PEPTID MAPPING

PEPTID MAPPING von SGS M-Scan GmbH

Von: SGS M-Scan GmbH  16.12.2008
Keywords: Posttranslationale Modifikationen (PTM)

Peptid Mapping ist eine überaus leistungsfähige Methode der Proteincharakterisierung.
Andere Einsatzgebiete des Peptid Mapping:
- Charakterisierung von Disulfidbrücken
- Verifizierung der N-terminalen und C-terminalen Sequenz (gewöhnlich in Kombination mit MS/MS Sequenzierung)
- Screening und Identifikation der Positionen von posttranslationalen Modifikationen (z. B. Glykosylierung, Phosphorylierung)
,
- Anhaltspunkte für die Methodenwahl für eine nachfolgende MS/MS oder Gasphasen-Sequenzanalyse.

MS Peptid Mapping wurde in den frühen achtziger Jahren von M-Scan entwickelt und kontinuierlich verbessert.
Ursprünglich wurde bei M-Scan die Methode Fast Atom Bombardment MS (FAB-MS) eingesetzt. Dabei wird das Proteinmolekül mit spezifischen enzymatischen oder chemischen Methoden fragmentiert und die so erzeugte Peptidmischung mit MS analysiert, wobei heutzutage die moderne Methode der Electrospray-Massenspektrometrie (ES-MS) bzw. MALDI-MS zum Einsatz kommt.
Die Analyse hochkomplexer Mischungen erfolgt mit online Kopplung von Flüssigchromatographie an das Massenspektrometer (LC-MS).

Da bei M-Scan die zeitintensive Interpretation der generierten Rohdaten „von erfahrener Hand"  erfolgt und nicht auf das Vertrauen auf Softwarealgorithmen fußt, ist M-Scan die erste Wahl, wenn es wichtig ist eine praktisch vollständige Sequenzabdeckung zu erreichen.
Das Peptid Mapping ist ein Schlüsselelement der ICH-Richtlinien Q6B für die Charakterisierung und Verifizierung von biopharmazeutischen Produkten im Rahmen der Zulassung.

Keywords: Posttranslationale Modifikationen (PTM)

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