Der Schlüssel zu Riester

Der Schlüssel zu Riester von Bohn-Finanz, Finanz- & Versicherungsmakler, Thorsten Bohn e.K.

Von: Bohn-Finanz, Finanz- & Versicherungsmakler, Thorsten Bohn e.K.  22.03.2013
Keywords: Altersvorsorge, Baufinanzierung, Bausparen

Diese staatliche Förderung hilft bei der Altersvorsorge oder beim Kauf einer Immobilie. Der Zuschuss lohnt sich für jeden – allerdings sollte man wissen, wie man ihn bekommt. Die besten Tipps zur Riester-Rente. Ob Schnäppchenjagd im Internet, Winterschlussverkauf oder Frühbucherrabatt – wenn es ums Sparen geht, sind die Deutschen ganz vorn dabei. Mitunter zum eigenen Nachteil, warnen die Verbraucherschützer. Denn so manches „günstige“ Angebot enthält versteckte Kosten. Mitnahme-Mentalität ist gefragt Umso mehr erstaunt es, dass bei einem anderen wichtigen Thema diese Tugend offenbar verlorengeht. Es scheint, dass viele Deutsche bei der eigenen Altersvorsorge vergessen, was sie in anderen Lebensbereichen gekonnt praktizieren. Zu jedem Riester-Vertrag gibt der Staat einen satten Betrag dazu – als staatliche Zulage und oft zusätzlich in Form von Steuerersparnissen. Und doch nehmen Jahr für Jahr Tausende Menschen diese Gaben nicht an – weil sie glauben, dass sich eine Riester-Rente für sie nicht lohnt oder weil sie vergessen, die ihnen zustehenden staatlichen Zulagen zu beantragen. Schade, schließlich lassen sie sich einen ordentlichen Batzen entgehen. Wer früh beginnt, kann mehr Vorteile mitnehmen Wer früh beginnt, kann mehr Vorteile mitnehmen Laut Bundesarbeitsministerium haben mittlerweile 15,6 Millionen Deutsche einen Riester-Vertrag. Das ist eine kluge Entscheidung, aus mehreren Gründen. Zum einen hat eine kürzlich veröffentliche Studie anhand von Rechenbeispielen gezeigt, dass sich „Riestern“ für nahezu jeden lohnt. Durchgeführt haben die Studie mehrere unabhängige wissenschaftliche Institutionen wie etwa das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) und das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (IFA) in Ulm. Ergebnis: Ganz gleich, zu welcher Alters- oder Einkommensklasse sie gehören, ob Mann oder Frau, mittelbar oder unmittelbar zulagenberechtigt – mit einer Riester-Rente treffen so gut wie alle Sparer die richtige Wahl. Ein Grund dafür: Riester-Verträge sind wahre Alleskönner. Flexibler Alleskönner Der Riester-Vertrag ist flexibler, als viele glauben. Grundsätzlich bekommt jeder, der sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, die staatliche Förderung von 154 Euro plus 300 Euro pro Kind, das 2008 oder später geboren wurde. Dazu muss der Riester-Sparer einen Monatsbeitrag in Höhe von vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahresbruttos einzahlen. Wer bereits mit 24 Jahren oder früher einsteigt, bekommt einen einmaligen Bonus von 200 Euro im ersten Beitragsjahr. Auch wenn der Riester-Sparer einmal kein sozialversicherungspflichtiges Einkommen bezieht, gibt es die staatliche Förderung weiterhin. Bei Arbeitslosigkeit oder während der Elternzeit ist er mit fünf Euro im Monat weiterhin dabei und erhält die staatlichen Zulagen auf sein Riester-Konto – pro Kind, das ab 2008 geboren wurde, gibt es für den förderberechtigten Erwachsenen 300 Euro; für ältere Kinder 185 Euro. Ist das Geld einmal so knapp, dass auch keine fünf Euro mehr übrig sind – kein Problem, dann wird der Vertrag kurzerhand beitragsfrei gestellt, der Sparer setzt bis zu ein Jahr lang aus, ohne dass ihm die bisher angesparte Summe verlorengeht. Beiträge