Bayer-Angebot bleibt unverändert trotz freiwilligem Produktrückrufs von Ultravist® 370

Von: Schering AG  01.08.2006
Keywords: Pharmazeutika

Der Vorstand der Schering AG (FSE: SCH, NYSE: SHR) hat heute mitgeteilt, dass er nicht ausschließen kann, dass der freiwillige Produktrückruf von Ultravist 370 sowie die unzureichenden Ergebnisse einer klinische Phase-III-Studie zu Sargramostim den Unternehmenswert der Schering AG leicht verringern können. Die gegenwärtig vorliegenden Informationen erlauben es nicht, die negative Auswirkung der Ergebnisse der klinischen Phase-III-Studie (n.o.v.e.l. 4) mit Sargramostin zu bewerten und zu beziffern. Hinsichtlich des Produktrückrufs für Ultravist 370 ist die parallel zum Evaluierungsprozess bei Schering beauftragte KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in einer ersten indikativen Wertabschätzung zu dem Ergebnis gekommen, dass der Produktrückruf einen negativen Einfluss auf den Unternehmenswert der Schering AG in Höhe von EUR 0,74 je Schering-Aktie haben könnte. Der im Zusammenhang mit dem geplanten Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Bayer-Tochter Dritte BV GmbH und der Schering AG gemeinsam mit der Bewertung der Schering AG beauftragte Gutachter KPMG hatte dem Vorstand der Schering AG am 26. Juli 2006 mitgeteilt, dass der Wert je Schering-Aktie EUR 87,63 beträgt (dies entspricht einem Unternehmenswert der Schering AG von insgesamt EUR 16,723 Milliarden). Diese Bewertung wurde nach den im Standard S 1 des Instituts der Wirtschaftsprüfer niedergelegten Grundsätzen zur Durchführung von Unternehmensbewertungen ('IDW S 1') durchgeführt. Auf Grundlage der Bewertung durch die KPMG hatte die Bayer AG der Schering AG angeboten, in dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag eine Abfindung von EUR 89,00 und einen Ausgleich von EUR 3,62 (netto) je Schering-Aktie zu vereinbaren. Der Vorstand der Bayer AG hat dem Vorstand der Schering AG heute mitgeteilt, dass dieses Angebot trotz des Produktrückrufs von Ultravist 370 und der Ergebnisse der klinischen Phase-III-Studie mit Sargramostim unverändert bestehen bleibt. Der Vorstand der Schering AG hat beschlossen, das Angebot von Bayer anzunehmen und, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Aufsichtsrat der Schering AG, den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschließen. Die Schering AG ist ein forschendes Pharma-Unternehmen, das seine Aktivitäten auf vier Geschäftsfelder konzentriert: Gynäkologie Andrologie, Onkologie, Diagnostische Bildgebung sowie Spezial-Therapeutika für schwere Krankheiten. Die Schering AG setzt auf Innovationen und will mit neuartigen Produkten als Global Player in speziellen Märkten weltweit führend sein. Mit eigener F E-Infrastruktur, verstärkt durch ein weltweites Netzwerk von externen Partnern, stellt die Schering AG eine Erfolg versprechende Produkt-Pipeline sicher. Mit neuen Ideen leistet die Schering AG einen anerkannten Beitrag zum medizinischen Fortschritt und will Lebensqualität verbessern.

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