Stuttgart (pressrelations) - Hans Bausch Mediapreis geht an Ranga Yogeshwar

Von: Südwestrundfunk - SWR  20.11.2007
Keywords: Media

Damit erfüllt er in besonderer Weise den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Denn dessen Aufgabe ist es, ein breites Publikum auch mit schwierigen Themen vertraut zu machen und Zusammenhänge zu vermitteln.' Zu Yogeshwars bekanntesten Fernsehsendungen gehören 'IQ - Die Wissenschaftsshow', 'Kopfball', 'Quarks Co.', 'Lilipuz', 'Globus', 'W wie Wissen' und jüngst 'Die große Show der Naturwunder', eine Koproduktion von SWR und WDR, mit der Ranga Yogeshwar und Frank Elstner im Ersten Deutschen Fernsehen einen großen Erfolg landeten. Der Hans Bausch Mediapreis wird am 4. Dezember in Stuttgart verliehen. Die Preisverleihung mit prominenten Gästen wird von Michael Antwerpes moderiert, für das SWR Fernsehen aufgezeichnet und am 10. Dezember um 23.15 Uhr gesendet. Ranga Yogeshwar ist Sohn eines Inders und einer Luxemburgerin und wurde 1959 in Luxemburg geboren. Nachdem er in Indien und Luxemburg zur Grundschule gegangen war, begann er eine Musikausbildung am Konservatorium, machte das Abitur am Lycée Classique Diekirch und studierte danach experimentelle Physik mit dem Schwerpunkt 'Experimentelle Elementarteilchenphysik und Astrophysik' an der RWTH Aachen mit Abschluss als Diplom-Physiker. Ab 1983 sammelte er erste Erfahrungen bei verschiedenen Verlagen, dann im Bereich Hörfunk und Fernsehen. Seit 1987 arbeitet Yogeshwar als Wissenschaftsredakteur beim Westdeutschen Rundfunk in Köln, wo er als Moderator und Redakteur unter anderem die Sendungen 'W wie Wissen', 'Quarks Co', 'Kopfball', 'Wissenschaft live', 'Wissenschaftsshow' und 'Globus' übernahm. Außerdem ist er als Herausgeber und Verfasser von Publikationen aus den Bereichen Wissenschaft, Informationstechnik und Medien tätig; wie z. B. 'Was ist AIDS?', 'Der Kunststoffreport' oder 'Risiko und Chancen: Asbest'. Ranga Yogeshwar war von 2001 bis 2005 Leiter der Programmgruppe Wissenschaft beim WDR und zählt zu den bekanntesten Wissenschaftsjournalisten im deutschen Fernsehen. Der Hans Bausch Mediapreis, 1983 vom Süddeutschen Rundfunk begründet, wird vom SWR vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Preisträger waren u. a. Hugh Greene, Karl Holzamer, Hertha Sturm, Georg Moser, Oliver Storz, Frank Schirrmacher, Wolfram Weimer, Harald Schmidt, Dieter Stolte und zuletzt Janosch. Der Preis wird in Erinnerung an den früheren SDR-Intendanten Hans Bausch für innovative Leistungen und Verdienste um die Entwicklung der Medien in Deutschland sowie für Verdienste in Medienpublizistik, Medienforschung und Medienpädagogik vergeben. Zur Jury des Hans Bausch Mediapreises gehören Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Rheinland-Pfalz, Michael Garthe, Chefredakteur der Rheinpfalz, Dr. Dietrich von Klaeden, Leiter des Geschäftsbereichs Werbung und Merchandising bei der Zeitungsgruppe Bild, Prof. Dr. Claudia Mast, Inhaberin des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim, Hans-Jörg Wiedenhaus, Chefredakteur der Südwest Presse, und als Vorsitzender SWR-Intendant Peter Boudgoust.

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