Diabetes, Folgeerkrankungen und oxidativer Stress

Von: Vital-Express  08.12.2006
Keywords: Gesundheitsberatung

Aktuelle Studien zeigen, dass Diabetiker ca. 15 Jahre früher sterben als Nicht-Diabetiker (Lancet 368, 2006, 29), ältere Diabetiker ein doppelt so hohes Risiko haben an Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben als gesunde Gleichaltrige (PLoS Medicine 3, 2006, 400) und sogar jeder zweite Typ-2-Diabetes-Patient nicht die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht (Diabetic Medicine 23, 2006, 516). Diabetische Folgeerkrankungen sind neben Herzinfarkt und Schlaganfall insbesondere Erektionsstörungen, Fußamputationen, Nierenversagen und Erblindungen. Schlüsselmechanismen für diese Folgeerkrankungen sind unspezifische Verzuckerungen und Freie Radikale, die zu erhöhtem oxidativen Stress führen, der maßgeblich die Blutgefäße schädigt. Die Schädigung der gefäßauskleidenen Zellen ist auch an der Entstehung der Atherosklerose beteiligt. Dadurch kommt es zu Mangeldurchblutungen, welche dann zu den schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Durch die Überprüfung und Verringerung des oxidativen Stresses könnten zahlreiche diabetische Folgekrankheiten, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verhindert oder doch zumindest stark verzögert werden.Mit Hilfe des Hb1c-Wertes kann zwar die unspezifische Verzuckerung überprüft werden, doch sagt dieser Wert nichts aus über die Belastung durch oxidativen Stress. Dieser entsteht, wenn mehr freie Radikale als Radikalfänger vorhanden sind. Sowohl oxidativer Stress als auch die Summe der Radikalfänger lassen sich mit Hilfe des innovativen FRAS-4 Kleinlabors (Free Radical Analytical System) innerhalb weniger Minuten ermitteln. Ein Tropfen Kapillarblut aus der Fingerkuppe reicht aus, um eine Messung durchzuführen, die in der Regel bereits für 40 - 60 Euro angeboten wird.Ist der erhaltene d-ROMs-Wert für oxidativen Stress zu hoch, sollte ergänzend das gesamte Biologische Antioxidative Potential (BAP) gemessen werden. Sowohl d-ROMs, als auch der BAP-Test unterstützen den Patienten bei seinen Lifestyle- und Ernährungsänderungen. Sollten sich die Werte durch diese Maßnahmen nicht ändern, so kann durch Einsatz von Antioxidantien, Stoffe die Sauerstoffradikale abfangen, in das komplexe Netzwerk der Entstehung von Atherosklerose eingegriffen werden.Eine Bestimmung von oxidativem Stress macht für jeden Sinn, denn erhöhter oxidativer Stress führt auf Dauer zur Schädigung der Zellen und zu einem beschleunigten Alterungsprozess. Weitere Informationen zum Thema Oxidativer Stress und Diabetes finden sie unter www.vital-express.de

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