immer an Gehaltserhöhung anpassen Aufpassen müssen Riester-Sparer bei einer Gehaltserhöhung: Sie zahlen nun auch mehr in ihren Riester-Vertrag ein. Werden nicht vier Prozent des Bruttogehalts des Vorjahres investiert, wird die Zulage entsprechend gekürzt. Um sich die volle Förderung zu sichern, sollten Riester-Sparer regelmäßig bei Änderungen im Leben – etwa Gehaltserhöhung, Hochzeit, Scheidung oder Geburt eines Kindes – die Hilfe von einem Vermögensberater in Anspruch nehmen. Er unterstützt sie bei der Beantragung der Zulagen und berechnet die monatliche Beitragshöhe. Zusatzschutz Berufsunfähigkeit Wer ganz sichergehen will, sorgt mit seinem Riester-Vertrag auch für den Härtefall Berufsunfähigkeit vor. Wer erwerbs- oder berufsunfähig wird und seine Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nimmt, hat unter Umständen finanzielle Einbußen. Mitunter bleibt gerade genug übrig, um den Lebensunterhalt vernünftig zu bestreiten. Für die private Altersvorsorge reicht es zumeist nicht mehr. Das hat dramatische Folgen, da die Berufsunfähigkeitsversicherung nur während der Arbeitsphase hilft. Mit Erreichen des 67. Lebensjahres muss der Versicherte seinen Lebensunterhalt aus anderen Quellen bestreiten – etwa aus der dann fälligen Riester-Rente. Riester-Kunden haben in der RiesterRente STRATEGIE No. 1 die Möglichkeit, eine Beitragsbefreiung für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit einzuschließen. So wird es möglich, den privaten Riester-Vertrag auch bei Verlust der Arbeitskraft fortzuführen und staatliche Förderung weiter in Anspruch zu nehmen. Mietfrei wohnen Ein zusätzlicher Pluspunkt: Jeder Riester-Vertrag kann anstatt in die private Altersvorsorge auch in Wohneigentum fließen – schließlich stellt das Eigenheim ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Altersvorsorge dar. Riester-Sparer können Zulagen oder Steuerereichterungen erhalten Riester-Sparer können Zulagen oder Steuerereichterungen erhalten Deshalb haben Immobilienkäufer die Möglichkeit, den Kauf der eigenen vier Wände über ein Riester-Immobiliendarlehen oder einen Riester-Bausparvertrag staatlich fördern zu lassen. Sie können für die Finanzierung aber auch Kapital aus einem laufenden Riester-Vertrag entnehmen. Für diese sogenannte Eigenheimrente gibt es die staatliche Förderung in gleicher Höhe. Anträge auch rückwirkend stellen Wichtig ist in jedem Fall, dass der Riester-Sparer die ihm zustehenden Zulagen beantragt, von allein gelangen sie nicht auf sein Konto. Hat er den Antrag einmal vergessen, kann er ihn zwei Jahre lang rückwirkend stellen. Wer sichergehen und nichts vergessen will, wählt einfach einen Dauerzulagenantrag. In diesem Fall müssen Riester-Sparer nur noch dann aktiv werden, wenn sich ihre Lebensumstände ändern. Es gibt noch eine weitere Form der staatlichen Unterstützung für diese Form der privaten Altersvorsorge. Die Beiträge und Zulagen müssen in der Einkommensteuererklärung in der Anlage AV (Altersvorsorge) als Sonderausgaben angesetzt werden. Mit der Steuererklärung prüft das Finanzamt noch einmal, was sich für den Einzelnen mehr lohnt: „Ist der Steuervorteil durch den Sonderausgabenabzug höher als die staatliche Zulage, die dem Anleger zusteht, erhält er die zusätzliche Steuerermäßigung, also die Differenz aus dem Steuervorteil und der Zulage obendrauf“, sagt Andreas Feuser, Rentenexperte der Deutschen Rentenversicherung. Es gilt also: Wer auf diese Form des Sparens verzichtet, schadet sich selbst. So