IBM vereinfacht die Großrechnernutzung mit neuer Konsolidierungs- und Sicherheitssoftware

Von: IBM Deutschland Informationssysteme GmbH Stuttgart  25.06.2007
Keywords: Computer Software, Computer Hardware

Stuttgart, 21. Juni 2007: IBM (NYSE: IBM) hat einige Konsolidierungs- und Sicherheitssoftware-Lösungen vorgestellt, die die Nutzung des System z-Mainframes als strategische Plattform für den Betrieb moderner Anwendungen deutlich vereinfachen sollen. Zusätzlich hat das Unternehmen einen virtuellen Treffpunkt im Internet eingerichtet, um der Mainframe-Community eine interaktive Plattform zu bieten und schnellen Zugriff auf Brancheninformationen und -lösungen zu ermöglichen. Diese Neuerungen, die auf dem System z-Symposium in New York bekannt gegeben wurden, sind Teil eines Fünf-Jahres-Plans von IBM, für den das Unternehmen 100 Millionen Dollar bereitgestellt hat, um kleinen und mittelständischen Firmen den Zugang zur technologisch hochentwickelten Mainframe-Computerplattform zu erleichtern und ihnen die Möglichkeit zu bieten, moderne Business-Anwendungen mit Hilfe eigener Ressourcen auf System z zu betreiben. IBM Destination z Um Unternehmen den Einsatz, das Management und die Migration auf den Großrechner zu erleichtern, hat IBM für Kunden, System-Integratoren, Business Partner, Softwareanbieter und Hochschulen eine neue Plattform im Netz eingerichtet (“IBM Destination z”, www.ibm.com/systems/destinationz/). Diese soll die einzelnen Parteien nicht nur untereinander, sondern auch mit Mainframe-Experten sowie Access-Development-Tools zusammenbringen und die neuesten Mainframe-Lösungen bekannt machen. “IBM Destination z” ermöglicht Zugang zu Studien und Nachweisen über die Wirtschaftlichkeit der Großrechnerplattform, wie zum Beispiel TCO-Tools, undFallstudien, die die finanziellen und wirtschaftlichen Vorteile für Unternehmen aufzeigen. Administratoren liefert die Plattform technische Guidance von erfahrenen System-Integratoren, Workload-Management-Tools und technische Ressourcen, die die Mainframe-Migration beschleunigen und durch standard-basierte Codes wie Java oder C oder populäre Web-Service-Werkzeugen wie DB2 und WebSphere noch vereinfachen. Zusätzlich können System-Integratoren über Destination-z sowohl auf ein neues Programm zum Business Development als auch auf eine breite Palette an technischen Ressourcen zugreifen. Mehr als 20 IBM-Business-Partner und System-Integratoren, wie das aus Frankreich stammende IT-Unternehmen Sogeti, nutzen “IBM Destination z” bereits. Vereinfachung der Software Die heute vorgestellte neue IBM Software zielt auf eine Reihe von Bereichen, die für eine große Zahl von Kunden kritisch sind, wie Themen im Enterprise Management oder Compliancefragen in Sachen Sicherheit: Vereinfachung der Sicherheitsstruktur, ohne deren Effektivität einzuschränken. Nach dem kürzlichen Erwerb von Consul hat IBM seine “Tivoli zSecure V1.8.1 Suite” mit modularen Lösungen vorgestellt, die entwickelt wurden, um die Administration von Mainframe-Security-Servern zu unterstützen, mögliche Bedrohungen für das System zu erkennen, Benutzung und Konfiguration zu prüfen und die Einhaltung der Vorgaben zu sichern. Diese umfassende Suite kann die Sicherheit des Großrechners durch eine Automatisierung zeitaufwendiger Administrations- und Auditprozesse steigern. Die Suite kann zudem auch die Einhaltung der zahlreichen Sicherheitsanforderungen erleichtern und gleichzeitig mit Hilfe schneller Analysen und Berichte über die Mainframe-Aktivitäten automatisch Sicherheitsalerts im System