Studie zum Status-Quo des Short Sea Shipping

Studie zum Status-Quo des Short Sea Shipping von LOGO-TEAM Unternehmensberater für Logistik und Organisation

Von: LOGO-TEAM Unternehmensberater für Logistik und Organisation  14.06.2007
Keywords: Controlling, Logistik, Supply Chain Management

Verkehrsverlagerung von der Straße auf Wasserwege scheitert an Unwissenheit und Komplexität Dipl.-Wirtsch.-Ing./MSc Christian JauernigDipl.-Ing./Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Stoll Hamburg/Elsfleth, 12.06.2007 In einer globalisierten Welt mit stark zunehmender Arbeitsteilung steigt der Transportbedarf der Unternehmen. Die Zunahme wird allerdings von Maut-Abgaben sowie stark steigenden Treibstoffpreisen begleitet. Die Europäische Union sowie die nationalen Regierungen der Mitgliedsstaaten sanktionieren ungefilterten Diesel- sowie hohen CO2 Ausstoß und fördern die Verlagerung von Verkehren von der Straße aufs Wasser. Häfen, Hafenumschlagsgesellschaften und Reedereien demon-strieren ihre Leistungsfähigkeit. Aber motiviert dies die Verlader, ihre nationalen oder europäischen Transporte auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie Binnen- und/oder Küstenschiffe zu verlagern? Lassen moderne und effiziente Logistik- und Transportkonzepte überhaupt einen Wechsel zu, wenn damit weitere Schnittstellen im Logistiksystem entstehen? Diesen Fragen ist das Beratungsunternehmen LOGO-TEAM in Zusammenarbeit mit dem Maritimen Kompetenzzentrum (MARIKO.RIS) am Fachbereich Seefahrt in Elsfleth der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven nachgegangen. Insgesamt rund 1.200 Firmen aller Branchen wurden von Januar bis März 2007 angesprochen, an einer Telefon- und Online-Umfrage teilzunehmen. Die Antworten von 90 Teilnehmern konnten zu verschiedenen Themenblöcken ausgewertet werden. Ein bemerkenswerter Aspekt der Ergebnisse ist, wie die teilnehmenden Firmen den Informationsstand ihrer eingesetzten Spediteure in Bezug auf Short Sea Shipping beurteilen. Hier gaben gut ein Viertel aller Befragten an, dass sie den Kenntnisstand ihrer Spediteure hinsichtlich Short Sea Shipping als gut einschätzen, knapp 30% schätzen den Informationsstand eher schlecht ein und 44% konnten zum Informationsstand keine Angaben machen. Viele Speditionen haben offenbar Nachholbedarf, ihre Kompetenz auf allen Verkehrsträgern zu vermarkten. Ein weiterer Anhaltspunkt, der eine Verlagerung behindert, ist der mehrfach gebrochene Verkehr, der zwar in internationalen Transportketten in Kauf genommen wird, den Verladern für europäische Verkehre aber zu komplex und zu schadensträchtig erscheint. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse steht ab Ende Mai auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite zum kostenlosen Download bereit. Die Seite ist unter der Adresse www.shortseaforum.de abrufbar. Ferner dient das Short Sea Forum als Informationsplattform rund um Binnen- und Küstenschiffverkehre. Unternehmen, die gute oder auch weniger gute Erfahrungen mit Short Sea Shipping gemacht haben, können Fallstudien oder auch Unternehmensreferenzen veröffentlichen. Somit kann eine lebendige und hilfreiche Informationsquelle rund um dieses Thema entstehen. Autoren Dipl.-Ing./Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Stoll | Dipl.-Wirtsch.-Ing./MSc Christian JauernigPartner von LOGO-TEAM Unternehmensberater für Logistik und Organisation Karlsruhe | Köln | Hamburg | www.logo-team.com

Keywords: Beschaffungsmanagement, Controlling, Logistik, Supply Chain Management, Transportlogistik

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