Erfahrungen mit der Psychosomatischen Energetik in der Lebensberatung

Erfahrungen mit der Psychosomatischen Energetik in der Lebensberatung von Praxis für ganzheitliche Lebensberatung

Von: Praxis für ganzheitliche Lebensberatung  18.03.2008
Keywords: Coach, Psychosomatische Energetik, Beratungspraxis

Um auch von der unbewussten Ebene des Klienten Informationen zu der jeweiligen Problematik zu erhalten, nutze ich häufig symbolhafte Übungen, wie z.B. das Malen von Bildern oder auch Assoziationen zu vorgelegten Wort- oder Bildkarten. Auch in der Intervention gehe ich gerne auf die Unterbewusstseinsebene, um den Klienten Veränderungen, die ihm angemessen erscheinen, vornehmen zu lassen. Dies geschieht während synergetischer Innenweltreisen. Da meine Klienten mit diesen Methoden sehr gute Fortschritte erzielen, war und bin ich auch immer offen für Arbeitsweisen, die ähnliche Wege nutzen. Aus diesem Grund war ich sehr interessiert, als ich erstmals Berichte über die „Psychosomatische Energetik“ las. Trotzdem dauerte es noch einige Zeit, bis ich dann vor knapp zwei Jahren erstmals bei dem Ehepaar Drs. Banis, den Entwicklern dieser Therapiemethode, einen Vortrag besuchte. Die weiteren Schritte, bis hin zur zertifizierten Energietherapeutin, unternahm ich dann allerdings sehr zügig, da ich, auch auf Grund der Behandlung meiner eigenen Thematiken, vollkommen überzeugt war und bin.

Sehr schnell wurde die „Psychosomatische Energetik“ Hauptschwerpunkt meiner Arbeit, um den Ist-Zustand des Klienten zu erfassen. Auf keinem anderen Weg erhalte ich so schnell tiefste Einblicke in Körper, Seele und Geist des jeweiligen Menschen. Mit dem Reba-Testgerät, an dem mittels einer Gummischlaufe der Klient angeschlossen ist, messe ich im ersten Schritt den „Energetischen Blutdruck“. Dieser umfasst die vier Energie-Ebenen – Vital, Emotional, Mental und Kausal - des feinstofflichen Energiefeldes (= Aura). D. h., ich weiß anschließend, wie körperlich fit, emotional ausgeglichen, geistig klar und konzentriert und wie intuitiv, bzw. dünnhäutig der Klient ist.

Da sich Energiemangel häufig auch in Schlafstörungen, Missempfindlichkeiten, Gereiztheit, Konzentrationsschwächen usw. ausdrückt, messe ich als nächstes, ob eine geopathische Störung, also ein belasteter Bettplatz, Ursache dafür sein kann. Dafür stecke ich eine Geovita-Ampulle in die Wabe des Reba-Testgerätes und prüfe mittels des kinesiologischen Armlängenreflextestes beim Klienten, ob er darauf mit einer Schwäche reagiert. Falls dies der Fall ist, teste ich außerdem, in welchem Körperbereich die Imprägnierung der Geopathie stattgefunden hat, um am Ende der Testung mit ihm eine Bettplatzumstellung zu besprechen. Denn hier gilt ganz eindeutig – das Bett muss weg vom Fleck!

Um festzustellen, wo Blockierungen den Klienten an seiner Weiterentwicklung hindern, messe ich im nächsten Schritt, welches der sieben Energie-Zentren (=Chakren) gestört ist. Auf der materiellen Ebene entsprechen diese feinstofflichen Energiezentren jeweils bestimmten Körperabschnitten, in denen auch die wichtigsten vegetativen Geflechte ihren Sitz haben. Wenn Sie sich vorstellen, dass in einem Bachlauf ein großer Stein das Wasser am Fließen hindert, haben Sie in ungefähr ein Bild davon, was eine Blockierung z.B. im Oberbauch anrichten kann. Es kommt zu einem Stau im Unterbauch und zu einem Mangel im Herzbereich. Also gilt es, diesen „Stein“ zu beseitigen, damit das Wasser wieder ungehindert fließen kann.