erkennen. Unkomplizierteres Management konsolidierter Umgebungen. Unternehmen, die viele unterschiedliche Server zu einer einzigen virtualisierten Mainframe-Umgebung integrieren, stehen einer großen Herausforderung gegenüber, insbesondere bei der Zuordnung von IT-Ressourcen zu den Fachabteilungen. IBM unterstützt die Vereinfachung dieses Prozesses durch die Einführung des “IT Value Based Analytics” (ITVBA) und erreicht so eine Transparenz der IT-Kosten. Durch die gemeinsame Verwendung der Global-Business-Service-Methodology von IBM, des “Tivoli Usage Accounting Managers” und der Tivoli Decision-Support-Tools erhalten Unternehmen und IT-Manager auf Bedarf Informationen zum Management der innerbetrieblichen IT-Ressourcen. Indem man die IT-Kosten Business Services zuordnen kann, unterstützen diese Tools die Optimierung der Verwaltung von Mainframe- und verteilten Ressourcen. Vereinfachung der Verwaltung großer Anwendungen. IBM hat die Mainframe-Virtualisierungssoftware z/VM durch eine um den Faktor zehn erhöhte Unterstützung des virtualisierten Speichers und des Echtspeichers auf bis zu 256 GB erweitert, was in etwa 192 Tagen MP3-Musik oder 1.024 gesamten Enzyklopädien entspricht. Die zusätzliche Menge an Hauptspeicher hilft Anwendern, die Speichergröße eines virtuellen Servers auf z/VM deutlich zu vergrößern. Damit kann die Server-Konsolidierungsfähigkeit der Plattform deutlich ausgebaut werden. Z/VM wurde dafür entwickelt, wachsende Server-Farmen durch das Austauschen realer Server durch “virtuelle” Server, die auf einem einzigen Mainframe betrieben werden, zu konsolidieren. Die Software verringert den Energieverbrauch und andere Kosten, die in Rechenzentren anfallen, die über Hunderte von einzelnen Anwendungsservern verfügen. Diese Verbesserung von z/VM kann die Skalierbarkeit auf dem Mainframe erhöhen - durch die Konsolidierungsmöglichkeiten für speicherintensivere Workloads wie Oracle-Anwendungen auf einer einzigen Kopie von z/VM. Dies kann auch zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. IBM Implementierungsservices für Kunden mit mehreren Mainframes. IBM hat ebenfalls Implementierungsservices für “Parallel Sysplex” angekündigt. Dies ist ein neues Service-Produkt, das entwickelt wurde, um die Einführung und Optimierung einer geclusterten Mainframe-Umgebung beim Kunden zu unterstützen. “Parallel Sysplex” formt eine wachsende Infrastruktur zu einer effektiven, belastbaren Basis, die sich neuen Technologien anpassen kann und Wachstumschancen fördert. Ab sofort bietet IBM acht neue Servicemodule an - von der Untersuchung der Infrastruktur über Verfügbarkeits- und Leistungsmessungen bis hin zur Einsatzplanung. Dieses neue Service-Produkt ist Teil der IBM Hochverfügbarkeitsangebote, die es Kunden erlauben, sich für kosteneffektive und angemessene Technologielösungen für die Abdeckung geschäftlicher Anforderungen zu entscheiden. Teilnehmer am System-z-Symposium werden zudem speziell geschult, um Benutzer populärer Software-Produkte wie Lotus, Rational, DB2 und WebSphere bei der Installation und dem Einsatz ihrer Software auf einem Großrechner unterstützen zu können. Vor kurzem hat die Temenos, ein Unternehmen für globale Banking-Software und IBM Partner, DB2 Viper seine Unterstützung zugesagt. Ebenfalls kürzlich hat IBM das neue “Competitive Projekt Office” der Software-Gruppe vorgestellt, das mögliche finanzielle Vorteile, die sich aus der Konsolidierung von Workloads auf einen Großrechner ergeben, berechnen kann.

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