Trocknen und Mangeln – Made by Stahl

Von: Gottlob Stahl Wäschereimaschinenbau GmbH  25.07.2006
Keywords: Heißmangeln

Die umfassende Produktpalette des Wäschereimaschinen-Herstellers Stahl wächst zusehends. Außer den Waschschleuder-Maschinen umfasst sie inzwischen Wäschetrockner in fünf Größen und vier Beheizungsarten. Noch imposanter sind die Zahlen im Bereich der Wäschemangeln. Wenn alle Parameter wie Walzendurchmesser, Arbeitsbreite, Rückführmodelle zur Ein-Personen-Bedienung, Beheizungsarten etc. zusammen genommen werden, bieten die Schwaben – gar nicht sparsam – über 70 Varianten an Mangeln an. Dies reicht von Walzendurchmessern mit 21 cm bis hin zu Leistungsriesen, die mit 120 cm arbeiten. Die Arbeitsbreiten reichen je nach Modell von einem bis über drei Meter. Außerdem werden auf Wunsch Maschinen in Sonderbreiten angefertigt. Beheizbar sind die Mangeln mit Strom, Gas, Heißöl-Umlauf oder Dampf. Damit bietet das Sindelfinger Traditions-Unternehmen eine Auswahl, die sowohl kleineren Wäschereien wie auch Großunternehmen der Branche zugute kommt. Die Mulde bürgt für Qualität Um der Wäsche beim Mangeln die höchstmögliche Finish-Qualität zu geben, werden bei Stahl alle Mangeln auf dem Konstruktionsprinzip der Muldentechnik gebaut. Dabei wird die Wäsche zwischen einer beheizten hochglanzpolierten Mulde und der darin rotierenden Walze hindurchgeführt. Durch eine Überhöhung der Mulde erfährt die Wäsche einen sogenannten „Bügelweg“ von 180°. Wichtig dabei ist, dass während der gesamten Strecke der hohe Anpressdruck vorhanden ist. Dies sei nach Angaben des Unternehmens eben nur mit dem Prinzip der Muldenmangeln möglich. Energiespartechnik in allen Mangeln Ein wesentliches Merkmal, das die Stahl-Mangeln auszeichnet, ist das Verhältnis von eingesetzter Energie zur hohen Leistungsausbeute. „So viel Technik wie nötig für so wenig Energie wie möglich ...“, unter diesem Gesichtspunkt werden bei dem familiengeführten Unternehmen alle Wäschereimaschinen entwickelt. Dazu gehört nach eigenen Angaben der Einsatz wärmeisolierender Materialien ebenso wie eine ausgereifte, innovative Technik, wozu beispielsweise der Antrieb zählt, bei dem weder Schlupf noch Reibungsverluste wie bei einem Kettenantrieb vorliegen. Kostenbewusste Wäschereien sparen allein hierdurch deutlich an Stromkosten ein. Hinzu kommt die integrierte intelligente Elektronik, die für einen leistungsgerechten Verbrauch und somit für Kostenersparnis sorgt. Das bedeutet, dass sich der Motor nur soviel Energie „holt“, wie er auch tatsächlich benötigt. Zugeführte Energie, die in Reibungsverlusten untergeht oder als übermäßige Abwärme die Umgebung belastet, ist hinausgeworfenes Geld. Denn meistens fährt die Maschine nicht mit voller Leistung - und dann schlägt sich der überproportional reduzierte Energiebedarf der Stahl-Maschinen schnell und angenehm in der Kostenrechnung nieder. Die beschriebene Technik ist serienmäßig in alle Muldenmangeln von Stahl eingebaut. Die vollisolierte „Super-Mulde“ findet sich ebenfalls in allen Stahl-Mangeln wieder. Bei den elektrisch und gasbeheizten Maschinen bietet die Mulde noch eine weitere Spezialität. Das Ausdehnungsgefäß für das heiße Thermo-Öl wurde als weitere Wärmequelle in die Mulde integriert. „Obwohl die Mulden der Mangeln durch die Wahl des Werkstoffs bzw. ihre Konstruktion bereits eine gleichmäßige und lang anhaltende Wärmeabgabe garantieren, haben wir damit bei den Modellen ab 40 cm Walzendurchmesser noch für eine zusätzliche Energieeinsparung gesorgt,“ so die Entwicklungsingenieure. Dies trifft auch auf die wärmeisolierende Metallabdeckhaube zu. Sie sorgt dafür, dass die sonst von der Maschine abstrahlende Wärme weitgehend