Vattenfall begrüßt positive Stellungnahme aus Brüssel

Von: Vattenfall Europe Transmission GmbH  28.11.2006

Vattenfall Europe Mining Generation begrüßt die von der Europäischen Kommission abgegebene, positive Stellungnahme zur Inanspruchnahme des Lakomaer Teichgebiets und eines Teils des Hammergraben-Altlaufs. Damit ist ein weiterer, wichtiger Schritt zum langfristigen Weiterbetrieb des Tagebaus Cottbus-Nord getan. Die Stellungnahme aus Brüssel wurde vom brandenburgischen Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) im Rahmen des wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens für diese Inanspruchnahme erbeten. Das Unternehmen geht davon aus, dass nunmehr die Voraussetzungen für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses vorliegen. Landesplanerische, bergrechtliche sowie weitere wasserrechtliche Genehmigungen zum Betrieb des Tagebaus Cottbus-Nord liegen bereits vor. Unabhängig vom jetzigen Eintreffen der Stellungnahme hat Vattenfall heute mit ersten Arbeiten in der Spreeaue begonnen. Die Genehmigung dafür wurde Ende vergangener Woche durch das LBGR erteilt. Die Renaturierung von zwölf Kilometern Spreeaue zwischen Cottbus und dem Spreewald ist Kernstück der naturschutzfachlichen Kompensation für die beantragte Inanspruchnahme des Lakomaer Teichgebiets. Das Bergbauunternehmen lädt alle Umweltverbände ein, sich an der Umsetzung der Planungen zur Renaturierung der Spreeaue konstruktiv zu beteiligen. Die Arbeiten beginnen im Maiberger Spreebogen, im Südwestteil der Peitzer Teichgruppe sowie entlang des Schwarzen Grabens. Ziel dieser Aktivitäten ist es, neue Lebensräume zu schaffen, in denen sich insbesondere Amphibien, Fischotter sowie Unterwasservegetation entwickeln können. Vattenfall hatte den Baubeginn bereits im Oktober beantragt, um die für die Arbeiten günstigen Wintermonate nutzen zu können. Der Tagebau Cottbus-Nord ist – zusammen mit dem Tagebau Jänschwalde – Brennstofflieferant für das nahe gelegene Kraftwerk Jänschwalde. Insgesamt betreibt Vattenfall Europe Mining Generation in der brandenburgischen und der sächsischen Lausitz die Tagebaue Jänschwalde, Cottbus-Nord, Welzow-Süd, Nochten und Reichwalde sowie die Braunkohlenkraftwerke Jänschwalde, Schwarze Pumpe und Boxberg.


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