Die Reform des GmbH-Gesetzes - MoMiG - Teil 2

Von: Rechtsanwaltskanzlei Bastian Rohlffs  22.04.2009
Keywords: Rechtsanwalt, Steuerrecht, Rohlffs

Die Reform des GmbH-Gesetz  - MoMiG - und Europrecht
 
 
Die Reform des GmbH-Gesetzes - die deutsche GmbH im Wettbewerb des europäischen Gesellschaftsrechts
 
Die Notwendigkeit einer Modernisierung des GembH-Rechts wurde durch den Gesetzgeber wie folgt aufgegriffen:
 
-Vereinfachte Gründung mit Musterprotokoll;

-Handelsregisterverfahren unabhängig vom verwaltungsrechtlichen Genehmigungsverfahren;ggf notwendige gewerberechtliche Erlaubnis nicht mehr Voraussetzung für Eintrag in das Handelsregister;

-Keine Sicherheitenstellung bei Einmann-GmbH (UG), Haftungskapital muss aber jährlich angespart werden;

-Elektronische Registerführung beim elektronischen Bundesanzeiger (EHUG);

-Erhebliche Reduzierung der Gründungskosten;

-Exportfähigkeit der GmbH: Verwaltungssitz und Satzungssitz können abweichen;

-Neugestaltung des Eigenkapitalersatzrechts sowie der

-Darlehensrückzahlung; Überführung der Regelungen in das Insolvenzrecht

-Tatbestand der Insolvenzverschleppung ist aus dem GmbH - G gestrichen und in die Insolvenzordnung integiert worden.

-Folge: Insolvenzverschleppung ist keine gesellschaftrechtliche, sondern insovenzrechtliche Norm und unterällt damit der Rechtsordnung des Landes der tatsächlichen Tätigkeit
 
 
Zahlreiche weitere Vorschriften und Neuregelung, so auch zur Klassifizierung einiger Gesetze zum Gesellschaftsrecht oder Insolvenzrecht, wurde ebenfalls aufgenommen, die sich in der europarechtlichen Praxis beweisen müssen.
 
 
Rechtsanwalt Bastian Rohlffs, Copyright 2009

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