Als was kann man sich nun den Stein vorstellen, der die Ursache für die Blockierung darstellt? Meist sind es unerledigte, weggedrückt, nicht angeschaute Gefühle, die einen Konflikt bewirken. Diese versteckten, seelischen Probleme können sowohl den Ablauf der vegetativen Funktionen stören und außerdem zu den unterschiedlichsten Problematiken führen. Um herauszubekommen, welcher Konflikt im Moment aktiv ist, teste ich im weiteren Vorgehen mit den verschiedenen Emvita-Ampullen. Dadurch kann ich den „Energie-Räuber“ benennen. Die dazugehörige bunte Ampulle aus dem großen Testsatz ist das weitere Hilfsmittel, um festzustellen, wie viel Energie der Konflikt dem Klienten raubt.

Bevor ich austeste, welche Chavita und Emvita ich den Klienten empfehlen kann, teste ich noch, ob ein s.g. Akutmittel anspricht. Diese sind geeignet für bloßliegende Nerven, vegetativ übersteuerte, bzw. chron. erschöpfte Menschen und für die Ängstlichen. Dieser ganze Testablauf ist in der Praxis sehr einfach in der Umsetzung. Ich brauche lediglich eine Liege (ich teste kinesiologisch über Kopf), das Reba-Testgerät, die Testsätze und ca. 15 - 20 Minuten für den Testvorgang. Allerdings nehme ich mir sehr viel Zeit für das Vor- und auch das Nachgespräch, da meiner Erfahrung nach ein aufgeklärter Klient eher bereit ist, seine Konflikte anzugehen. Auch begleite ich meine Klienten während dieses Energieverfahrens in Form von Telefoncoaching oder auch anderweitigen Methodiken, z.B. Entspannungsreisen durchführen, Kommunikationstrainings oder Einüben von neuen Verhaltensweisen, usw. Ich weise auch darauf hin, dass die Psychosomatische Energetik in der Lebensberatung und beim Coaching weder eine herkömmliche medizinisch-psychologische Diagnose, noch eine entsprechende Therapie ersetzt.

Beispiele aus meiner Praxis: Die 24 –jährige Klientin lernte ich im Rahmen eines Inspirationstages kennen, welchen sie bei meinem Mann besuchte. Sie viel mir auf, weil sie für ihr Alter eine unwahrscheinliche Reife und Sensibilität aufwies. Sie war zu dieser Zeit arbeitslos und wollte mit Hilfe des Seminars klären, wie es für sie beruflich weitergehen könnte. Zu mir kam sie dann, weil sie für ihre Entscheidungsfindung noch persönliche Unterstützung brauchte. Ihre Energiewerte waren Vital 60, Emotional 40, Mental 90 und Kausal 90! Bei diesem hohen Kausalwert wunderte mich dann ihre Sensibilität schon nicht mehr. Sie beschrieb folgende körperlichen Symptome: Sie hätte seit ca. 4 Jahren immer wieder mit den Nasennebenhöhlen zu tun, sei im Moment auch stark erkältet und hätte seit längerem extreme Rückenschmerzen, so dass sie teilweise ihren Tanzsport nicht ausüben könne. Außerdem wäre eine Hypermobilität im Rücken bekannt, ihre Wirbel würden immer wieder raus springen und die Hüfte nach vorne und hinten kippen. Sie ist diesbezüglich in ärztlicher Behandlung. Auch emotional war sie sehr desolat. Als Kind wurde sie jahrelang sexuell missbraucht, war deshalb auch in Therapie und hat heute noch „ganz schön daran zu knappern“. Zu den Eltern besteht kein Kontakt.

