Erfolgreiches Geschäftsjahr 2007: Dividendenvorschlag von 0,40 € je Aktie

Von: DEUTZ AG Werk Ulm  01.04.2008
Keywords: Biodiesel

Die operative Stärke zeigt sich auch in einem Anstieg des EBIT von 43,4 % auf 95,5 Mio. € (66,6 Mio. €). Somit lag die EBIT-Rendite mit 6,3 % spürbar über dem Vorjahr (5,6 %). Das Konzernergebnis stieg im Berichtszeitraum auf 183,3 Mio. € (61,5 Mio. €) und ist maßgeblich beeinflusst durch den Gewinn aus der Veräußerung und das laufende Ergebnis von DEUTZ Power Systems zum 30. September 2007 in Höhe von 123,9 Mio. €. Bereinigt um diesen positiven Effekt, stieg das Konzernergebnis der fortgeführten Aktivitäten dennoch signifikant von 38,5 Mio. € um 54,3 % auf 59,4 Mio. €. „2007 war ein sehr erfolgreiches Jahr für den DEUTZ-Konzern. Das Unternehmen hat entscheidende Herausforderungen gemeistert und kann mit Stolz auf den Erfolg der geleisteten Arbeit zurückblicken“, sagte Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG. „Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung schlagen wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat eine Dividende von 0,40 € je Aktie vor“, führte Leube aus. Von der geplanten Dividende entfallen 0,20 € auf eine Sonderdividende aus dem Veräußerungsgewinn von DEUTZ Power Systems. Somit ergibt sich eine Ausschüttungssumme von 48,0 Mio. €. Ohne die nicht operativen Auszahlungen von rund 80 Mio. € für die Abfindung von Betriebsrentenansprüchen ergab sich für das Geschäftsjahr ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 41,1 Mio. € (84,4 Mio. €). Auf Basis der hohen liquiden Mittel, die dem Unternehmen durch den Verkauf von DEUTZ Power Systems zugeflossen sind, hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2006 eine positive Nettofinanzposition1) von 89,7 Mio. € (-34,0 Mio. €) ergeben. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) stieg – insbesondere aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung – auf 13,5 % (10,7 %). DEUTZ hat mit einer Eigenkapitalquote von 40,4 % (30,8 %) einen Spitzenwert erreicht, der sowohl durch das positive Konzernergebnis als auch durch die Wandlung von Genussrechten und Schuldverschreibungen erreicht wurde. Mit einer Steigerung um 75,2 % auf 143,5 Mio. € lagen die Investitionen (ohne Aktivierung von Entwicklungsaufwendungen) im abgelaufenen Geschäftsjahr erheblich über dem Vorjahreswert von 81,9 Mio. €. Investitionsschwerpunkte waren neben den 57,8 Mio. € für den 50-%-Anteil am chinesischen Joint Venture DEUTZ (Dalian) Engine Co., Ltd., (DEUTZ Dalian) insbesondere Kapazitätserweiterungen für das Kompaktmotorengeschäft in Deutschland und Spanien. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung (F E) lag im Jahr 2007 mit 55,8 Mio. € (54,8 Mio. €) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Auf Basis des Konzernumsatzes lag die F E-Quote somit bei 3,7 %. Zwei Drittel der F E-Aktivitäten entfielen auf die Neu- und Weiterentwicklung von Motoren. Zum Jahresende 2007 beschäftigte der DEUTZ-Konzern weltweit 4.617 Mitarbeiter, das entspricht einem Anstieg um 6,6 % gegenüber 2006 (4.331). Im vergangenen Jahr wurden somit 286 neue Arbeitsplätze geschaffen – in erster Linie in der Produktion in Köln aufgrund des stark gestiegenen Bauprogramms und für den Ausbau des Standortes Ulm zum Kompetenzzentrum für luftgekühlte Motoren. SegmentberichterstattungDas Konzernwachstum war vor allem durch die Entwicklung im Segment Kompaktmotoren geprägt: Dort stieg der Auftragseingang um 26,7 % auf 1.203,9 Mio. € (950,4 Mio. €). Mit 248.971 verkauften Motoren lag der Absatz um 25,0 % über dem Vorjahreswert (199.202). Gegenüber dem Vorjahr konnten 38 % mehr Motoren mit 4 bis 8 Liter Hubraum abgesetzt werden. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Vervierfachung des Absatzes des im Jahr 2006 eingeführten Nutzfahrzeugmotors. Das Umsatzwachstum von 36,6 % auf 1.186,0 Mio. € (868,3 Mio. €) sowie die hohe Auslastung schlugen sich positiv im EBIT nieder. Besonders gut entwickelten sich die Anwendungsbereiche Mobile Arbeitsmaschi nen, Automotive und Stationäre Anlagen. Belastend wirkten zusätzliche Logistikaufwendungen, die zur Sicherstellung der Teileversorgung aufgrund der außerordentlich hohen Absatzsteigerung notwendig waren. Dieser Effekt wurde durch die Rückstellungsauflösung im Zusammenhang mit der Abfindung von Pensionsansprüchen abgemildert. Erwartungsgemäß sind Anlaufverluste für das Joint Venture DEUTZ Dalian in Höhe von 6,0 Mio. € angefallen. Insgesamt übertraf das EBIT in Höhe von 45,3 Mio. € den Vorjahreswert (37,8 Mio. €) um 19,8 %. Das Segment DEUTZ Customised Solutions, das insbesondere das Geschäft mit luftgekühlten Motoren und Motoren größer als 8 Liter Hubraum umfasst, verzeichnete mit einem Auftragseingang von 380,6 Mio. € (346,5 Mio. €) ein Plus von 9,8 %. Mit 36.890 verkauften Motoren lag der Absatz deutlich über der Planung, aber leicht unter dem Vorjahreswert von 37.477 Motoren. Zu dem Umsatzanstieg auf 338,2 Mio. € (315,3 Mio. €) haben insbesondere Motoren mit mehr als 8 Liter Hubraum sowie das expandierende Servicegeschäft beigetragen. Positiven Einfluss auf das Ergebnis hatte das margenstarke Projektgeschäft, das EBIT lag mit 44,7 Mio. € um 46,6 % über dem Vorjahr (30,5 Mio. €). Ausblick Für das Jahr 2008 sieht DEUTZ weiteres Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Beim Auftragseingang und Konzernumsatz rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg zwischen 10 bis 15 %. Das EBIT soll ebenfalls weiter verbessert werden mit dem Ziel, eine Rendite von rund 7 % zu erreichen. Beim Absatz erwartet DEUTZ einen rund 10-prozentigen Anstieg auf über 300.000 Motoren. Die vorgesehenen Investitionen werden im laufenden Geschäftsjahr über 100 Mio. € betragen und die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gut 80 Mio. € erreichen. „DEUTZ ist strategisch hervorragend aufgestellt, um auch im Jahr 2008 die gesteckten Ziele zu erreichen: Wir wollen weiter nachhaltig profitabel wachsen, und zwar aus eigener Kraft – auch wenn wir Akquisitionen keineswegs ausschließen, insbesondere wenn sie unsere Kernkompetenzen ergänzen oder verstärken“, so Leube. Weitere Informationen zur DEUTZ AG finden Sie unter http://www.deutz.com

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