Apple stellt Aperture 1.5 vor

Von: Apple  27.09.2006
Keywords: Fotografen-Software

PHOTOKINA 2006, Köln-25. September 2006-Apple hat heute Aperture 1.5 vorgestellt, ein bedeutendes Update der Postproduction-Software für Fotografen, das in allen Bereichen des gesamten Workflows verbessert wurde. Aperture 1.5 bietet eine komplett neue, offene Dateiverwaltung, nahtlose iLife '06- und iWork '06-Integration, Unterstützung von XMP-Metadaten, leistungsstarke neue Korrekturwerkzeuge sowie ein spezielles Export-API, durch das man äußerst einfach den Workflow von Aperture auf Applikationen von Drittanbietern ausweiten kann. 'Aperture hat Fotografen auf der ganzen Welt das Vertrauen gegeben, ihre Arbeit auf eine neue Art zu definieren', sagt Rob Schoeben, Vice President Applications Product Marketing von Apple. 'Mit Aperture 1.5 haben wir eine offene Dateiverwaltung eingeführt und den Workflow verbessert, um eine noch flexiblere und leistungsstärkere Lösung anzubieten.' Das Verwalten von RAW-, JPEG- und TIFF-Fotodateien in Aperture 1.5 ist durch die offene Datenstruktur unglaublich flexibel - Fotografen können ihre Bilder speichern wo immer sie wollen, sei es in der Aperture-Bibliothek oder aber in jedem Dateiverzeichnis ihrer Wahl, egal ob auf einer externen Festplatte, CD oder DVD. Mit Aperture kann man ab sofort von jedem einzelnen Bild hochauflösende Previews erstellen, sodass Anwender Fotos betrachten, bewerten, verwalten oder auch als Slideshow ausgeben können, auch wenn kein Zugriff auf die Originaldatei besteht. Die erweiterte Preview-Funktion ermöglicht es dem Fotografen Vorschaubilder in unterschiedlicher Größe und Qualität zu erstellen. Somit kann er die Originaldateien sicher auf einem stationären System, sei es Desktop oder Server, speichern, ohne aber auf die Möglichkeit verzichten zu müssen, eine kompakte Version seiner kompletten Fotobibliothek auf einem MacBook oder einem MacBook Pro unterwegs dabei zu haben. 'In weniger als einem Jahr ist Aperture für mich so unverzichtbar wie meine Kamera, Objektive oder mein Stativ geworden,' meint Steve Winter, Fotograf für National Geographic. 'Am Ende eines Arbeitstages ist es kinderleicht, die richtigen Fotos aus den tausenden von Bildern in meiner Aperture-Bibliothek zu finden und dank hervorragender Werkzeuge wie beispielsweise Light Table schnell ein paar Dinge zusammenzustellen um festzustellen, was ich noch brauche um die Story komplett zu machen.' 'Aperture ist für mich einfach der Hit! Ich verwende es jetzt auch als Bilderarchiv aller meiner professionellen Shootings der letzten 25 Jahre', erklärt Bill Frakes, Fotograf von Sports Illustrated. 'Da ich alle Fotos, inklusive meiner aktuellen Projekte, richtig markiert und organisiert habe, kann ich in Sekundenschnelle jedes Bild finden, das ich benötige.' Aperture 1.5 kann auf der kompletten Macintosh-Hardware - von Mac mini bis Mac Pro - eingesetzt werden und bietet eine nahtlose Zusammenarbeit mit der digitalen Lifestyle-Suite iLife '06 und den Office-Anwendungen in iWork '06. Die enge Integration bedeutet, dass Fotografen jetzt mit iWeb sehr einfach eine Website, dank Keynote eine ansprechende Präsentation und mit iDVD eine eigene professionelle DVD erstellen können - und das alles mit JPEG-Versionen der Bilder aus der Aperture-Bibliothek, die man mit lediglich einem Mausklick integrieren kann. Bilder aus Aperture können in iPhoto kopiert und somit über iTunes 7 direkt auf den iPod synchronisiert werden. Dank der neuen, voreingestellten IPTC-Metadaten vereinfacht Aperture 1.5 das Hinzufügen von Dateiinformationen zu den jeweiligen Bildern. Beschriftungen, Copyrights oder andere wichtige Metadaten können durch automatischen Import oder durch vorprogrammierte Batch-Prozesse hinzugefügt werden und das zu jedem beliebigen Zeitpunkt des Workflows. Eine weitere Verbesserung der Metadaten-Unterstützung in Aperture ist der Export von RAW-Dateien mit in XMP gespeicherten IPTC-Informationen, um diese dann direkt in anderen Applikationen wie beispielsweise Photoshop zu verwenden. Die Erstellung von XMP-Dateien kann ebenfalls durch AppleScripts automatisiert werden. Aperture 1.5 enthält zudem neue, leistungsstarke Korrektur-Optionen wie einen ausgeklügelten, auf der Leuchtdichte basierenden Kantenscharfzeichnungsfilter für extreme Schärfewerte sowie ein neues Farbmanagement-Tool mit dem Fotografen die Farbnuancierung, die Sättigung und die Brillanz von spezifischen Farbwerten eines Bildes einstellen können. Das Vergrößerungstool von Aperture wurde mit einigen Bildschirm-Einstellungsmöglichkeiten, gleichmäßigem Zoomen bis zu 1600facher Vergrößerung und einer neuen Option, die es ermöglicht Korrekturen losgelöst vom Cursor durchzuführen, entscheidend erweitert. Individuelle Einstellungen bei Bildkorrekturen können als Voreinstellungen gespeichert und über Befehlskürzel angewendet werden und versetzen den Fotografen somit in die Lage, einfach und schnell Standard-Korrekturen durchzuführen. Eine neuartige, innovative Export-API Plug-in Architektur in Aperture 1.5 ermöglicht Entwicklern den Zugang in die ständig wachsende Aperture-Anwendergemeinde mit Plug-ins, die den Aperture-Workflow nahtlos mit ergänzenden Applikationen und Services verbinden. Auf der Photokina 2006 werden Plug-ins von führenden Unternehmen wie Getty Images, iStockphoto, Pictage, Flickr, PhotoShelter, DigitalFusion, Soundslides und Connected Flow vorgeführt. Diese Plug-ins zeigen eine Reihe von Druck-, Bildbearbeitungs- und Archivierungs-Workflows, die auf dieser neuen Architektur basieren.

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