Teils weniger Rente als noch vor zehn Jahren

Teils weniger Rente als noch vor zehn Jahren von Service-Center für Versicherungen und Finanzen

Von: Service-Center für Versicherungen und Finanzen  07.06.2013
Keywords: Altersvorsorge, Riester Rente

Nach einer aktuellen Rentenstatistik erhielten viele Rentner 2011 niedrigere Altersbezüge als in 2001. Und auch in 2013 ist das aktuelle Rentenniveau im Vergleich zum derzeitigen Durchschnittsverdienst erschreckend niedrig. (verpd) Bei manchen Rentenarten waren 2011 die gezahlten Durchschnittsrenten teils um bis zu 14,6 Prozent niedriger als zehn Jahre zuvor, wie die aktuelle Statistik der Deutschen Rentenversicherung zeigt. Im Jahre 2001 erhielten alle Bezieher einer Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) im Durchschnitt 712 Euro monatliche Rente. 2011 waren es 743 Euro, also rund 4,3 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Im Gegensatz dazu hat sich die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit jedoch verringert. 2001 erhielten entsprechend Rentenberechtigte monatlich durchschnittlich je 728 Euro. 2011 waren es jedoch nur noch 692 Euro, also 4,9 Prozent weniger. Neurentner Mit weniger Rente als viele Rentenbezieher vor zehn Jahren mussten sich auch Personen, die 2011 zum ersten Mal eine Rente bezogen haben, begnügen. Während eine durchschnittliche monatliche Versichertenrente aus der GRV insgesamt, also Renten aufgrund Erwerbsminderung oder Alter, für Neurentner im Jahre 2001 bei 667 Euro lag, betrug sie in 2011 nur noch 652 Euro, und war damit um 2,2 Prozent niedriger. Konkret: Bei den Neuzugängen der Rentner von Alters wegen wurden 2001 durchschnittlich 687 Euro monatlich ausbezahlt, 2011 waren es mit 680 Euro 1,0 Prozent weniger. Personen, die 2001 zum ersten Mal eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhielten, bekamen im Durchschnitt 676 Euro pro Monat, während Neuzugänge im Jahre 2011 sich mit nur 596 Euro, also 11,8 Prozent weniger, zufriedengeben mussten. Bei den Männern war die Differenz sogar noch höher. Entsprechende Rentner, die in dem jeweiligen Jahr zum ersten Mal eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bekamen, erhielten 2001 durchschnittlich 727 Euro. Die Neuzugänge bekamen im Jahre 2011 jedoch 621 Euro und damit 14,6 Prozent weniger als die Neurentner in 2001. Hoher Unterschied zwischen Einkommen und Rente Selbst ein sogenannter Standardrentner, der die Regelaltersgrenze erreicht und 45 Jahre lang bei einem Verdienst in Höhe des Durchschnittseinkommens aller in der GRV Versicherten in ebendiese einbezahlt hat, würde seit Juli 2012 nur 1.263,15 Euro monatliche gesetzliche Altersrente erhalten. Hiervon würden ihm noch die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen werden, was eine monatliche Nettorente von rund 1.000 Euro bis 1.100 Euro ergibt. Das Durchschnittseinkommen aller gesetzlich Rentenversicherten liegt für 2013 bei rund 34.000 Euro, also bei rund 2.833 Euro Brutto- beziehungsweise rund 1.700 Euro Netto-Monatsverdienst. Das Rentenniveau, also der durchschnittliche Bruttoverdienst im Vergleich zum durchschnittlichen Renteneinkommen eines Standardrentners, erreicht somit nicht einmal mehr 50 Prozent. Die Einkommenslücke eines Standardrentners, also die Differenz vom bisherigen Nettoverdienst zur Nettorente, beträgt rund 600 bis 700 Euro im Monat. Wer auch im Rentenalter seinen Lebensstandard erhalten will, sollte bereits lange vorher wissen, mit welchem Renteneinkommen er insgesamt rechnen kann, um mögliche Einkommenslücken abzusichern. Bei der Rentenberechnung sowie bei Fragen zur richtigen Höhe und der passenden Form einer sinnvollen Altersvorsorge helfen wir gerne weiter. www.pkv-center-berlin.de

Keywords: Altersvorsorge, Riester Rente

Service-Center für Versicherungen und Finanzen kontaktieren

E-Mail

Diese Seite drucken

Weitere Neuigkeiten und Aktualisierungen von Service-Center für Versicherungen und Finanzen

Kostenrisiko: Bergrettung von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
09.04.2014

Kostenrisiko: Bergrettung

Die Berge sind für Touristen und Sportler ein beliebtes Ziel. Passiert beim Wandern, Skifahren oder Klettern jedoch ein Unglück, kann die Rettung für den Betroffenen richtig teuer werden, wenn er keinen entsprechenden Versicherungsschutz hat.


Immer mehr Frauen sind finanziell unabhängig von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
09.04.2014

Immer mehr Frauen sind finanziell unabhängig

Der Anteil der Frauen, die von ihrer eigenen Erwerbstätigkeit leben, ist in den letzten sechs Jahren signifikant angestiegen. Woran erwerbstätige Frauen denken sollten, damit auch bei Notlagen der Lebensunterhalt gesichert ist.


