Carl Zeiss Meditec auf der ESCRS 2008: Look forward!

Von: Carl Zeiss AG  16.09.2008
Keywords: Optik, Mikroelektronik

„Die Carl Zeiss Meditec hat in den vergangenen fünf Jahren eine beachtliche Entwicklung vollzogen. Wir haben uns zu einem integrierten Medizintechnikunternehmen entwickelt - mit zwölf Standorten und mehr als 2000 Mitarbeitern weltweit. Die dynamische Innovationskraft, die unseren guten Ruf in der Fachwelt begründet, werden wir mit den Synergien des gewachsenen Unternehmens weiter ausbauen. Look forward, nach vorn schauen - das ist nicht nur unsere Devise, sondern auch die unserer Kunden. Gemeinsam mit den Ärzten möchten wir die rasante Entwicklung in der chirurgischen Ophthalmologie aktiv vorantreiben. Mit erstklassigen neuen Produkten, die sich in unser integriertes Lösungsangebot nahtlos einfügen, werden wir für unsere Kunden einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft gehen“, erläutert Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, die Präsentation des Unternehmens auf dem diesjährigen Kongress.

Die Carl Zeiss Meditec nutzt die Präsenz auf Kongressen wie der ESCRS, die 2008 vom 13. bis 17. September in Berlin (Deutschland) stattfindet, nicht nur zur Präsentation der neuesten Highlights. Das Unternehmen bietet Ärzten wie Medienvertretern die Gelegenheit, sich über drängende medizinische Fragen und mögliche Antworten auf anstehende Herausforderungen qualifiziert auszutauschen. Als Diskussionsforen dienen neben dem Innovationssymposium auch zahlreiche Wetlabs und wissenschaftliche Workshops. Von führenden Chirurgen werden Operationen demonstriert und sind live am Bildschirm zu verfolgen. International anerkannte Spezialisten geben in der Reihe „Meet the Experts“ über ihre Erfahrungen mit den Produkten der Carl Zeiss Meditec Auskunft (Stand Nr. 1723 ).
Zu den Neuheiten zählen die Intraokularlinsen (IOL) der jüngsten Generation. Acri.LISA(r) und Acri.LISAtoric sind durch ihre Kleinstschnittgrößen (incision sizes) von 1,5 mm die weltweit ersten echten Mikroinzisionslinsen (MICS) für die refraktive Kataraktchirurgie. „Diese torischen und multifokalen IOLs sind unsere Antwort auf die stetig steigenden Erwartungen der Patienten gegenüber den operierenden Ärzten. Durch die Technik der Mikroinzision wird der Übergang von der Kataraktchirurgie zur refraktiven Chirurgie fließend. Mit Acri.LISA(r) erfüllen wir die Erwartungen der Chirurgen, Astigmatismen während des Eingriffs zu vermeiden und ihren Patienten ein Leben ohne Brille zu ermöglichen, “ erklärt Dr. Kaschke den Nutzen dieser bahnbrechenden Innovation. „Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen mit dem kompletten Portfolio an Premium-Intraokularlinsen die Markführerschaft in der Mikroinzisionschirurgie erringen wird.“

Der zur Augenvermessung genutzte IOLMaster(r), der seit fast zehn Jahren sehr erfolgreich am Markt etabliert ist, wird auf der ESCRS in einer weiterentwickelten Version präsentiert und setzt damit einen neuen Goldstandard in der Biometrie. Die neueste Gerätegeneration ermöglicht Augenärzten und Patienten eine noch präzisere und individuellere Vorbereitung der Kunstlinsenimplantation. Seit seiner Einführung hat das speziell für die chirurgische Ophthalmologie entwickelte Operationsmikroskop OPMI Lumera(r) in der Fachwelt ein geradezu überwältigendes Echo ausgelöst. Dank der patentiertenSCI(tm)-Technologie sind kontrastreiche Details des Auges in bislang nie dagewesener Tiefenschärfe zu erkennen. Desweiteren wird den Ärzten das Workflow-Management im Operationssaal durch das neue, speziell für die Augenchirurgie entwickelte Informations- und Dokumentationssystem CALLISTO eye erleichtert. Es wird auf der ESCRS erstmalig in Europa vorgestellt. CALLISTO eye stellt operationsrelevante Daten auf Knopfdruck übersichtlich dar. Der Arbeitsaufwand sinkt, die Informationssicherheit steigt. Zudem kann mit CALLISTO eye der gesamte Operationsverlauf per Videoaufzeichnung dokumentiert werden, das heißt jeder Schritt vor, während und nach der Operation wird nachvollziehbar und reproduzierbar.

In Berlin begeht die Carl Zeiss Meditec den ersten Jahrestag seit der Einführung des innovativen Femtosekunden-Lasers VisuMax(r) im Markt. In Kombination mit dem High End Excimer-Laser MEL 80(tm) und dem CRS-Master(r) bildet der VisuMax(r) eine perfekt aufeinander abgestimmte Gerätefamilie für die refraktive Chirurgie. Das System ist inzwischen weltweit installiert und erhält außerordentlich positive Beurteilungen von den Anwendern. Zusätzliche Anwendungen des Lasersystems VisuMax(r) sind in Vorbereitung. Erste Studienberichte sind verfügbar und die erweiterten Applikationen können in Berlin mit Experten diskutiert werden. Erstmals vorgestellt wird auf der ESCRS der neue Eyetracker des MEL 80(tm) mit einer Taktfrequenz („sample rate“) von 1kHz. Damit konnte die Reaktionszeit des Eyetrackers signifikant reduziert und die korrekte Platzierung des Laserspots optimiert werden.

Ein Highlight in der ophthalmologischen Diagnostik ist der Optische Kohärenztomograph Cirrus(tm) HD-OCT, mit dem Carl Zeiss weitere Möglichkeiten der Spektralbereichs-Technologie erschließt. Schnell und komfortabel zu bedienen, liefert das System dank präziser Segmentierungsalgorithmen und hochwertiger Live-Bilder einzigartige Blicke auf die Netzhaut und damit die bestmögliche Grundlage für sichere Diagnose- und Therapieentscheidungen bei retinalen Erkrankungen.

Die ESCRS (European Society of Cataract and Refractive Surgeons – Europäische Gesellschaft der Katarakt- und Refraktivchirurgen) ist eine europäische Vereinigung operierender Augenärzte und ist führend bei Entwicklungen in der Chirurgie des vorderen Augenabschnitts. Die Gesellschaft besteht seit 1991, ihr gehören 4.000 Mitglieder aus 90 Ländern weltweit an. Kongresse der ESCRS tragen entscheidend dazu bei, Fachwissen und Expertise unter den Augenärzten auszutauschen.

Keywords: Mikroelektronik, Optik

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