Wolfgang Amadeus Mozart

Von: Schauspielerin Katja Hirsch  19.05.2012
Keywords: Theater, Schauspieler, Schauspielerin

Badisches Tagblatt 26.09.2011   Seine erste Liebe gilt der Musik Spaßig und anrührend: Musikalische Mozart-Komödie im Kammertheater Karlsruhe Von Nike Luber Mozarts Leben ist ohne seine Musik undenkbar. Ingmar Otto verknüpft deshalb beides in seinem Theaterstück. "Wolfgang Amadeus Mozart. Eine musikalische Komödie" hat Otto eigens für das Karlsruher Kammertheater geschrieben, das am Samstag damit seine neue Spielzeit eröffnet hat. Natürlich kann man in diesem Rahmen nur bestimmte Aspekte und Episoden beleuchten. Ingmar Otto konzentrierte sich auf die Familie und zwar auf die zwei wichtigsten Menschen im Leben des erwachsenen Mozart: auf seine Ehefrau Constanze und seinen Vater Leopold. Aber vielleicht gehörte Mozarts erste Liebe der Musik? Schon der Beginn des Stücks wirft diese Frage auf. Kaum ist er angekommen, der Frauen- und Götterliebling, auf der Bühne alias dem Dachboden der Familie Weber, geht der Koffer auf. Heraus gucken die Köpfe von zwei Opernsängern, die gleich mal eine Mozart-Melodie trällern. Das ist mehr als ein gelungener Gag oder die nahtlose Verbindung von Theater und Musik, das ist der Kern von Mozarts Wesen. Wie er selbst mal sagte: Es sei alles schon komponiert, es müsse nur noch aufgeschrieben werden. Die Guckkastenbühne des Kammertheaters hat Bühnenbildner Manuel Kolp geschickt in eine Diagonale und zwei Ebenen verwandelt. Als Ausstattung genügt ein Flügel. Ja, zu Mozarts Zeit gab es keine modernen Konzertflügel, aber es geht ja nicht um eine wissenschaftliche Dokumentation. Kostümbildnerin Nicola Stahl trennt klar zwischen Mozarts Leben und Werk: Familie Mozart trägt Schwarz und Weiß. Die Opernsänger aber vermitteln in ihren farbenprächtigen historisierenden Kostümen einen Hauch vom Pomp der Bühne im späten 18. Jahrhundert. Sehr hübsch verpackt sie die Übersetzung der live gesungenen italienischen Operntexte: Die stehen mal auf barocken Bühnenwellen, werden als Stoffbahn quer drapiert oder fallen in Bahnen nach unten. Im Kammerspiel zwischen Matthias Renger in der Titelrolle, Katja Hirsch als Constanze und Rüdiger Kucich als Vater Mozart entwickeln sich die Charaktere. Die Besetzung ist ein Glücksfall. Renger zeichnet überzeugend einen vielschichtigen Wolfgang Amadeus Mozart. Der kann ausgesprochen charmant sein, wenn er etwas erreichen will, verspielt, wenn er verliebt ist, sich seines Könnens sicher. Und doch ist er am Boden zerstört, wenn der Vater oder das Publikum eines seiner Stücke kritisieren oder nicht mögen. Dann steigert er sich in eine heftige Depression hinein. Und Geld, immer ein leidiges Thema, spielt im Hintergrund ebenfalls eine Rolle. Das kommt in einer bezeichnenden Szene zum Ausdruck. Constanze ist völlig aufgelöst, weil alle Möbel verschwunden sind. Entweder waren Räuber da oder Wolferl hat mal wieder alles Geld verspielt. Dass es sich um einen Umzug in eine größere Wohnung handelt, auf diese Idee kommt sie gar nicht. Katja Hirsch verleiht der oft unterschätzten Constanze, die unter den Weber-Töchtern ja Mozarts zweite Wahl war, ein interessantes Profil. Zuerst scheint sie dem Klischee "Trampel mit Herz" zu entsprechen. Auf Mozarts derbe, sinnliche Seite, überliefert in seinen Bäsle-Briefen, kann Constanze in gleichem Ton antworten. Aber Katja Hirsch vermittelt auch das Bild einer Ehefrau, die oft an allen Fronten kämpfen muss. Der Mann mit seinen Opern - und der Primadonna - beschäftigt, sie allein mit Haushalt, Kindern, Alltag. Eine moderne Sicht, die dem Stück einen Teil seiner inneren Spannung gibt.

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17.05.2012

Theater Karlsruhe

Ausbildung 1995 – 1996 High School Amerika 2000 – 2004 Schauspielstudium „Hochschule für Musik und Theater“ in Bern 2003 Voice