Qualitätssoftware mit lernendem Regekreis

Von: iqs Software GmbH  04.05.2012
Keywords: Qm Software, CAQ Software

Mit einer Vielzahl an Modulen unterstützen CAQ-Systeme das Qualitätsmanagement von Unternehmen. Durch die Kooperation der Softwareanbieter iqs Software GmbH und Q-DAS GmbH & Co. KG lassen sich viele Prozesse noch effizienter gestalten. Dazu wird die Planungs- und organisatorische Ebene mit der operativen eng verknüpft. So entsteht ein lernender Regelkreis im Sinne eines integrierten- und optimierten Qualitätsplanungsüberwachungssystems. Begleitend zur Produktentwicklung und -fertigung hat sich eine Vielzahl an Plan- und Prüfmodulen etabliert. Zu ihnen gehören z. B. die Prüfplanung, der Control-Plan, die FMEA (Prozess und Produkt) und die Erstbemusterung. Ziel eines modernen CAQ-Systems ist es, diese Module über einen Regelkreis miteinander zu verbinden. Auch die Module der operativen Ebene, wie die Fertigungsbegleitende Prüfung (SPC) können in diesen Regelkreis miteingebunden werden – mit dem Vorteil, dass sich aus der statistischen Betrachtung der Prozess ebenfalls wichtige Rückschlüsse für die Prüfplanung ziehen lassen. Die Planungsebene Die Betrachtung des modularen Aufbaus zeigt die Schnittstellen zwischen den einzelnen Modulen. In einem Prüfplan sind detaillierte Prüfanweisungen enthalten z. B. Sollwerte, Toleranzen und Eingriffsgrenzen zur Prozessregelung. Zusatzinformationen in Form von Texten, Bildern oder auch Zeichnungen unterstützen den Bediener bei der Qualitätsdatenerfassung mit einem Bezug zur Prüfung bzw. zum Arbeitsgang. Der Prüfplan wird abgeleitet aus dem Control-Plan, in dem die Prüfschritte beschrieben sind und eine Gesamtübersicht der Prüfung dargestellt wird. Die Grundlage hierfür bildet ein Prozess-Fluss-Diagramm. Dem Control-Plan ist meist die FMEA (Prozess- oder Produkt-FMEA) vorgeschaltet, in der eine Risikobewertung des Prozesses und der Entwicklung durchgeführt wird. Darauf basierend werden Maßnahmen abgeleitet zur Vermeidung von Fehlern bzw. Entdeckungsmaßnahmen definiert. Die operative Ebene Die Prüfdatenerfassung und Auswertung der Daten liefert den Rückfluss und Input für die Qualitätsplanung. Die Prozesseignung liefert den Input für die Auswahl des zu verwendenden Prüfmittels. Über die Abnahme von Fertigungseinrichtungen wird nachgewiesen, dass die Anlagen die Produkte in der geforderten Qualität herstellen können. Die Prozessfähigkeitsbetrachtung analysiert, ob die geforderte Produktqualität auch über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden kann. Bei Anwendungen der Fertigungsbegleitenden Prüfung (SPC) werden statistische Methoden für die Prüfung und Überwachung der Prozessstabilität eingesetzt, um den Prozess vor Ort zu regeln. Bei Stabilitätsverletzungen müssen Maßnahmen und Ursachen dokumentiert werden. Die statistischen Auswertungen der Daten für die verschiedenen Betrachtungsweisen geschehen auf Basis gültiger Normen und Richtlinien bzw. individueller Firmenvorgaben. Werden diese Daten wieder in das integrierte Qualitätsplanungs- und -überwachungssystem zurückgeführt, entsteht ein lernender Regelkreis, in dem die Ergebnisse aus der statistischen Analysen und der Prozessregelung einen wichtigen Input für die Qualitätsplanung liefern. Prüfaufwand, -umfang und -inhalte sind optimiert.

Keywords: CAQ Software, Qm Software

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