Ideenmanagement - den besten Mitarbeiter-Vorschlägen auf der Spur

Ideenmanagement - den besten Mitarbeiter-Vorschlägen auf der Spur von Persis GmbH

Von: Persis GmbH  17.11.2011
Keywords: Ideenmanagement

Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind in der Regel Fachleute auf ihrem Gebiet. Und dort schlummern wertvolle Ideen und innovative Lösungsansätze, die nur gehoben werden wollen. Bei der Deckel MAHO Pfronten GmbH, die zum GILDEMEISTER-Konzern gehört, werden diese Potentiale systematisch entdeckt und ausgeschöpft - mit einer Standardsoftwarelösung, die den Anforderungen der Werke des GILDEMEISTER-Konzerns für modernes Ideenmanagement gerecht wird. Bei der DECKEL MAHO Pfronten GmbH, dem Innovationsführer für Fräsmaschinen, hat Ideenmanagement eine lange Tradition. Der Prozess vom Einreichen einer Idee bis hin zu ihrer Prämierung war früher allerdings aufwändig und kompliziert. Eingereichte Vorschläge wurden auf Papier oder in Tabellenkalkulationsprogrammen erfasst. Dies hatte zur Folge, dass der Prozess langsam war, teilweise wurden eingereichte Ideen nicht konsequent oder falsch weitergeleitet. Die Mitarbeiter waren enttäuscht und wenig motiviert, weiterhin verbesserte Arbeitsabläufe zu entwickeln. Eine Änderung der Abläufe im Ideenmanagement durch die Einführung des Vorgesetztenmodells und dem Einsatz einer Softwarelösung der Persis GmbH verbesserten die Situation 1996 erheblich. Der Durchbruch gelang mit einem im Jahr 2001 eingeführten intranetbasierten Softwaresystem, ebenfalls aus dem Hause der Persis GmbH: Ideen der Mitarbeiter konnten von nun an schnell und einfach erfasst, bewertet und prämiert werden. Zusätzlich legte der Vorstand in Abstimmung mit den Geschäftsleitungen genaue Zielvorgaben fest und achtet seither auf deren genaue Einhaltung. Die Vorschlagsquote steigt seit Einführung kontinuierlich an, so dass bei DECKEL MAHO Pfronten jeder Mitarbeiter in den Jahren 2006 bis 2010 im Schnitt fünf bis acht Vorschläge pro Jahr einreichte: das waren bei knapp 1.200 Mitarbeitern bis zu 9.700 Innovationsvorschläge. Mit Verbesserungen rund 2,2 Millionen Euro im Jahr gespart Voraussetzung für diese hohe Einreichquote ist eine konsequente und zuverlässige Bearbeitung der eingereichten Ideen. Kleine Verbesserungen werden mit 10-15 Euro honoriert. Bei Prämien ab 200 Euro entscheidet ein Gremium - die höchste gezahlte Prämie lag bisher bei 51.000 Euro. Hier konnte ein notwendiger Anpassungsprozess an einer Fräsmaschine so verbessert werden, dass dies für das Unternehmen eine entsprechend hohe Kosteneinsparung zur Folge hatte. Diese Menge an Anfragen und die damit verbundenen Aufgaben bewältigen zu können, ist nach Einschätzung von Herrn Florian Waibl, Leiter des Ideenmanagements bei DECKEL MAHO Pfronten GmbH "ohne eine vernünftige Datenbank, die über das Web angeschlossen ist und von einer leistungsfähigen Software gesteuert wird, nicht möglich." Softwarelösung mit Perspektive DECKEL MAHO Pfronten GmbH entschied sich bereits im Jahr 1996 für den Softwarehersteller Persis. Die damals begründete Zusammenarbeit ist bis heute erfolgreich und beweist, dass "wir mit der Softwarelösung von Persis auf dem richtigen Weg sind", betont Florian Waibl. Das standardisierte Softwarewerkzeug, das von Softwareentwicklern von Persis entwickelt und kundenspezifisch angepasst wird, verfügt über eine programmiertechnisch ausgereifte Basis, die update-fähig und damit zukunftstauglich ist. Um den individuellen Anforderungen von DECKEL MAHO Pfronten GmbH sowie den anderen Werken des GILDEMEISTER-Konzerns und vielen anderen Nutzern der Software gerecht zu werden, wurde ein Arbeitskreis zum Thema Ideenmanagement ins Leben gerufen: Die Leiter für das Ideenmanagement von GILDEMEISTER und der Voith GmbH, beide aus der