HP Deutschland mit deutlicher Umsatzsteigerung

Von: Hewlett-Packard GmbH Böblingen  21.12.2006
Keywords: Computer Hardware

Die Hewlett-Packard GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2006 (01.11.2005 – 31.10.2006) einen Umsatz von 5,9 Mrd. EUR (Vorjahr 5,4 Mrd. EUR). Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von neun Prozent. Der Gewinn lag im Bereich der Erwartungen und über dem Vorjahresergebnis. Unter Berücksichtigung der Umsätze mit europäischen Partnern haben die HP Gesellschaften am deutschen Markt einen Umsatz von 6,0 Mrd. EUR erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Angaben sind vorbehaltlich der Bestätigung durch die Wirtschaftsprüfer und der Genehmigung durch den Aufsichtsrat. „Das HP Geschäft in Deutschland hat sich insgesamt ordentlich entwickelt. Das Wachstum im zurückliegenden Geschäftsjahr ist vor allem auf die gestärkte Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zurückzuführen“, sagt Uli Holdenried, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH und Vice President der Technology Solutions Group, „dies hat insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres zu guten Zuwächsen geführt. Das breite und innovative HP Produkt- und Lösungsportfolio, die Investitionen in Prozessverbesserungen, eine konsequente Kostendisziplin und das Engagement der HP Mitarbeiter werden von HP Kunden und Geschäftspartnern geschätzt. Das im zweiten Halbjahr erzeugte Momentum kann durchaus als nachhaltiger Impuls für weiteres Wachstum gesehen werden, zumal in den Kernbereichen zum Teil signifikante Marktanteile gegen den Branchentrend hinzugewonnen werden konnten.“ Der Geschäftsverlauf der Technology Solutions Group (TSG) Unternehmen investieren in neue IT-Produkte und -Services, um sich „fit“ zu machen für die Anforderungen ihrer Märkte. Dazu gehören nicht nur Ersatzbeschaffungen, sondern vielerorts neue Lösungen, die dem Bedarf nach Sicherheit, Kostensenkung und IT-Governance Rechnung tragen und damit einen relevanten Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zum Geschäftserfolg leisten. HP konnte diesen Bedarf auch im Geschäftsjahr 2006 erfolgreich bedienen. Der strategische Schwerpunkt, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber beim Management und der Anpassung ihrer IT-Umgebung zur Optimierung ihrer Geschäftsergebnisse zu unterstützen, konnte gezielt ausgebaut werden. Dazu gehören die interne Ausrichtung der IT-Abteilungen auf die Geschäftsprozesse mit einer adaptiven IT-Infrastruktur und – insbesondere über den Einsatz von Utility-Services – die Umwandlung von fixen in variable IT-Kosten. HP konnte dabei wie im Vorjahr insbesondere in den Bereichen standardisierter und modularer Lösungen, also zum Beispiel bei Standard-Servern oder Blade-Systemen, bei der IT-Konsolidierung, im Storage-Bereich, bei den SAP-Services und bei der Einführung nutzungsbezogener Verrechnung von IT-Kapazitäten das Angebot erweitern. Die gute Entwicklung im HP Services-Segment Consulting Integration kann durchaus als ein Indikator für das Anziehen des Projektgeschäfts in der Unternehmens-IT gesehen werden. Im Bereich Managed Services wurde eine Reihe von IT-Outsourcing- bzw. -Outtasking-Verträgen mit namhaften Kunden im Serviceumfang erweitert, neue Kunden wurden hinzugewonnen. Innovationen wie die im Geschäftsjahr 2006 vorgestellten IT-Shared Services, das Service-Lifecycle-Management und die Service orientierte Architektur (SOA) nehmen eine Schlüsselfunktion in HPs Adaptive-Infrastruktur-Portfolio ein. Im Bereich Industrie-Standard-Server (ISS) konnte HP im dritten Kalenderquartal in Deutschland einen Marktanteil von 41,2 Prozent erzielen. Während der Markt für Industrie-Standard-Server im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent schrumpfte, erreichte HP ein Wachstum von 3,8 Prozent. Damit behauptet HP seine mit Abstand führende Marktposition in Deutschland. Die Umsätze mit geschäftskritischen Rechner- (Business Critical Systems) und Speichersystemen konnten im zweiten Halbjahr ebenfalls deutlich zulegen. Nach Marktanteilen konnte HP in Deutschland hier im dritten Kalenderquartal laut IDC um 9,8 Prozent wachsen, während der Markt um 8,2 Prozent schrumpfte. Integrierte Speicherlösungen wie ILM (Information-Lifecycle-Management) und SAN (Storage-Area-Networks) werden von den Unternehmen weiterhin stark nachgefragt. Im geschäftskritischen Bereich setzt sich der klare Trend hin zum Einsatz von Integrity-Systemen fort. Diese stellen inzwischen über 50 Prozent der Neuinstallationen. Führende Softwareanbieter setzen zunehmend auf HP Integrity, insbesondere im Telekommunikations-, Finanzservice- und Produktionsbereich. Ein zunehmend wichtiges Thema für Unternehmen wird die „Energie-Bilanz“ in Rechenzentren. Bisher hat sich die CPU-Power nach jeweils drei Jahren verdoppelt. Das bringt neue Anforderungen an das Klima-Management mit sich. HP hat dafür ein durchgängiges, effizientes Design entwickelt, das die CPU-Roadmaps und neue modulare Kühlungsverfahren miteinander verbindet. Im Softwarebereich hat HP im Jahr 2006 seine strategische Ausrichtung deutlich verstärkt. Dazu gehörten insbesondere die Akquisitionen von Peregrine, einem auf Software für das Asset-Management spezialisierten Anbieter, und Mercury Interactive. Die HP Softwareumsätze in Deutschland haben sich im Geschäftsjahr 2006 erfreulich entwickelt. HP bietet inzwischen das umfassendste Portfolio integrierter Managementsoftware an. Nach der Integration von Mercury Interactive ist HP zudem führender Anbieter im Bereich Business-Technology- Optimization (BTO). BTO-Lösungen helfen Unternehmen bei IT-Management und -Governance sowie bei der Optimierung der Qualität, Performance und Verfügbarkeit von Applikationen. Der Geschäftsverlauf der Personal Systems Group (PSG) Trotz einer angespannten Marktentwicklung konnte sich HP in Deutschland im PC-Markt sehr gut behaupten und seine Marktposition deutlich ausbauen. Dies ist vor allem auf die erfolgreiche Produktstrategie und die effiziente Supply-Chain zurückzuführen. So zeigen die IDC-Marktzahlen für das dritte Kalenderquartal für HP in Deutschland einen Marktanteil von 12,4 Prozent bei einem Wachstum von 21,2 Prozent. Im selben Zeitraum ist der Markt um -2,3 Prozent geschrumpft. Im Wachstumsmarkt Notebooks konnte HP sogar um 67,3 Prozent zulegen (Markt 13,1 Prozent) und liegt jetzt bei einem Marktanteil von 10,2 Prozent. Dazu haben vor allem die Business Notebooks beigetragen. Im Vergleich zum Vorjahr erreichte HP hier eine Verbesserung um 99,4 Prozent und führt nun den Markt mit einem Anteil von 15,9 Prozent an. Wenn man die Preisentwicklung im PC-Markt (laut GfK - 8,9 Prozent) berücksichtigt, ist dies ein sehr gutes Ergebnis. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die PSG Produktstrategie, die auf der hochwertigen, praxis- und kundenorientierten Ausstattung der Geräte basiert. Diese Merkmale machen PSG Produkte unabhängiger vom Preisdruck im Markt und verschaffen dem Geschäftsbereich einen echten Wettbewerbsvorteil. So hat sich die technische Plattform der HP Business-Notebooks, die im letzten Jahr eingeführt wurde, durchgesetzt und HP in diesem Bereich zu einer starken Marktposition verholfen. Dass HP mit dieser Strategie richtig liegt, zeigt das profitable Wachstum der PSG Deutschland seit nunmehr zwei Jahren. Wachstumsimpulse für das kommende Jahr erwartet HP unter anderem von der SoHo-Marktinitiative („Small office – Home office“). Damit werden Kunden angesprochen, die großen Wert sowohl auf eine hochwertige Ausstattung als auch auf ansprechendes Design legen – vor allem bei mobilen Produkten. Auch der Bedarf an Sicherheitslösungen wird 2007 steigen. HP setzt dabei auf mehrstufige Sicherheitskonzepte und erweitert sein Portfolio entsprechend. Der wichtigste Trend für die nächsten Quartale ist jedoch die Virtualisierung der Client-Infrastruktur. Unternehmenskunden können damit wesentlich flexibler agieren und ihre Ressourcen deutlich effizienter einsetzen. HP ist mit seinen neuen Blade-Workstations und Blade-PCs Vorreiter in diesem Bereich. Der Geschäftsverlauf der Imaging Printing Group (IPG) Der Druckermarkt befindet sich im Umbruch. Es gibt reife Märkte und gleichzeitig neue Teilbereiche mit dynamischer Entwicklung, die davon profitieren, dass sich der gesamte Druckermarkt auf dem Weg zur Digitalisierung befindet. Um künftiges Wachstum sicherzustellen, hat der Geschäftsbereich IPG im vergangenen Jahr eine Umstrukturierung durchgeführt und die