Internationale Studie unter 800 Top-Managern in vier Ländern offenbart Informationsdefizite

Von: BT Global Services  29.06.2007
Keywords: Business Internet Services

20 Prozent der deutschen und 48 Prozent der US-Manager wissen nicht, wie die russische Währung heißt 74 Prozent glauben, dass Unternehmen in BRICS-Ländern technisch weniger fortschrittlich sind Kleinere deutsche Unternehmen stehen vor höheren Eintrittshürden als Unternehmen in anderen Ländern München, 28. Juni 2007 - Eine deutliche Mehrheit (62 Prozent) der Führungskräfte in großen deutschen Unternehmen hält es für 'entscheidend', dass ihre Firma in der Lage ist, mit den Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - den sogenannten 'BRICS'-Ländern - zusammenzuarbeiten, um langfristig erfolgreich zu sein. Dies ergab eine neue groß angelegte internationale Studie von BT. Im Auftrag von BT befragte Datamonitor 800 Topmanager in Deutschland, Großbritannien, den USA und Frankreich für die Studie 'Building Business with BRICS'. Eines der Hauptergebnisse der Umfrage war, dass Deutschland besser auf die Zusammenarbeit mit diesen Märkten vorbereitet ist als seine europäischen Nachbarn und die USA. Gemäß dieser Umfrage sind fast acht von zehn (79 Prozent) der deutschen Manager der Meinung, dass die Informations- und Kommunikationstechnik, die erforderlich ist, damit Unternehmen effektiv mit Firmen in BRICS-Ländern zusammenarbeiten können, problemlos verfügbar ist. Deutsche Führungskräfte machen sich auch weniger Sorgen um die Datensicherheit als mögliches Hindernis für die internationale Zusammenarbeit als ihre französischen, englischen oder amerikanischen Kollegen. Am angenehmsten empfinden die deutschen Manager die Zusammenarbeit mit Südafrika - das Land wurde von 29 Prozent der Befragten entsprechend bewertet und liegt damit vor Indien (24 Prozent) oder China (18 Prozent). Große Bedenken gibt es jedoch nach wie vor hinsichtlich der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen in den BRICS-Ländern. 47 Prozent der Befragten sehen beispielsweise in China 'sehr große Hindernisse' auf diesem Gebiet. Wenngleich deutsche Unternehmen der Studie zufolge besser als ihre westlichen Mitbewerber auf die Veränderungen vorbereitet sind, die die neuen Märkte mit sich bringen, gibt es noch große Wissenslücken zum jeweiligen geschäftlichen Umfeld. So glauben mehr als sieben von zehn (74 Prozent) der deutschen Führungskräfte, dass die Unternehmen in den BRICS-Ländern technologisch weniger gut für die internationale Zusammenarbeit ausgerüstet seien als diejenigen in den ‚entwickelten' Ländern. Jan Geldmacher, CEO von BT Germany, erklärte dazu: 'Dies ist ein beunruhigendes Ergebnis. Offenbar hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass diese Länder bereits gut dafür ausgerüstet sind, in der globalen Wirtschaft eine wesentliche Rolle zu spielen. Sie haben mit bemerkenswerter Agilität und Schnelligkeit neue Technologien eingeführt - in vielen Fällen schneller als die USA oder Europa. Man sollte sich hier nicht täuschen: Dies ist die ideale Grundlage für Unternehmen in BRICS-Ländern, um ihre Konkurrenten in den etablierten Märkten in punkto Produktivitätssteigerung bald zu übertreffen. Unternehmen in den westlichen Ländern müssen anfangen, mit den BRICS-Märkten zu kooperieren, wenn sie nicht ins Hintertreffen geraten wollen.' Obwohl mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten davon überzeugt sind, dass die BRICS-Volkswirtschaften die globale Wirtschaft verändern werden, wiesen einige deutsche Führungskräfte bemerkenswerte Wissenslücken in Bezug auf ihre Zielmärkte auf. So konnte einer von fünf deutschen Managern nicht die russische Währung nennen, und 11 Prozent glauben, dass Wodka das Hauptprodukt Russlands ist. Gleichwohl waren die Befragten in Deutschland immer noch besser informiert als die in den anderen Ländern. Jan Geldmacher sagte weiter: 'Deutschland ist eine der am stärksten globalisierten Volkswirtschaften in Europa, und deutsche Unternehmen zählten zu den ersten, die nach China und Brasilien gingen. Die Umfrage zeigt jedoch, dass es in den etablierten