Maschinenbauindustrie, der Continental AG aus der Automobilzulieferbrache, der Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft VBG und der Kulmbacher Brauerei AG treffen sich in regelmäßigen Abständen mit Software-Entwicklern von Persis, um gemeinsam das System stetig an neue Anforderungen anzupassen. Gleichzeitig dient diese branchenübergreifende Plattform den Beteiligten als Informationsbörse für neueste Entwicklungen und Erfahrungen auf dem Gebiet des Personalmanagements. Die über diesen Arbeitskreis entwickelten Neuerungen kommen schließlich allen IDM-Nutzern mit Software aus dem Hause Persis zugute. Der schwäbische Softwarehersteller hat sich verpflichtet, die im Arbeitskreis erarbeiteten Verbesserungswünsche umzusetzen und zum neuen Standard für alle IDM-Anwender zu machen. Ein Beispiel für eine derartige Neuerung ist die flexible Rollenzuteilung, dank der theoretisch jeder beschäftigte Mitarbeiter als Gutachter für einen eingereichten Verbesserungsvorschlag berufen werden kann. GILDEMEISTER kommt die Möglichkeit der besonders flexiblen Rollenzuteilung entgegen. Erst diese Funktion macht die aus der Unternehmensphilosophie des Maschinenbauers stammende flache Hierarchie im Ideenmanagement lebbar: Alle Mitarbeiter sollen in Verbesserungsprozesse mit einbezogen werden. So ist das IDM "ein total dezentrales System - von der Eingabe bis zur Fertigstellung des Gutachtens", führt Florian Waibl weiter aus. Jeder Mitarbeiter kann Vorschläge machen. Beispielsweise teilen sich mehrere Mitarbeiter in der Produktion einen Computer und erhalten so Zugang zum System. Andererseits fungiert bei DECKEL MAHO Pfronten GmbH nahezu jeder dritte Mitarbeiter bereits als Gutachter. Führungskräfte werden entlastet, Ideen zügig prämiert und Lösungen zeitnah erreicht. Das IDM als Marke nach innen Das IDM funktioniert und lebt als System nur dann, wenn in den Unternehmen auch tatsächlich damit gearbeitet wird. Eine wichtige Stütze bei der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des IDM bildet das interne Marketing. Dabei kann für das IDM eine eigene Marke etabliert werden. Bei GILDEMEISTER heißt diese BVW nach der früher verwendeten Bezeichnung "Betriebliches Vorschlagswesen". Größte Werbemaßnahme für das IDM innerhalb der DECKEL MAHO Pfronten GmbH ist das "Schwarze Brett", auf dem monatlich die prämierten Ideengeber mit Name und Idee genannt werden. So wird über die Vielzahl der veröffentlichten Themen für die Mitarbeiter ein Anreiz geschaffen, ebenfalls neue Möglichkeiten im Unternehmen zu entdecken. Selbstverständlich sollte hierbei der Datenschutz geklärt werden. Ein hohes Niveau beim Datenschutz in Bezug auf die Speicherung von personenbezogenen Daten garantiert die Kombination aus einem Apache Webserver sowie einer Datenbank von Oracle. Zentrale unternehmensstrategische Funktion Dem Ideenmanagement kommt heute bei den Werken des GILDEMEISTER-Konzerns neben der Funktion als Innovationstreiber mit direkt messbaren Einsparungen auch eine unternehmensstrategische Funktion zu: Das IDM bildet eine von vier Säulen, anhand derer die Leistung des Unternehmens ermittelt wird. Es ist ein Gradmesser dafür, ob die Zielvorgaben des Unternehmens im Bereich Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation eingehalten werden. GILDEMEISTER, ein global agierendes Unternehmen hat weltweit Tochtergesellschaften. Auch hier sind - aus Sicht des Ideenmanagements - noch nicht alle Potentiale der Mitarbeiter ausgeschöpft. Nachdem zwei Werke in Italien bereits mit der IDM-Software der Persis GmbH ausgestattet sind und damit zum Ideenpool bei GILDEMEISTER beitragen, sollen 2012 auch die Möglichkeiten, die noch in den Mitarbeitern in Polen schlummern, entdeckt werden.

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