Vertriebskooperation sorgt in Druckereien für eine Verringerung der Energiekosten

Von: Heidelberger Druckmaschinen AG  30.07.2008
Keywords: Druckmaschinen

Wie MVV-Vertriebsvorstand Matthias Brückmann und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH, Werner Albrecht, bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung in Heidelberg mitteilten, wollen die beiden Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar den rund 11.000 überwiegend mittelständischen Druckereien und Druckereidienstleistern in Deutschland mit dem Öko-Stromfonds der MVV Energie 'nicht nur ein wirtschaftlich attraktives Stromangebot, sondern durch die Umstellung auf Ökostrom auch eine umweltfreundliche Energieversorgung anbieten'. Würden alle deutschen Kunden von Heidelberger Druckmaschinen auf Öko-Stromfonds umsteigen, entspräche dies einer CO2-Einsparung in Höhe von 350.000 Tonnen pro Jahr. Das ist dieselbe Menge, die bei der Erzeugung des Stromverbrauchs von rund 200.000 Vier-Personen-Haushalte pro Jahr entsteht. Gleichzeitig zeigt das Energiemanagement des in die Kooperation eingebundenen Partnerunternehmens BfE aus Mühlhausen (Rhein-Neckar-Kreis) durch die ganzheitliche Analyse sämtlicher Kostenfaktoren im Energiebereich und die Optimierung von Technik und Nutzerverhalten weiteres Potenzial zum Energiesparen und damit zur Kostenreduktion auf. 'Stromfonds plus Beratung', so MVV-Vorstand Brückmann, 'ist dabei unsere Lösung gegen steigende Energiekosten.' Der Stromfonds eröffne den Druckereien alle Chancen eines strukturierten und risikoarmen Energie-Einkaufs: 'Einkaufen wie die Großen sorgt dafür, dass der Preisvorteil der börsenorientierten Beschaffung an den Kunden voll weitergegeben wird.' Und auch für den Deutschland-Vertriebschef der Heidelberger Druckmaschinen liegen die Vorteile für die Druckereien auf der Hand: 'Ökologische Aspekte halten zunehmend in der Druckindustrie Einzug. Wir arbeiten seit Jahren konsequent daran, Ressourcenverbrauch sowie Emissionen und Abfälle durch Maßnahmen in der Entwicklung, der Produktion und der Nutzung von Druckmaschinen zu reduzieren.' Green Printing, so Albrecht weiter, stehe 'in der Verantwortung gegenüber der Umwelt, gegenüber unseren Kunden und auf lange Sicht auch gegenüber der nächsten Generation.' Heidelberg hat als erstes Unternehmen der Branche einen Umweltpreis auf internationaler Ebene ausgeschrieben. Mit diesem zusätzlichen Angebot baut der Branchenführer seine Lösungskompetenz für die Druckindustrie weiter aus. Mit dem Stromfonds bietet die MVV Energie seit 2005 sehr erfolgreich bundesweit eine intelligente Beschaffungsstrategie an, durch die Geschäftskunden ihre Einkaufsrisiken deutlich minimieren können. Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe mit einem Verbrauch ab 100.000 Kilowattstunden pro Jahr können ohne Aufwand und eigenes Beschaffungsmanagement die Einkaufsstrategie und Preisvorteile von Großkunden nutzen. Dafür bündelt der Stromfonds die Strommengen mehrerer Kunden. Für Unternehmen, die viel Geld in Energie investieren müssen, ist es riskant, die gesamte Jahresmenge Strom zu einem einzigen Zeitpunkt zu beschaffen. Die Strompreise am Großhandelsmarkt können innerhalb eines Jahres um bis zu 35.000 Euro pro einer Million Kilowattstunden schwanken. Wer zum falschen Zeitpunkt einkauft, ist unter Umständen lange an seinen ungünstigen Kaufpreis gebunden. Für die Beschaffung der elektrischen Energie nutzt MVV Energie ihre Erfahrungen am Strommarkt. Mit einer besonderen Analysestrategie begrenzt das Expertenteam das Risiko steigender Preise und nutzt Zeiten fallender Beschaffungskosten aus. Der Einkauf der erforderlichen Strommengen wird auf maximal 24 Beschaffungsmonate aufgeteilt und geschieht ein bis zwei Jahre vor der eigentlichen Stromlieferung. Derzeit profitieren deutschlandweit über 500 Unternehmen mit einer Abnahmemenge von mehr als vier Milliarden Kilowattsunden von dem strukturierten Stromeinkauf der MVV Energie. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf der Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen.

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