Die GmbH zur eigenen privaten Vermögensverwaltung

Die GmbH zur eigenen privaten Vermögensverwaltung von Unkelbach Treuhand GmbH - Steuerberater Freiburg

Von: Unkelbach Treuhand GmbH - Steuerberater Freiburg  05.09.2008
Keywords: Unternehmensberatung, Erbschaft

Unter den Privatanlegern setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass die vor der Unternehmenssteuerreform gemiedene GmbH mittlerweile für die private Vermögensverwaltung als hochgeeignet zu betrachten ist und die Abgeltungssteuer in Vergessenheit geraten lässt.

Veräußerungsgewinne und laufende Erträge von Wertpapieren sind nur mit 5 % für die Steuer zu erfassen. Die Steuern betragen rd. 30 %, 15 % Körperschaftsteuer und rd. 15 % Gewerbesteuer. Somit zahlen findige Steuerzahler statt der rd. 30 % Abgeltungssteuer nur 30 % von 5 %, also 1,5 % Steuern, jedenfalls solange wie nicht ausgeschüttet wird. Die Ausschüttung wird dann mit 25 % Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag belastet oder es greift das Veranlagungsverfahren mit 60 % der Ausschüttung.

Kenner der Materie verfeinern das Ganze dadurch, dass eine langfristige Steuerstundung dadurch eingebaut wird, dass bei der Ausstattung der GmbH auch die Kapitalrücklage dotiert wird. Die „Ausschüttungen“ werden dann gesteuert durch steuerfreie Minderung der Kapitalrücklagen. Aktienbestände können so vor dem 1. 1. 2009 in die GmbH eingelegt werden um die Kapitalrücklage zu dotieren.

Auch für Immobilienbesitzer ist die GmbH höchst interessant: Ist die 10-jährige Spekulationsfrist abgelaufen, werden die Immobilien in die GmbH zum Zeitwert steuerfrei eingebracht und das Abschreibungskarussell beginnt von neuem. Die laufenden Kosten der GmbH sind vernächlässigbar im Vergleich zu den offenen und verdeckten Kosten der Geldhäuser bei Fondsgestaltungen über rd. 3,5 % - 4 %.

Keywords: Erbschaft, Unternehmensberatung

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