Interview mit der Geschäftsführer der Nübel Hotel GmbH, Hermann Nübel, zur Eröffnung des Gesundheits

Von: Nübel Hotel GmbH  05.05.2007
Keywords: Marketing, Projektmanagement, Consulting

Ihr Motto heißt „sich das Altern lebenswerter machen“. Was verstehen Sie darunter? Gerne erkläre ich den Slogan des Gesundheitshotels Das Bad Peterstal „Sich das Altern lebenswerter machen“ Wort für Wort. Das „sich“ kommt aus dem Verständnis unserer heutigen Gesellschaft, Verantwortung für das eigene Wohlergehen von der Allgemeinheit auf den Einzelnen zu übertragen. Beispiele sind hier die Praxisgebühr, Zuzahlungen bei Gesundheitsleistungen, der Wegfall von Kuren und eine gesetzliche Pflegeversicherung, die oft nur für die Hälfte der entstehenden Kosten ausreicht. Ergo ist Eigeninitiative gefordert. Jeder ist gut beraten, sich um seine Gesundheit auch selbst zu bemühen. „Das Altern“ ist ein Prozess, der bei Menschen jeder Altersstufe stattfindet. Niemand kann sein Altern aufhalten. In unserem Hotel hat jeder, egal welchen Alters, gerne auch der mobile 80- oder 100-jährige, die Möglichkeit, sich sein Leben lebenswerter zu machen. Das kann zum Beispiel für den 50-jährigen bedeuten, einen 14-tägigen Gesundheitsurlaub im schönen Bad Peterstal mit dem Ziel zu verbringen, sich seine Arbeitskraft bis zur Rente mit 67 zu erhalten. Oder für die 70-jährige Rentnerin, mit dem Ziel, zum Beispiel für ihr Hobby Wandern, mobil und fit zu bleiben. Sie planen ein Gesundheitshotel. Was muss man darunter verstehen? Welche Klientel sprechen Sie an? Gesundheitshotel heißt für uns, neben dem selbstverständlichen Angebot eines sehr komfortablen Hotels mit allen modernen Einrichtungen steht neben dem Aspekt des sich Wohlfühlens - im Unterschied zu bekannten Wellnesshotels oder ähnlichen Angeboten - ein reichhaltiges Angebot an gesundheitserhaltenden und gesundheitsfördernden Maßnahmen jedem Hotelgast offen. Unser Konzept beinhaltet also gesundheitswissenschaftlich begleitete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung eigener Lebensqualität und eigenen subjektiven Gesundheitsempfindens durch eigenverantwortliche Prävention und Gesundheitsförderung sowie Motivation zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil. Konkret heißt das, wir haben einen Arzt, ernährungswissenschaftlich geschulte Köche und eine physikalische Abteilung mit 650 qm direkt im Hotel. Hierzu gehören auch barrierefreie Flure und Hotelzimmer, helle und freundliche Aufenthaltsräume und Restaurants. Warum glauben Sie ist gerade die Vinzenz-von-Paul-Klinik als Gesundheitshotel geeignet? Das Gesundheitszentrum „Das Bad Peterstal“ steht unter dem Motto „Alles unter einem Dach“. Das Gesundheitshotel Das Bad Peterstal, die physikalische Abteilung und das Pflegeheim Vinzenz-von-Paul ergänzen sich gegenseitig zu einem deutschlandweit einmaligem Angebot. Der Kurort Bad Peterstal ist der ideale Standort wegen seiner jahrhunderte alten Tradition und der einmaligen Möglichkeiten der drei natürlichen Heilmittel: natürliches kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Kneipsche Therapie und Naturmoor. Auch unter klimatischen Gesichtspunkten ist die Lage des Gesundheitszentrums ideal. Aufgrund der Mineralquellen wird Bad Peterstal immerhin seit 1578 als Badeort genutzt! Zusätzlich können wir uns in Bad Peterstal auf zahlreiche Fachkräfte im Bereich Hotellerie, Physiotherapie und Pflege verlassen. Sie sind damit beauftragt, ein Marketingkonzept für das Gesundheitshotel zu entwerfen. Wo liegen ihre Schwerpunkte? Tatsächlich stehen Controlling, Marketing und Schulungen derzeit im Mittelpunkt meiner Tätigkeit für den Investor Herrn Burkhard Isenmann, Geschäftsführer der Firmengruppe Orbau aus Zell am Harmersbach. Zum Controlling gehört zum Beispiel die Erstellung zukunftssicherer Budgets für alle Abteilungen des Hotels unter Berücksichtigung verschiedener Belegungsszenarien. Im Bereich Marketing steht neben der Marketingstrategie, Marketing-Mix, Gäste-Mix, Preispolitik, Werbe- und Messeplanung die Öffentlichkeitsarbeit auf meinem täglichen Stundenplan. Zu unserer Voreröffnung gehört bereits jetzt die Schulung von Mitarbeitern im Bereich Empfang und Service. Wir sind uns bewusst, dass unser modernes und mit allen Annehmlichkeiten der heutigen Zeit ausgestattetes Hotel den echten Wert für unsere Gäste erst dadurch bekommt, das jeder Gast unseres Hauses sich persönlich als Gast und Mensch angenommen und freundlich betreut fühlt. Wie sieht der Zeitplan aus? Dank bester Unterstützung durch die Gemeinde Bad Peterstal, gutem Voranschreiten auf unserer „Baustelle“ und dem derzeitigen Stand unserer Marketingaktivitäten buchen wir die ersten Gäste bereits für September 2007 ein. Dann wird die physikalische Abteilung mit allen Anwendungen und das Gesundheitshotel „Das Bad Peterstal“ samt dem eingegliederten Museum „Kurort Bad Peterstal“ zum Tag der offenen Tür einladen. Wie viel müssen sie noch wofür investieren (Umbau, Einrichtung, etc)? Die Orbaugruppe mit über 110 Mitarbeiter kann viele der erforderlichen Leistungen selbst ausführen. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt ca. 1,5 Mio Euro. Sie beraten das Schwarzwaldhotel in Gengenbach. In wieweit qualifiziert Sie das für das Gesundheitshotel? Das Gesundheitshotel Das Bad Peterstal steht unter dem Dach des Gesundheitszentrums Das Bad Peterstal. Hier sind die Verantwortlichkeiten klar gegliedert. Ärztlicherseits steht uns Herr Dr. Bernhard Huber, langjähriger Chefarzt des Fachkrankenhauses Bad Peterstal, beratend zur Seite. Die physikalische Abteilung untersteht dem erfahrenen Balnologen Dr. Underberg. Das Pflegeheim wird vom langjährigen Experten im Gesundheitswesen Regierungsdirektor a.D. Hermann Wullich geleitet. Als Betriebswirt für das Gaststätten- und Hotelgewerbe zeichne ich für das Gesundheitshotel, damit wir wie im Schwarzwaldhotel in Gengenbach bald sagen können: „Als unser Gast werden Sie vom guten Service mit der persönlichen Note schwärmen“.

Keywords: Consulting, Gastronomieberatung, Hotelberatung, Hotelberatung Marketing Controlling Unternehmensberatung Schulungen, Marketing, Projektmanagement,