familie aufgenommen. Zu ihnen gehören Nixon (Uhren, Accessoires, Kleidung), Kustom (Schuhe, Kleidung), Element (Skateboards, Kleidung, Schuhe) und Von Zipper (Sonnenbrillen, Kleidung, Accessoires).

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