Begleitung bei der Bauabnahme

Von: Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger Bau-Beratungs-Büro Bernau, Sachverstand am Bau  13.07.2009
Keywords: baubegleitende Qualitätssicherung

Die Bauabnahme ist das einschneidenste und vertragsrechtliche bedeutenste Ereignis im Baugeschehen. Neben dem damit dokumentierten Annahme der Bauleistung als vertragsgemäß durch den Bauherren und ergänzender Feststellungen was an Leistung noch nachzubessern ist, erfolgt mit der Abnahme der Übergang der Beweislast vom Bauunternehmer auf den Bauherren. Bis zur Abnahme muss der Werkunternehmer beweisen, dass er seine Leistungen mängelfrei und vertragsgemäß erbracht hat. Nach der Abnahme muss der Bauherr beweisen, dass die Leistung oder Teile davon nicht mängelfrei bzw. vertragsgemäß erbracht wurden.
Jede Formulierung im Abnahmeprotokoll, jeder nicht erwähnte Mangel, jeder nicht gemachte Vorbehalt gegenüber bekannten Mängeln hat für den bauvertraglichen und bautechnischen Laien unabsehbare- häufig nachteilige - Folgen. Die Begleitung der Abnahme durch den Bausachverständigen bietet eine auch preislich attraktive Möglichkeit ein deutliches Mehr an Rechtssicherheit zu erlangen. Unabdingbare Voraussetzung ist, dass der Sachverständige die erforderlichen Unterlagen - Vertragsunterlagen, Baubeschreibung, Pläne, Schriftwechsel frühzeitig zur Verfügung gestellt bekommt. So kann er sich über die vereinbarte Beschaffenheit des Werkes ein Bild machen zu können uund verschiedene ggf. widersprüchliche Darstellungen hinterfragen.
Fehlerhafte Ausführungen, die während der Bauzeit noch erkennbar waren, sind dem Einblick des Sachverständigen entzogen und können daher nicht mehr beurteilt werden. Die Begleitung bei der Abnahme kann daher die baubegleitende Qualitätssicherung nicht ersetzen

Keywords: baubegleitende Qualitätssicherung

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