IBM CEO-Studie: Radikaler Umbau in Sicht

Von: IBM Deutschland Informationssysteme GmbH Stuttgart  24.04.2006
Keywords: Computer Software, Computer Hardware

Düsseldorf, 12. April 2006 – 65 Prozent der weltweit befragten CEOs (Chief Executive Officers) planen, innerhalb der nächsten beiden Jahre ihr Unternehmen radikal umzubauen. Grund hierfür ist der weiter wachsende Druck durch den Wettbewerb und den damit verbundenen Marktkräften. Die bisher vor diesem Hintergrund bereits vorgenommenen Veränderungen beurteilen nur 20 Prozent als wirklich erfolgreich. CEOs suchen nach zusätzlichem Wachstum vor allem jenseits neuer Produkte und Services.Sie fokussieren sich dabei zunehmend auf innovative Ansätze in ihren Geschäftsmodellen und in der organisatorischen Ausrichtung, die ihnen als Schlüsselelemente für die Beschleunigung des Umbaus dienen sollen. Zwei Drittel ihrer Anstrengungen konzentrieren sich deshalb auch auf Innovationen in diesen beiden Bereichen. Die 'IBM Gobal CEO Study 2006' ist die weltweit größte und umfassendste Studie ihrer Art, bei der insgesamt mehr als 750 CEOs der wichtigsten Länder und Industrien persönlich befragt wurden. Sie soll einen Ausblick auf die Planungs-Agenden der CEOs für die nächsten zwei bis drei Jahre geben. 'Es ist absolut vorrangig, dass CEOs heute alle Möglichkeiten für Innovation ausloten, um substanzielle organisatorische Veränderungen und echtes Wachstum zu erzielen', sagt Matthias Hartmann, Geschäftsführer der IBM Deutschland und Chef von IBM Business Consulting Services (BCS). 'Dabei geht es nicht mehr nur um Produkt-Innovation. Es geht auch um ein größeres Verständnis dafür, wie ein Geschäftsmodell oder ein Prozess oder ein Management-Ansatz modernisiert werden kann – zum Beispiel im Hinblick auf das Risikomanagement, für die kooperative Entwicklungsarbeit in der Pharmaindustrie oder bei der digitalen Filmeverwertung'. Die Innovation von Geschäftsmodellen hat für die befragten CEOs inzwischen die gleiche Bedeutung wie Produkt- und Prozessinnovationen. 'Produkte können kopiert werden, Geschäftsmodelle nicht', so die Aussage eines Vorstands im Rahmen der Befragung. Um Innovation nachhaltig zu beschleunigen, bewerteten 76 Prozent der befragten Geschäftsführer die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit externen Partnern – Kunden, Geschäftspartner, Berater, Forschungseinrichtungen – als wichtigste Quelle für neue Ideen. Zwei von drei der wichtigsten Ideenquellen sind extern. Interessant ist dabei die Bewertung der internen Forschungs- und Entwicklungsabteilung: Sie rangiert als Ideen-Quelle nur an achter Stelle, erwähnt von nur 14 Prozent der Befragten. Obwohl der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ein sehr hoher Stellenwert beigemessen wird - 76 Prozent bewerten sie als absolut erfolgskritisch – wird sie nur von 51 Prozent auch intensiv betrieben. Bemerkenswert ist hier der Unterschied zwischen den so genannten 'Emerging Markets' und den reifen Märkten: in Ersteren kooperieren 73 Prozent verglichen mit nur 41 Prozent in den reifen Märkten. Die Studie liefert auch Indizien für einen Zusammenhang zwischen Kooperation und der Finanzkraft: Unternehmen mit höherem Umsatzwachstum nutzen externe Quellen 30 Prozent häufiger als schwache Wachstumskandidaten. Für die CEOs gehört zu den wichtigsten Vorteilen der Kooperation mit Partnern: niedrigere Kosten, höhere Qualität und Kundenzufriedenheit, Zugang zu Expertenwissen und Produkten sowie neuen Märkten und Kunden. Geht es um Schwierigkeiten beim Vorantreiben von Innovation im Unternehmen, spielen nach Meinung der CEOs die 'internen Blockierer' eine größere Rolle als externe Hürden. Doch nur 35 Prozent erklären das Thema zur Chefsache, wobei es große geographische Unterschiede gibt: Während beispielsweise in Japan, China, Korea und Osteuropa rund 47 Prozent Innovation zur Chefsache erklären, sind es in Indien und den USA nur 20 Prozent. In den beiden letzteren Ländern ist das Innovationsmanagement in der Regel breit auf die gesamte Organisation und externe Partner verteilt.

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