Als blockiertes Segment testete der Unterbauch mit dem Konflikt „vermeintliche Stärke“. Die Energiewerte des Konfliktes waren riesig, nämlich 80/100/20/90. Ihr Zentralkonflikt, der sich gleich beim ersten Mal meldete. Außerdem sprach noch Anxiovita an, was bei ihrer Vorgeschichte ja auch kein Wunder ist. Im Nachgespräch deckte sie dann noch einige Details auf, die auch wiederum zu dem Konflikt passten, welchen sie für sich absolut erkennen konnte. Sie meinte: „Das lebe ich in allen Bereichen meines Lebens“. Sie nahm dann die empfohlenen Mittel, hatte allerdings sogleich mit ziemlichen Alpträumen zu kämpfen, woraufhin ich ihr empfahl, das Emvita zuerst einmal für 14 Tage abzusetzen. Daraufhin wurde es besser. Anschließend hatten wir noch regelmäßig Telefoncoaching, so dass sie schließlich ihren Weg fand und im Moment an der Fachoberschule ihren Abschluss nachholt, damit sie anschließend eine physiotherpeutische Ausbildung machen kann.

Eine 27 jährige Klientin kam mit dem Problem zu mir, dass sie es leid sei, ihre Eltern sowohl emotional, als auch finanziell zu unterstützen, aber nicht in der Lage sei, sich abzugrenzen. Ihre Eltern sind seit zwei Jahren geschieden, hätten von je her häufig Streit gehabt und sie wurde dann immer zur Schlichtung herangezogen. Sie hätte ein absolutes Helfersyndrom entwickelt, welches sie nun auch in ihren Freundschaften leben würde. Zwei jeweils langjährige Partnerschaften hatte sie mit weit älteren Männern. Körperlich schilderte sie, dass sie von Kindheit an viele HNO-Probleme gehabt hätte und auch die Bronchien oft angegriffen wären. Zur Zeit hätte sie akute Probleme im Brustbereich mit Krampfhusten und Druckschmerz beim Liegen. Diesbezüglich hätte sie in der gleichen Woche noch einen Termin beim Lungenfacharzt.

Ihre Energiewerte waren 80/60/90/80, also auch wieder eine sehr dünnhäutige und sensible Klientin. Als blockiertes Energiezentrum testete das 5. Chakra, der Hals, mit dem Thema „hastig“. Dazu sagte sie sofort ja, sie hätte oft das Bedürfnis ihre Argumente immer wieder zu wiederholen, da sie das Gefühl hätte, niemand verstehe sie. Die Konfliktwerte waren 75/60/5/45. Außerdem ließ sich eine Geopathie von Kopf bis Fuß nachweisen. Die Bettplatzumstellung war für sie kein Problem. Auch bei ihr testete das Anxiovita. Damit konnte sie allerdings nichts anfangen. Im Gegenteil, sie meinte mit Angst „ganz gut umgehen zu können, ihr Kopf wäre da ganz fix drin“.

In der darauf folgenden Sitzung hatte ich eine synergetische Innenweltreise mit ihr geplant, um energetisch ungute Verbindungen zu den Eltern zu lösen. Nach einer kurzen Tranceinduktion führte ich sie in eine Kapelle, in der sie sich ihre Eltern vorstellen sollte. Doch statt der Eltern tauchte eine „dunkle, sich drehende Schwere“ auf, die sie total ängstigte und ihr Luft, Raum und Licht nahm und sich wie ein Alp auf ihre Brust setzte. Dieses Gefühl kannte sie aus Kindheitsträumen, aus denen sie immer schreiend erwacht war. Nun konnte sie sich dieser Angst in sicherem Rahmen stellen. Ich animierte sie, hinzuschauen, das Angstmachende anzusprechen und ihm Fragen zu stellen. Auch reinzuspüren, was ihr helfen könnte. Vertrauen in sich selbst, war ihre Antwort. Dieses Vertrauen konnte sie schließlich als Wärme in ihrer Brust fühlen und wollte zur Unterstützung noch gerne die Farbe Rot. Diese atmete sie ein und ließ sie dahin fließen, wo sie gebraucht wurde. Daraufhin wurde die „dunkle Schwere“ kleiner, versuchte sich zu verstecken und löste sich schließlich ganz auf.

