Interim Management hat vier Vorteile für Unternehmen

Interim Management hat vier Vorteile für Unternehmen von MANATNET

Von: MANATNET  02.07.2008
Keywords: Projektmanagement, Interim Management, Management auf Zeit

Was bewegt eigentlich Unternehmen dazu, einen Interim Manager einzusetzen? Woher kommt eigentlich dieses enorme Wachstum des Interim-Marktes? (1) „PAY AS YOU USE“ Das Interim Management können wir sehr gut mit dem Mietwagengeschäft vergleichen. Es ist auf den ersten Blick zwar teuer, einen Mietwagen zu nutzen – dennoch wächst der Markt scheinbar unaufhaltsam. Warum ist das so? Weil der Mietwagen in einem Gesamtkonzept „Mobilität“ die unvermeidlichen Spitzen abdeckt. Und sobald man diese Spitzenabdeckung nicht mehr braucht, kann man den Wagen zurückgeben und zahlt nicht mehr für die Nutzung. Das ist der wirtschaftlichste Umgang der Spitzenabdeckung. Die Analogien sind ganz augenscheinlich: Wenn mir ein Auto für ein paar Wochen fehlt, dann schließe ich diese Lücke durch einen Mietwagen (Motiv: „Kapazitätslücke“). Wenn ich hingegen die Freundin beeindrucken möchte oder etwa die Loire-Tour besonders genießen möchte, dann miete ich mir genau für diesen Zweck zum Beispiel ein Mercedes-Cabriolet (Motiv: „Know-how-Lücke)“. (2) ABDECKEN VON KAPAZITÄTSENGPÄSSEN Die deutschen Unternehmen sind Anfang dieses Jahrhunderts durch eine Phase beispielloser Restrukturierungen gegangen, die mit zahlreichen Entlassungen einherging. Diese „Lean-Management“-Operationen haben die Unternehmen sehr schlank gemacht. Die Rückseite dieser Medaille zeigt jedoch Unternehmen ohne jedes Fleisch an den Knochen und ohne Personalreserven, was zum Beispiel in der Urlaubssaison deutlich sichtbar wird, wenn Urlaubsvertretungen fehlen und die Arbeiten daher liegen bleiben. Praktisch jede Sonderaufgabe und jedes neue Projekt kann in solchen Unternehmen nicht mehr aus eigenen Kapazitäten abgedeckt werden: Interim Manager stellen diese dringend benötigten Kapazitäten zur Verfügung. (3) UNTERFÜTTERN VON KNOW-HOW Viele Interim-Mandate sind darauf zurückzuführen, dass Unternehmen kein Know-how mehr auf Vorrat vorhalten können und deshalb bei Bedarf einkaufen müssen. Smarte Unternehmen rechnen genau, welches Wissen sie wann brauchen. Sie folgen nicht mehr den traditionellen Unternehmen, die zum Beispiel Six Sigma- oder ISO 9000-Spezialisten für eine besserer Qualität fest einstellen – und damit bereits die Abfindungskosten mit einkaufen, sobald das Qualitätsziel erreicht ist. Ein Interim Manager ist hier sicher die bessere Lösung. (4) ÜBERBRÜCKEN DES REKRUITING-PROZESSES Heute ist es für Unternehmen wieder schwer geworden, Mitarbeiter zu rekrutieren. Die Zeiten, in denen auf eine Anzeige in der FAZ im Schnitt 250 Bewerbungen bei den Unternehmern eingingen, sind ganz eindeutig vorbei. Die Unternehmen geben zu, dass der Rekrutierungsprozess heute sechs bis neun Monate dauert. In „Lean Organisations“ heißt das, die Arbeit bleibt liegen. Und prompt beklagen ganze Industriezweige, wie zum Beispiel der Maschinenbau, dass ihnen Umsätze in Millionenhöhe entgehen. Interim Manager können die Zeit des Rekrutierungsprozesses ideal überbrücken. In England, einem in dieser Hinsicht weiter entwickelten Markt, macht dieses Geschäft zwei Drittel des gesamten Interim-Geschäftes aus.

Keywords: Interim Management, Interim Manager, Management auf Zeit, Manager auf Zeit, Projektmanagement, Vakanzüberbrückung