Volkswirtschaften noch Informationsdefizite über einige grundlegende Fakten des Geschäftslebens in den Schwellenmärkten gibt. Was die Technologie betrifft, so gibt es bereits hocheffiziente globale Netzwerke, die eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Ländern ermöglichen. Offensichtlich ist jedoch eine beträchtliche Zahl von Unternehmen in den westlichen Ländern immer noch nicht vorbereitet auf den Einfluss der BRICS-Staaten - und das muss sich ändern.' Der vollständige Report 'Building Business with BRICS' kann über BT Germany oder AxiCom angefordert werden. Weitere Ergebnisse der Umfrage sind: Unternehmen in der produzierenden Industrie sind in BRICS-Volkswirtschaften am aktivsten; 69 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits mit anderen Unternehmen in BRICS-Ländern kooperiert, gefolgt von der Telekommunikations- und Medienbranche (57%) und der Finanz- und Dienstleistungsbranche (51%). Je größer Unternehmen sind, desto stärker sind sie in den BRICS-Ländern aktiv. Von den deutschen Unternehmen mit einem Umsatz von über einer Milliarde Dollar gaben 79 Prozent an, in diesen Ländern aktiv zu sein. BMW und Mercedes beispielsweise haben jeweils Werke in Südafrika errichtet und damit zu funktionierenden Beziehungen zwischen beiden Ländern beigetragen. Im Gegensatz dazu unterhalten nur 23 Prozent der kleineren deutschen Unternehmen (mit weniger als 10 Millionen Dollar Umsatz) Aktivitäten in BRICS-Ländern, verglichen mit 61 Prozent der britischen Unternehmen in der gleichen Gruppe. Die deutschen Manager sind die einzigen, die die Textilindustrie als wichtigste Branche in China sehen (18% der Nennungen). Die Befragten in den anderen Ländern sahen hingegen die verarbeitende Industrie ('Manufacturing') als am wichtigsten an. Indien wird von 32 Prozent der Befragten in Großbritannien und sogar von 42 Prozent der Befragten in den USA als das BRICS-Land angesehen, mit dem die Zusammenarbeit am angenehmsten ist. Die US-Manager machen sich die meisten Sorgen über kulturelle Barrieren bei der Zusammenarbeit mit den Schwellenländern (64 Prozent), während die Befragten in Frankreich dies am wenigsten als Problem ansehen (39 Prozent). Während fast zwei Drittel (63 bis 66 Prozent) der Führungskräfte in den europäischen Ländern (Großbritannien, Frankreich, Deutschland) der Ansicht sind, dass die BRICS-Länder die Weltwirtschaft verändern werden, wird diese Meinung nur von der Hälfte der Befragten in den USA vertreten (51 Prozent). Hinweis für Redakteure: Der vollständige Report 'Building Business with BRICS' kann über BT Germany oder AxiCom angefordert werden. Bei Interesse können gerne (telefonische) Hintergrundgespräche zur Studie mit Ansprechpartnern von BT oder Datamonitor vereinbart werden. BT Group BT ist einer der weltweit führenden Anbieter für Kommunikationslösungen und services und in 170 Ländern vertreten. Die Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf Netzwerk- und IT-Services; regionale, nationale und internationale Telekommunikations-Services; hochwertige Breitband- und Internet-Produkte bzw. Dienste sowie konvergente Produkte und Services, die Festnetz und Mobilfunk verbinden. BT gliedert sich im Wesentlichen in vier Geschäftsfelder: BT Global Services, Openreach, BT Retail und BT Wholesale. In dem zum 31. März 2007 beendeten Geschäftsjahr belief sich der Umsatz von BT Group plc auf 20,223 Mrd. Pfund Sterling mit einem Gewinn vor Steuern von 2,484 Mrd. Pfund Sterling. In der British Telecommunications plc (BT), einer hundertprozentigen Tochter der BT Group, sind nahezu alle Unternehmen und Vermögenswerte der Gruppe zusammengefasst. BT Group plc ist an den Börsen von London und New York notiert. Weitere Informationen sind unter www.bt.com/aboutbt erhältlich. Pressekontakt:BT (Germany) GmbH Co. oHGBoris KaapkeBarthstraße 2280339 MünchenTel. (089) 2600 5560Fax (089) 2600 5651E-Mail: boris.kaapke@bt.com AxiCom GmbHSilvia MatteiJunkersstraße 182178 PuchheimTel.: (089) 80 09 08-15Fax: (089) 80 09 08-10E-Mail: silvia.mattei@axicom.deWeb: www.axicom.de

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