Im Nachgespräch konnte sie dann erkennen, weshalb das Anxiovita getestet hatte und war sehr froh über die Möglichkeiten, die ihr nun zur Verfügung standen. Heute gelingt es ihr immer leichter, ihre Eltern als Eltern zu nehmen und sie durch ihr Nein in die Eigenverantwortung zu zwingen.

Ein 23-jähriger Klient kommt auf Anraten der Mutter. Er möchte gerne aufhören zu kiffen, kann es aber einfach nicht lassen. Er ist bei der Mutter aufgewachsen, der Vater ging, als er 4 Jahre alt war. Dreizehn Jahre lang hatte er keinen Kontakt zu ihm. Mit 17 hat er dann von sich aus die Verbindung gesucht. Doch da ihm diese zu oberflächlich und nichts sagend war, hat er sie wieder abgebrochen. Er beschrieb sich selbst als eher introvertierten Typen, dem es an Unbeschwertheit fehlt und der auch oft sehr voreingenommen ist. Seine Werte waren 100/90/70/60. Er hatte eine Geopathie von den Füßen bis zum Becken und gleich zwei aktive Konflikte, wobei der eine sein Zentralkonflikt war. Hierbei handelte sich um eine Blockierung im 3. Chakra mit dem Thema „isoliert“. Aber zuerst wollte das Thema „hektisch“ bearbeitet werden, zu dem er sagte, dass kein Mensch ihm anmerken würde, wie es in ihm arbeitet, weil er ja nach außen hin ganz souverän auftritt. Na klar, um das alles im Griff zu behalten, betäubte er sich täglich mit Haschisch.

Um ihm auch noch auf einer anderen Ebene seine Thematik darzulegen, ließ ich ihn OH-Karten, aus einem assoziativen Kartendeck, ziehen. Die erste Fragestellung lautete: Was sagt Dein Unterbewusstsein zum Thema Isolation? Als erstes zog er die Wortkarte BOSS. Dazu meinte er: „Boss, das ist mein Chef, der macht seinen Job nicht gut genug. Zu dem kann ich nicht aufblicken, da ziehe ich mich zurück, um nicht zu platzen“. Als Bild kam: Zwei Personen die erhöht an einem Tisch sitzen, eine Person steht tiefer davor. Seine Assoziation: „Immer wollen irgendwelche Leute etwas von mir wissen. Das ist für mich wie ein Verhör, da mache ich dicht“. Die nächsten beiden Karten zog er mit der Fragestellung: Was ist zu tun? Als Wortkarte kam FRAUEN. Dazu sagte er: „Ich sollte mich Frauen gegenüber öffnen, damit sie sich geliebt fühlen, dann bleiben sie vielleicht auch bei mir“. Die Bildkarte zeigte einen Esel, der eine Last trug. Hierzu war seine Assoziation: „Ich bin der Esel. Ich muss die Last abladen, die Introvertiertheit, die Unfähigkeit Gefühle zu zeigen“.

Zur Zeit ist der junge Mann dabei, sich sowohl eine neue Wohnung, als auch einen neuen Job zu suchen. Er scheint die Herausforderungen anzunehmen, wird laut seiner Aussage innerlich ruhiger und dadurch fühlt er sich nicht mehr ganz so gestresst.

Beim Durchsehen meiner Unterlagen für diesen Artikel viel mir auf, wie viele sehr junge Klienten ich doch habe. Doch wenn man bedenkt, womit sich die jungen Menschen im Moment auseinandersetzen müssen – Lehrstellenmangel, Stellenabbau, Patchworkfamilien, Abhängigkeiten, Ängste bezüglich der späteren eigenen Rente usw., verwundert es eigentlich schon nicht mehr so sehr. Ich könnte noch x Fälle wie oben beschrieben hier darstellen. Ganz generell kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, auf die „Psychosomatische Energetik“ im Rahmen meiner Arbeit zurückgreifen zu können. Es erleichtert das Vorwärtskommen ganz ungemein und lässt sich wunderbar mit jeder anderen Therapieform kombinieren.

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