NABU begrüßt Kennzeichnung gentechnikfreier Produkte

Von: Naturschutzbund Deutschland (NABU)  11.02.2008
Keywords: Naturschutzbund Deutschland

Weltweit werden über 100 Millionen Hektar gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut. Ein Großteil davon wandert in europäische und damit auch deutsche Futtertröge. Der NABU hofft, dass diese Kennzeichnung auch in anderen Ländern Europas Schule macht. Nach wie vor ist das von Union und SPD verhandelte Gentechnikgesetz gerade mit Blick auf den Schutz von ökologisch sensiblen Gebieten unzureichend. In dem neuen Gesetz fehlt immer noch eine Abstandsregelung von Gen-Äckern zu Schutzgebieten ebenso wie ein wirksamer Schutz von Imkern. Der NABU fordert mindestens 1000 Meter Abstand zwischen Feldern von Genbauern und Schutzgebieten. Auch der beim Genmais-Anbau beschlossene unterschiedliche Sicherheitsabstand von 150 Metern zu konventionell angebautem Mais und 300 Metern zu Öko-Mais ist aus NABU-Sicht zu gering. Die wirtschaftliche Existenz des Ökolandbaus als umweltverträglichste Variante der Landwirtschaft ist damit weiter nicht hinreichend gesichert.

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