Broadband United startet Produktentwicklung

Von: VIERLING  12.09.2008

Regensburg / Ebermannstadt, 27.08.2008.
Das nordbayerische Technologieunternehmen Broadband United gibt den Startschuss für die Entwicklung von IFC Interconnect. IFC Interconnect wird im ersten Quartal 2009 auf den Markt kom-men, um Reichweite, Datenrate und Stabilität zunächst bei symmetrischem DSL (SHDSL) für Unternehmenskunden deutlich zu verbessern. Für 2009 plant Broadband United weitere Produktentwicklungen für ADSL, ADSL2+ und VDSL2. Die Produkte von Broadband United sollen es Netzbetreibern und DSL-Anbietern ermöglichen, ihre Dienste flächendeckend mit hoher Datenrate und Stabilität anzubieten. Broadband United will den weltweiten Wachstumsmarkt DSL möglichst schnell und umfassend adressieren, deshalb benötigt das Unternehmen weitere Investoren.

Zunächst profitieren Unternehmenskunden mit SHDSL
Alle Produkte von Broadband United basieren auf der Interference Cancellation Technologie (IFC). Sie ermittelt Störungen auf Telefonleitungen und hebt diese durch in Echtzeit berechnete und eingespeiste Kompensationssignale auf. DSL-Nutzsignale lassen sich auf derart optimierten Leitungen wesentlich effektiver übertragen. „Die IFC-Technologie hat bereits in mehreren Feldtests ihre Praxistauglichkeit bewiesen“, sagt Georg Herrmann, Geschäftsführer bei Broadband United und verantwortlich für den Bereich Technologie. „Jetzt haben wir die Entwicklung von IFC Interconnect gestartet. Mit diesem ersten Produkt auf Basis der IFC-Technologie werden wir uns ab dem ersten Quartal 2009 an Anbieter von symmetrischem DSL (SHDSL) für Unternehmenskunden richten. In der Praxis haben wir bereits Übertragungsraten von SHDSL um bis zu 50 Prozent sowie Reichweite und Kabelbelegung um bis zu 40 Prozent gesteigert.“

Verbessertes ADSL, ADSL2+ und VDSL2 für Privatkunden
Für das Jahr 2009 plant Broadband United, weitere Produktentwicklungen zu starten. Auf IFC Interconnect für Unternehmenskunden soll IFC Subscriber für Privatkunden folgen. IFC Subscriber wird Verfügbarkeit und Qualität von ADSL, ADSL2+ und VDSL2 deutlich verbessern. Die großen Netzbetreiber und DSL-Anbieter sind damit in der Lage, die weißen Flecken auf der DSL-Landkarte auszufüllen. Durch einen eigens zu entwickelnden Chip wird es IFC Subscriber ermöglichen, die IFC-Technologie kostengünstig im Massenmarkt einzusetzen. Aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten für die Entwicklung eines ASIC Chips (Application Specific Integrated Circuits) ist Broadband United gegenwärtig auf der Suche nach Investoren.

Wagniskapital-Geber und Partnerunternehmen für wachsenden Markt
„DSL ist ein weltweiter Wachstumsmarkt mit heute rund 200 Millionen Anschlüssen. Bis 2012 erwarten sämtliche Marktforscher mindestens 500 Millionen Anschlüsse“, sagt Andreas Bernhardt, Managing Partner bei Broadband United und verantwortlich für Vertrieb, Marketing und Finanzen. „Wenn wir dieses Potential schnell und umfassend ausschöpfen wollen, benötigen wir einen Wagniskapital-Geber oder weitere starke Partnerunternehmen.“ Zu den Partnern von Broadband United gehören bereits die nordbayerischen Unternehmen Vierling Communications, IK-T und iAd sowie der Lehrstuhl für Informationsübertragung an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Businessplan-Jury und Privatkunden begeistert
„Dass wir mit unserer Idee auf dem richtigen Weg sind, zeigt der erste Platz beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern 2008, auf den uns vor wenigen Wochen eine unabhängige Jury aus Unternehmern und Kapitalgebern gewählt hat“, sagt Andreas Bernhardt. „Darüber hinaus beeindrucken uns die Rückmeldungen zahlreicher privater DSL-Kunden: In vielen Regionen ist nach wie vor kein DSL oder nur DSL mit sehr geringen Datenraten verfügbar. Viele Nutzer können es kaum erwarten, dass IFC für den Massenmarkt verfügbar wird.“

(Zusätzliches Bildmaterial bitte anfordern bei: Tel.: 09194-97-305 oder E-Mail: presse@broadbandunited.de)

Über Broadband United
Die Broadband United GmbH (BroadU) ist ein junges innovatives Unternehmen mit dem Ziel, Produkte zu entwickeln, die Übertragungseigenschaften klassischer Telefonkabel im Teilnehmeranschlussnetz verbessern. Mit Lösungen von BroadU sind beispielsweise Telekommunikationsunternehmen in der Lage, Reichweite, Datenrate und Stabilität von DSL-Signalen deutlich zu verbessern. Sämtliche Lösungen von BroadU basieren auf der Interference Cancellation Technologie (IFC). IFC wurde von der Vierling Communications GmbH, Ebermannstadt, der IK-T GbR, Regensburg und dem Lehrstuhl für Informations-übertragung, Erlangen, entwickelt. Mit den aktuellen IFC-Prototypen lassen sich Nebensprechstörungen auf Telefonkabeln um bis zu 20 dB reduzieren. Für DSL-Signale bedeutet dies bis zu 50 Prozent höhere Übertragungsraten und bis zu 40 Prozent mehr Reichweite und Kabelbelegung. Feldtests bei großen europäischen Netzbetreibern haben diese Werte bestätigt. Weitere Informationen: www.broadbandunited.de

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Georg Herrmann
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