Wer Nachholbedarf bei der Altersvorsorge hat

Wer Nachholbedarf bei der Altersvorsorge hat von Service-Center für Versicherungen und Finanzen

Von: Service-Center für Versicherungen und Finanzen  15.04.2013
Keywords: Versicherung, Altersvorsorge, Betriebliche Altersvorsorge

Eine aktuelle Studie zeigt große Lücken bei der Altersvorsorge bei einer Bevölkerungsgruppe, mit der viele nicht gerechnet hätten. (verpd) Im Auftrag einer Fondsgesellschaft hat der Finanzexperte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen mit seinem Team das Vorsorgeniveau und die Nutzung der unterschiedlichen Vorsorgewege nach Alter, Geschlecht, Einkommen und Regionen untersucht. Dr. Raffelhüschen ist unter anderem Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Studie zeigt, dass vor allem junge Menschen und überraschenderweise auch Gutverdiener besonders große Vorsorgelücken haben. Nach Angaben von Prof. Dr. Raffelhüschen wurden in der aktuellen Studie die Alterssicherungs-Systeme über die sogenannten drei Schichten der Wer Nachholbedarf bei der Altersvorsorge hat untersucht. Die Forscher haben dabei Daten aus dem Mikrozensus 2009 mit weiteren Datensätzen aus anderen Erhebungen kombiniert. Die Altersvorsorge in Deutschland basiert auf drei Säulen: Der gesetzlichen Vorsorge wie der gesetzlichen Rente, der betrieblichen Altersvorsorge, beispielsweise der Betriebsrente, und der privaten Vorsorge; dazu zählen unter anderem Riester-Verträge und Rentenversicherungen. Experten verwenden häufig auch eine andere Einteilung, nämlich das 3-Schichten-Modell. Bei dieser Klassifizierung sind im Gegensatz zum 3-Säulen-Modell für die Einteilung nicht die Träger der Altersvorsorge, sondern steuerliche Aspekte ausschlaggebend. Gesetzliche Absicherung reicht bei Weitem nicht Zur sogenannten Ersten Schicht zählen unter anderem die gesetzliche Rentenversicherung, die Beamtenversorgung und berufsständische Versorgung. Sie unterliegen der Kohortenversteuerung. Die Versteuerung bei der Auszahlung richtet sich hier nach einem im Rentenbeginnjahr gesetzlich festgelegten Steuersatz. Zur zweiten Schicht zählen beispielsweise die betriebliche Altersversorgung sowie die Riester- und Rürup-Rente, also Altersvorsorgelösungen mit einer nachgelagerten Versteuerung. Die Rentenzahlungen sind entsprechend der Einkommenshöhe des Rentners voll steuerpflichtig. In die dritte Schicht fallen sonstige Kapitalanlagen, wie private Kapital- und Rentenversicherungen, Immobilienbesitz und Wertpapierdepots. Zu versteuern sind hier die Ertragsanteile. Mit den Ansprüchen aus der ersten Schicht können die 38 Millionen Arbeitnehmer im Alter laut der Studie nur 43,3 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen. Dies bedeute nach heutiger Kaufkraft im Durchschnitt eine Lücke von 800 Euro pro Monat. Eine Ausnahme stellten lediglich die Beamten dar, die größtenteils durch ihre Pensionsansprüche ausreichend versorgt seien. Junge Menschen mit besonders großer Vorsorgelücke... weiterlesen http://www.pkv-center-berlin.de

Keywords: Altersvorsorge, Betriebliche Altersvorsorge, Riester Rente, Rürup-Rente, Versicherung

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