Die Komödie - Und Gott sagte

Die  Komödie - Und Gott sagte von CANTUS Theaterverlag

Von: CANTUS Theaterverlag  23.05.2012
Keywords: Kinder- und Jugendtheater, Bühnenverlag

Die  Komödie - Und Gott sagte

Fragen, „die die Welt bewegen“. Eine rasanten Komödie, witzig, spritzig, zeitgemäß und perfekt in Szene gesetzt auf einem wundervollen intellektuellen Niveau.

Herr Gott ist ein sportlicher Mann Mitte 50. Er gibt sich gleich die Blöße, den Namen des jungen Journalisten, der ihn ausfragt, nicht zu wissen, betont indessen, dass er auf den Vorzug der Allwissenheit bewusst verzichte. Nur so komme er in den Genuss, täglich aufs neue von seinen Kreaturen überrascht zu werden.Zwei liebreizende weibliche Engel bringen fair gehandelten Kaffee. Herr Gott spricht die Verwirrung an, der der Mensch mit seinem Hang zu künstlichen Ersatzprodukten und Designerlebensmitteln erliege. Sven gibt zu, dass dadurch großer Schaden entstehe. Wem denn? Die Menschen schaden höchstens sich selbst, aber das sei nicht schlimm, der Bestand der Menschheit unwichtig und ihm, Herrn Gott, sowieso egal. Aber er sei doch für seine Barmherzigkeit bekannt, meint Sven. Blasiertes Wunschdenken! Wie die Menschen sich bloß auf so ein hohes Ross setzen könnten!Sven lässt nicht locker und provoziert einen Streifzug durch Erklärungsmodelle zur Entstehung der Welt. Herr Gott bügelt sie alle ohne Ausnahme als töricht nieder.Wie weiter jetzt? Sven fragt, warum Gott keine Musik auflege. Das sei so üblich bei Gesprächen. Nun pflanzt Herr Gott ihm auch noch Zweifel an seiner überhöhten Ansicht über die Musik ein und beginnt ein Geplänkel über den Begriff Zeitvertreib. Svens Begriffsstutzigkeit bringt Herrn Gott fast zur Verzweiflung. Er räumt ein, dass Kunst in ihrer seltenen vollkommenen Ausprägung ein Abbild, wenn auch ein begrenztes, seiner Vollkommenheit als Schöpfer gebe.Überleitung zu einer Bildbetrachtung, in deren Verlauf Herr Gott Sven anträgt, den Ganymed zu spielen in Anlehnung an jenen Mythos, in dem Zeus, römisch Jupiter, den Knaben dieses Namens entführt. Der immer mehr den Boden unter den Füßen verlierende Journalist reagiert verletzt und möchte flüchten, klebt aber wie verhext an seinem Sitz fest. Er soll sich nicht so anstellen! Wäre er ein guter Reporter, könnten ihn derartige Mutwilligkeiten nicht treffen! Sven schwört, sich für die Provokation zu rächen.Aber schon tappt er in die nächste Falle. Beim Versuch, ein Loblied auf die Ärzte anzustimmen, die gerade seinen kleinen Neffen behandeln, wird er einer brutalen Kurzchemotherapie unterzogen. Unerwartet schlägt die Handlung ins Tragische um. Herr Gott gerät außer sich vor Zorn über die Anmaßung, die sich Götter in Weiß erlauben, wenn sie ein wehrloses Kind sinnlos quälen. Den körperlich erschöpften Sven trifft die Nachricht vom Tod des kleinen Neffen schwer.In seiner Empörung bricht Herr Gott das Interview ab und jagt den Reporter davon. Monolog – die Engelinnen können nicht sprechen -, bei dem er seine Einsamkeit im Kosmos beklagt. Die Engelinnen muntern ihn auf. Eine ausgelassene Dreierkonstellation deutet sich an. Das Leben ist viel zu kostbar, um sinnlos vertrauert zu werden!Sven stürzt herein und schießt von der verfänglichen Szene Fotos. Beim freundlichen Ausklang des Einakters wird ihm mit einem kleinen magischen Knalleffekt das Handwerk gelegt.

Keywords: Bühnenverlag, Kinder- und Jugendtheater

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