Arbeitslosigkeit mindert Rentenansprüche

Arbeitslosigkeit mindert Rentenansprüche von Service-Center für Versicherungen und Finanzen

Von: Service-Center für Versicherungen und Finanzen  17.04.2013
Keywords: Versicherung, Altersvorsorge, Betriebliche Altersvorsorge

Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verlieren, müssen in der Regel nicht nur mit weniger Geld im Monat auskommen, auch die gesetzlichen Rentenansprüche vermindern sich. (verpd) Zwar sind arbeitslose Bundesbürger, die von der Agentur für Arbeit Arbeitslosengeld erhalten, weiterhin in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert. Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden vom Amt jedoch nur bezahlt, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Und auch dann mindert die erwerbslose Zeit die Rentenhöhe, wie der Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) mitteilt. Für alle Bundesbürger, die im letzten Jahr vor dem Bezug von Arbeitslosengeld I auch nur kurze Zeit rentenversicherungs-pflichtig waren, zahlt die Agentur für Arbeit automatisch Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung ein. Diese Beiträge erhöhen zwar die künftige Rente, allerdings nicht in dem Umfang, wie es bei einer vor dem Jobverlust ausgeübten versicherten Beschäftigung der Fall gewesen wäre. Rentenversichert trotz Arbeitslosigkeit Der Grund: Die Minderung der Rentenversicherungs-Beiträge, welche die Agentur für Arbeit übernimmt, beträgt im Vergleich zum Beitrag, den der Einzelne in die gesetzliche Rentenversicherung vor seiner Arbeitslosigkeit einzahlte, nämlich 20 Prozent. Personen, die Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben, werden rentenrechtlich so gestellt, als wenn sie mit 80 Prozent ihres bisherigen monatlichen Bruttoarbeits-Verdienstes weiterarbeiten würden. Konkret: Wer bisher ein Bruttojahresgehalt von knapp 34.100 Euro – das entspricht dem Durchschnittsverdienst aller gesetzlich Rentenversicherten in 2013 – bezogen hatte, zahlte seit 2013 zusammen mit dem Arbeitgeber 537,08 Euro an monatlichen Rentenversicherungs-Beiträgen. Im Falle einer Arbeitslosigkeit würde die Agentur für Arbeit nur noch 429,66 Euro an die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Damit würde sich bei einer einjährigen Arbeitslosigkeit die künftige Rentenhöhe im Vergleich zu einem Beschäftigten, der weiterhin das genannte Bruttogehalt verdient, um fast sechs Euro pro Monat in den alten und circa fünf Euro in den neuen Bundesländern mindern. Wie informieren Sie gerne, wie eine bedarfsgerechte Absicherung erreicht wird. http://www.pkv-center-berlin.de

Keywords: Altersvorsorge, Betriebliche Altersvorsorge, Kapital-Lebensversicherung, Private Rente, Private Rentenversicherungen, Riester Rente, Rürup-Rente, Versicherung

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