Investitionen in unterschiedliche Geschäftsfelder neu definiert. Diese Arbeit beginnt sich jetzt auszuzahlen. Obwohl der Konsumentenmarkt für die Segmente Drucken und Bildbearbeitung laut GfK bzw. BITKOM Umsatzrückgänge aufweist, konnte HP seine Marktführerschaft in der wachstumsstärksten Druckerkategorie behaupten. So beträgt der HP Marktanteil bei den tintenbasierenden Multifunktions- bzw. „All-In-One“-Geräten rund 40 Prozent. Auch der kommerzielle IPG Bereich weist positive Entwicklungen auf. Bei Farblaserdruckern konnte HP seinen Marktanteil gegenüber 2005 von 31 Prozent auf 46 Prozent ausbauen. Im Trend liegen zudem tintenbasierende Officegeräte mit attraktiven Druckkosten je Seite, die im kommerziellen Umfeld inzwischen zu einem Wachstum von 20 Prozent beitragen. Die gestiegene Investitionsbereitschaft bei den Unternehmen führte zu guten Projektabschlüssen im Bereich umfassender, standardisierter Druckmanagement-lösungen („Total Print Management“), die den Bedarf an einfachen Verwaltung und nutzungs- bzw. verbrauchsbasierten Abrechnungsmodellen erfüllen. Einen positiven Markttrend zeigt der so genannte „Outdoor“-Markt im Bereich „Large Format Printing“. Hier kann HP mit seinem Portfolio – insbesondere nach der im Jahr 2006 erfolgten Akquisition von Scitex – ein viel versprechendes Wachstumsfeld für die sehr unterschiedlichen grafischen Märkte liefern. Erfolg versprechend entwickelt sich auch der Bereich der Digitalen Fotografie. Wo immer es um Fotodruck geht, bietet HP Lösungen an. Dies gilt für die selbst druckenden Privatpersonen, die ein umfangreiches Portfolio von HP Fotodruckern vorfinden, die Produktion von Bildern mittels des HP Online-Fotodienstes Snapfish oder der Produktion vor Ort beim Händler mit HP Photokiosk-Stationen. Damit reagiert HP auf den schnell wachsenden digitalen Bildermarkt und den Kundenwunsch, unterschiedlichste Angebote bei der Erstellung ihrer Bilder zu nutzen. Mitarbeiterentwicklung Zum 31. Oktober 2006 beschäftigte HP in Deutschland 8.200 Mitarbeiter. Im Rahmen der im Juli 2005 angekündigten konzernweiten Restrukturierungs-Maßnahmen hatte HP in Deutschland den Abbau von 1.500 Stellen vorgesehen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2006 hatte HP in Deutschland 9.100 Mitarbeiter. Durch entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen und ein langes Zeitfenster für interne Versetzungen konnte die Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben, auf knapp 1.000 reduziert werden. Die Vereinbarungen zum Sozial- und Interessenausgleich wurden im März 2006 abgeschlossen. Die Anzahl der Auszubildenden und der Studenten an der Berufsakademie (BA) beträgt 330. HP bildet Kaufleute für Bürokommunikation, IT-System-Kaufleute und Fachinformatiker aus. Die BA-Studenten absolvieren die Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik oder Facility Management. Gesellschaftliche Verantwortung Im Rahmen der Unternehmenszielsetzung zur gesellschaftlichen Verantwortung (Global Citizenship) hat HP in Deutschland im Geschäftsjahr 2006 innovative Lernkonzepte an Schulen und Universitäten mit mobiler Technologie gefördert. HP tritt für einen nachhaltigen Umweltschutz ein und legt darauf bereits bei der Produktentwicklung und –produktion besonderen Wert. In Deutschland hat HP die zum 24.03.2006 wirksame Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Rücknahme und dem Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten mit Pilotprojekten begleitet. Zudem haben ehrenamtlich tätige HP Mitarbeiter in der Initiative „HP vor Ort“ über 100 gemeinnützige Organisationen in Deutschland mit HP Produkten ausgestattet. Ausblick Im vergangenen Jahr hat HP am deutschen Markt kontinuierlich profitabel Marktanteile hinzugewinnen können. Durch sein umfassendes und zukunfts-weisendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio sieht sich HP gut aufgestellt, den Bedarf von Unternehmens- und Privatkunden mit relevanten und innovativen Angeboten zu bedienen. Als führendes Technologieunternehmen wird HP weiterhin an der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten und ist bestrebt, in allen Segmenten mit oder über der allgemeinen Marktentwicklung zu wachsen.

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