Gesundbleiben beim Handwerken von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
09.08.2013

Gesundbleiben beim Handwerken

Egal ob professionell oder hobbymäßig – zahlreiche handwerkliche Tätigkeiten belasten den Rücken, die Knie und sonstige Gelenke. Handwerker sollten daher einige Verhaltensregeln beachten, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.


Mieter in der Pflicht von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
06.08.2013

Mieter in der Pflicht

Jedem kann ein Malheur passieren – auch einem Mieter. Wer Schäden in seiner gemieteten Wohnung anrichtet, muss dafür auch aufkommen. Zwar gibt es eine passende Versicherung, die derartige Schäden abdeckt, allerdings sollte die Höhe des Schutzes auch für größere Schäden ausreichen.


Erbstreitigkeiten vermeiden von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
05.08.2013

Erbstreitigkeiten vermeiden

Viele möchten bereits zu Lebzeiten verhindern, dass es nach ihrem Ableben zu Streitigkeiten ums Erbe kommt. Nicht immer ist dazu ein Testament tatsächlich die beste Lösung.


Hochwasser gibt es nicht nur in der Nähe von Gewässern von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
05.08.2013

Hochwasser gibt es nicht nur in der Nähe von Gewässern

Überschwemmungsschäden kommen vor allem in der Nähe von Flüssen und Seen vor, so die weitverbreitete Meinung. Erste Zahlen der Schadensversicherer zur diesjährigen Flutkatastrophe zeigen, dass dies ein gefährlicher Trugschluss ist.


Kindernachversicherung in der PKV von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
02.08.2013

Kindernachversicherung in der PKV

Die Kindernachversicherung ist der Versicherungsschutz für ein neugeborenes Kind. Eine Kindernachversicherung ist für Neugeborene nicht nötig, wenn die Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert sind. Das Neugeborene wird im Rahmen der Familienversicherung mitversichert.


Die private Krankenversicherung und gesetzliche Krankenversicherung im Vergleich von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
02.08.2013

Die private Krankenversicherung und gesetzliche Krankenversicherung im Vergleich

Senden Sie uns ganz unverbindlich Ihre PKV-Anfrage per WebFormular zu. Einfach, schnell und unkompliziert. Unsere PKV-Spezialisten werden Sie kompetent beraten.


Wer zahlt, wenn ein Fahrrad gegen ein Auto kippt von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
01.08.2013

Wer zahlt, wenn ein Fahrrad gegen ein Auto kippt

Dass nicht immer ein Fahrradfahrer dafür haftet, wenn ein abgestelltes Velo auf ein geparktes Auto fällt, zeigt ein aktuelles Gerichtsurteil.


Damit der Schulweg für Erstklässler kein Problem wird von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
31.07.2013

Damit der Schulweg für Erstklässler kein Problem wird

In einigen Bundesländern ist es bereits in wenigen Tagen, in manchen in einigen Wochen so weit – zahlreiche Kinder besuchen dann zum ersten Mal die Schule. Was Verkehrsexperten raten, damit der tägliche Schulweg keine Gefahr darstellt.


Das Wichtigste zum Thema Praktikum von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
31.07.2013

Das Wichtigste zum Thema Praktikum

Ein Praktikum gibt Einblick in den Berufsalltag und kann unter anderem bei der Berufswahl hilfreich sein. Allerdings wissen viele Arbeitgeber und angehende Praktikanten oftmals nicht, was dabei zu beachten ist.


Gut geschützt beim Grillen von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
31.07.2013

Gut geschützt beim Grillen

Bei schönem Wetter gehört für viele das Grillen einfach mit dazu, auch wenn es nicht ungefährlich ist. Jedes Jahr ereignen sich zahlreiche Grillunfälle mit teils schweren Verletzungen und hohen Sachschäden. Welche Absicherung zumindest die finanziellen Folgen eines solchen Unfalles mindert.


Mehr als jeder dritte Haushalt ist ein Single-Haushalt von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
31.07.2013

Mehr als jeder dritte Haushalt ist ein Single-Haushalt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steigt die Zahl der Einpersonenhaushalte stetig an. Worauf insbesondere Singles achten sollten, damit der Versicherungsschutz für ihre Situation optimal passt.


22.07.2013

Anfrage zu einer privaten Krankenversicherung (PKV)

GKV oder PKV? Ab wann lohnt sich der Wechsel? Geht es günstiger?


Die private Krankenversicherung und gesetzliche Krankenversicherung im Vergleich: von Service-Center für Versicherungen und Finanzen Vorschau
22.07.2013

Die private Krankenversicherung und gesetzliche Krankenversicherung im Vergleich:

Um Mitglied in der privaten Krankenversicherung werden zu können muss man gewisse Annahmevoraussetzungen erfüllen. Für den Personenkreis (siehe auch Private Krankenversicherung - letzter Abschnitt), welcher die Voraussetzungen nicht erfüllt, gibt es die Möglichkeit der Zusatzversicherungen.