nutzen Sie die Vorteile: Für wen lohnt sich ein Riester-Vertrag? Eine Riester-Rente lohnt sich für alle Anleger, die Anspruch auf staatliche Zulagen haben. Das sind alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Selbstständigen, Bezieher von Arbeitslosen-, Kranken- und Vorruhestandsgeld sowie deren Ehegatten, Kindererziehende, Pflegende und geringfügig Beschäftigte, die den Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag von 18,9 Prozent aufstocken. Wann stehen mir welche Zulagen zu? In den Genuss der vollen Zulagen kommt, wer vier Prozent seines Vorjahresbruttos in den Riester-Vertrag zahlt. Pro Sparer gibt es 154 Euro im Jahr, für jedes Kind 185 Euro und 300 Euro für Kinder, die 2008 oder später geboren worden sind. Riester-Sparer unter 25 Jahren erhalten im ersten Beitragjahr einmalig 200 Euro. Wie beantrage ich meine Zulagen? Mit einem Dauerzulagenantrag bevollmächtigt der Riester-Sparer seinen Anbieter bis auf Widerruf, für ihn den Zulageantrag jährlich auf elektronischem Weg zu stellen. Dazu muss der Kunde dem Anbieter einmalig alle zulagerelevanten Daten wie Sozialversicherungs-, Steuernummer und Steueridentifikationsnummer übermitteln. Welche Arten von Riester-Vertrag gibt es, und kann ich zwischen ihnen wechseln? Grundsätzlich können Riester-Sparer zwischen einer Rentenversicherung, einem Fondssparplan und einem Banksparplan wählen. Ein nachträglicher Wechsel von einem zu einem anderen Vorsorgevertrag ist selten sinnvoll. In welchen Fällen es dennoch vorteilhaft sein kann, sagt Ihnen Ihr Vermögensberater. Nachdem der Gesetzgeber 2006 die Eigenheimzulage abgeschafft hat, ist es seit 2008 auch möglich, einen sogenannten Wohnriester-Vertrag abzuschließen, mit dem das Eigenheim finanziert werden soll. Allerdings haben Riester-Sparer auch die Möglichkeit, ihren bestehenden Vertrag zu nutzen, um ihr Wohneigentum zu finanzieren. Hat die Riester-Rente auch während der Auszahlungsphase Vorteile? Genau wie die staatliche Rente und alle anderen Altersbezüge unterliegt auch die Riester-Rente dem Alterseinkünftegesetz und muss entsprechend nachgelagert versteuert werden. Dafür waren die Beiträge während der Einzahlungsphase steuerfrei. Auf die Rentenzahlungen haben Riester-Sparer dann ein Leben lang Anspruch. Worauf sollte ich bei der Wahl des Riestervertrags achten? Sparer sollten ihre Erträge rechtzeitig sichern. So können Versicherte bei der RiesterRente STRATEGIE No. 1 zunächst per Fondssparplan einen Mischfonds besparen und so von höheren Renditechancen der Kapitalmärkte profitieren. Zehn Jahre vor Rentenbeginn wird der Kunde auf die Möglichkeit der Ausübung einer automatischen Wertsicherung der Höchststände hingewiesen. So kann der Kunde sein Vertragsguthaben durch Inanspruchnahme der „Wertsicherungsoption“ über den gesetzlich vorgeschriebenen Beitragserhalt hinaus vor möglichen Kursverlusten schützen. Checkliste für Riester-Sparer: Haben Sie eine Bestätigung von der Versicherung erhalten? Stimmen alle Daten? Wurde die Günstigerprüfung richtig durchgeführt? Hatten Sie Änderungswünsche und haben diese zurückgeschickt? Wurde die Bescheinigung für das Finanzamt separat gelegt? Haben Sie bei der Steuererklärung an die Angabe des Beitrages gedacht?

Keywords: Altersvorsorge, Baufinanzierung, Bausparen, Berufsunfähigkeit, Financial Service, Finanzoptimierung, Gesetzliche Rentenversicherung, Private Rente, Private Rentenversicherungen, Vermögensvorsorge

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