N-TERMINALE SEQUENZIERUNG (AMINOTERMINALE SEQUENZIERUNG, EDMAN ABBAU)

N-TERMINALE SEQUENZIERUNG (AMINOTERMINALE SEQUENZIERUNG, EDMAN ABBAU) von SGS M-Scan GmbH

Von: SGS M-Scan GmbH  16.12.2008

Für die N-terminale Sequenzierung kommen gelöste Proben oder mit SDS-PAGE aufgetrennte Proteine infrage, die an PVDF-Trägermembrane gebunden werden (Western Blot). Diese Methode dient auch zur Analyse von möglichen Verkürzungen des Aminoterminus und zur Abschätzung des Anteils an  N-terminalen Blockierungen, die gewöhnlich eine vollständige Sequenzierung verhindern. Die blockierende funktionelle Gruppe kann unter Umständen vor der Sequenzierung entfernt werden.  
Im Rahmen des automatisierten Edman-Abbaus werden nach und nach die N-terminalen Aminosäuren des Proteins bzw. Peptids abgespalten. Die in einem Zyklus des Edman-Abbaus abgespaltenen Aminosäuren werden derivatisiert, mit RP-HPLC aufgetrennt und durch UV-Detektion nachgewiesen. Die Quantifizierung der Aminosäuren erfolgt durch den Vergleich mit einem Standard.  

Die N-terminale Aminosäuren Analyseist ein Schlüsselelement der ICH-Richtlinien Q6B für die Charakterisierung und Verifizierung von biopharmazeutischen Produkten im Rahmen der Zulassung.


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