Fortbildung in Gestalttherapie

Von: BP-Rothaus  07.03.2013
Keywords: Training, Supervision, Gestalttherapie

Spüren, Wachsen, Handeln – Schule der Wahrnehmung
Gestalttherapie ist eine Form der Beratung und Therapie, die schwerpunktmäßig auf dem Gespräch basiert, aber auch andere Methoden, wie z.B. den „heißen Stuhl“ integriert. Ihre Wurzeln liegen in der humanistischen Psychologie, der Psychoanalyse, im Existentialismus und in der Phänomenologie. Gestalttherapie unterstützt die Selbstorganisation durch Gespräch, Übung und Experiment. Grundlage der gestalttherapeutischen Arbeit ist das Wahrnehmen und die Aufmerksamkeit für Gefühle, Empfindungen und Verhaltensweisen. Eine gestärkte Wahrnehmung für sich selbst und für die Umwelt ermöglicht dem Menschen ein befriedigendes und für ihn angemessenes Handeln in der Wirklichkeit.

Was ist Gestalttherapie?
Gestalttherapie ist eine Form der Psychotherapie und zugleich eine Lebenshaltung. Auf der Grundlage von humanistischem und existentialistischem Gedankengut begleiten GestalttherapeutInnen Menschen in Phasen persönlicher Krisen und psychischer Notlagen, in Zeiten der Neuorientierung, zur Unterstützung der authentischen Persönlichkeit und zum Wachstum im Alltag. Im Zentrum der Therapie stehen die Klienten mit ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten. Achtsam und auf der Grundlage gegenseitiger Wertschätzung unterstützen GestalttherapeutInnen die Klienten durch Gespräch, Übung und Experiment zur Wahrnehmung ihrer innewohnenden Selbstorganisation und Neuorientierung. Mal mitgehend, mal konfrontativ geschieht das therapeutische Erleben zwischen Therapeut und Klient von Mensch zu Mensch und ganz in der Gegenwart.

Ziel der Ausbildung ist es, den TeilnehmerInnen grundlegende Haltungen und Methoden der Gestalttherapie durch Selbsterfahrung, Theorie und Übung unter Supervision zu vermitteln.

  • Haltung und Philosophie der Gestalttherapie: Leben in der Gegenwart.
  • Harmonie von Figur und Hintergrund: Das ganze Leben eines Menschen liefert den Hintergrund für den gegenwä#rtigen Augenblick.
  • Organismus und Umweltfeld: Empfinden und Bewußtsein der eigenen Existenz in Abgrenzung und Beziehung zu unserer Umwelt
  • Widerstände: Kreative Kräfte, um eine schwierige Welt zu meistern Introjektion, Projektion, Retroflektion, Deflektion und Konfluenz
  • Kontakt und Kontaktgrenze: Bedürfnis nach Vereinigung und Trennung mit und von der Umwelt
  • Bewußtheit, Grundlage der Gestalttherapie: Wahrnehmung der eigenen Gefühle, Wünsche, Werte, Bewertungen
  • Selbstregulation: die Gewißheit, dass lebendige Systeme von innen heraus – ohne Steuerung von aussen - zu neuen Ordnungen finden.
  • Gestalttherapie ist Experiment, die Verbindung zwischen „Darüber – Reden“ und aktivem „Agieren“: Darstellen, Gelenktes Verhalten, Phantasie, Träume…
Das Arbeiten in selbstständigen Kleingruppen und mindestens 10 Stunden Einzeltherapie sind obligatorisch.



Keywords: Gestaltausbildung, Gestalttherapie, Supervision, Training

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