in der Mangel bleibt und somit gravierende Einsparungen bei der Energiezufuhr möglich sind. Zusätzlich hat der Bediener den Vorteil einer reduzierten Umgebungstemperatur. STAHL-Mangeln auch als 1-Personen-Wandmodell Die lange bewährten Muldenmangeln mit den Walzendurchmessern von 30, 40, 50 und 60 cm Durchmesser liefert das Unternehmen auch als Wandmodell. In dieser Ausführung werden die Maschinen mit nur einer Person bedient und weisen platzsparende Tiefen von 70 bis 115 cm auf. Zusätzlich zu den bekannten Produktvorteilen wie der Super-Mulde mit dem Umschlingungswinkel von 180 Grad oder dem wartungsfreien Maschinenantrieb warten die Maschinen als Wandmodell mit weiteren Zusatznutzen auf. Durch die Rückführungs-Einrichtung ist der Bügelweg sogar noch länger geworden und liegt nun bei etwa 250 Grad. Dies bewirkt eine nochmalige Leistungssteigerung, die nach Informationen aus dem Unternehmen mit ca. 20% beziffert werden kann. Mit den Maschinen können sämtliche Wäschearten gemangelt werden. Für das entstehende Finish, das als qualitativ hochwertig bezeichnet werden kann, sorgen die Ölkontaktmulde, die hohe Arbeitstemperatur und der hohe Anpressdruck. In den Betriebskosten schlagen der niedrige Anschlusswert und die weitgehende Wartungsfreiheit positiv zu Buche. Die Aufstellungsmöglichkeit an der Wand und die Bedienung mit nur einer Arbeitskraft können für zusätzliche Kosteneinsparungen sorgen. Ergonomisch sinnvoll stellt sich die Höhe der Wäscheentnahme dar, das heißt, die Wäsche kann ohne Bücken entnommen werden. Kleinere Wäschereien mit Platzproblemen sieht das Unternehmen als Kundengruppen für die Wandmodelle an, ebenso sind sie als Zusatzmaschinen für spezielle Einsätze geeignet. Die Komfort-Mangel MC 330 Eine weitere, für diese Zielgruppe interessante Entwicklung, ist die Muldenmangel MC 330, die gegenüber dem Standardmodell mit Einlaufgurten und wärmeisolierender Abdeckhaube aufwartet. Die Einlaufgurte erleichtern die tägliche Arbeit bei der Wäscheeingabe enorm und sorgen dadurch für eine zusätzliche deutliche Leistungssteigerung. Durch die Metall-Abdeckhaube wird die Wärmeabstrahlung reduziert, was eine Einsparung von teuren Energiekosten darstellt. Die Mangel kann mit Gas oder elektrisch beheizt werden. Wäschetrockner mit wartungsfreiem Direktantrieb Sehr wartungsarm und damit sparsam sind die Wäschetrockner, die Stahl im Produktprogramm hat. Der Antrieb der Trommel erfolgt ohne Umwege (wie Keilriemen etc.) über ein Aufsteckgetriebe und ist vollkommen wartungsfrei. Eine kompakte Stahlkonstruktion sowie die Edelstahl-Ausführung aller mit Wäsche in Berührung kommender Teile sind die weiteren Garanten für eine lange Lebensdauer dieser Maschine. Die Trockner sind optional erhältlich mit einer Mikroprozessorsteuerung, die eine Vielzahl von Vorprogrammierungen erlaubt, die jedoch ebenso einfach zu bedienen ist wie die standardmäßige Thermostat- und Zeituhr-Einstellung. Die Zugänglichkeit des Flusensiebs, das hinter einer breiten Reinigungsklappe an der unteren Frontseite liegt und somit leicht zu reinigen ist, hat sich unter dem Aspekt Bedienungsfreundlichkeit bewährt. Die Trockner-Serie von Stahl umfasst nun, nach einer durchgeführten Modellpflege-Phase, Typen mit 10 , 14, 25, 35 und 50 kg maximaler Füllmenge. Alle gemeinsam nehmen sie für sich in Anspruch, dass sie durch den radial geführten Luftstrom, der durch die gesamte Trommel wirkt, eine gleichmäßige Trocknung der gesamten Wäsche erzielen. Durch die geringe Breite der Trockner werden Probleme beim Eintransport minimiert und zusätzliche Einsatzmöglichkeiten bei beengten Platzverhältnissen geschaffen.

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