Betaferon® in Australien zur Behandlung frühester Stadien von Multipler Sklerose zugelassen

Von: Schering AG  24.11.2006
Keywords: Consumer Health

Die im mehrheitlichen Besitz des Bayer Konzerns befindliche Schering AG (FSE: SCH, NYSE: SHR) gab heute bekannt, dass die Zulassung für Betaferon(r) (Interferon-Beta-1b), von der australischen Behörde Therapeutics Goods Administration erweitert wurde. Auch Patienten mit einem ersten Schub, der auf eine Multiple Sklerose (MS) hinweist, können nun mit Betaferon behandelt werden. Mit dieser Zulassung erhalten Patienten eine wichtige Behandlungsoption, um das Risiko des Entstehens einer klinisch gesicherten MS zu reduzieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Erst kürzlich hatte Betaferon sowohl in Europa, den USA als auch in Kanada eine entsprechende Zulassungserweiterung erhalten. 'Wir freuen uns sehr, dass Betaferon zur Behandlung der frühesten Stadien der MS jetzt auch in Australien zur Verfügung steht, wo es bereits heute die am häufigsten verschriebene MS-Therapie darstellt ,' sagte Dr. Darlene Jody, Leiterin der globalen Geschäftseinheit Spezial-Therapeutika bei Schering. 'Mit dieser Zulassung erhalten Ärzte und Patienten eine Behandlungsoption für die frühesten Stadien der Erkrankung. Zu diesem Zeitpunkt hat eine Therapie den größten Einfluss.' Die Zulassungserweiterung basiert auf den Ergebnissen der BENEFIT a-Studie. Sie zeigen, dass eine Behandlung mit 250 µg Betaferon in der Frühphase der Erkrankung im Vergleich mit Placebo das Risiko, eine klinisch gesicherte MS zu entwickeln, um etwa 50% senken konnte.1,b Außerdem waren die Patienten in der Betaferon-Gruppe doppelt so gut dagegen geschütztc eine MS nach den McDonald-Diagnosekriterien zu entwickeln, als die Placebo-Patienten.2 Betaferon erwies sich in der BENEFIT-Studie auch als sehr gut akzeptiert und verträglich, was dazu führte, dass 93% der Patienten die zwei Jahre dauernde Studie abschlossen.

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