Giesecke & Devrient weiht neues Chipkartenwerk ein

Von: Giesecke & Devrient GmbH München  28.11.2006
Keywords: Chipkarten

München/Nitra, 24. November 2006 – Der Technologiekonzern Giesecke Devrient (G D) eröffnet heute in Nitra in der Slowakischen Republik seine neue Kartenproduktionsstätte. Vor den rund 100 geladenen Gästen sprechen Verena von Mitschke-Collande, Gesellschafterin der Giesecke Devrient GmbH, Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung von G D sowie Ferdinand Vitek, Bürgermeister der Stadt Nitra. Auf einer Fläche von knapp 20.000 Quadratmetern ist innerhalb eines Jahres eines der größten Werke weltweit zur Herstellung von Chipkarten für die Bereiche Mobilkommunikation, elektronischer Zahlungsverkehr, Gesundheit, Identifizierung sowie IT-Sicherheit entstanden. Die Produktionskapazität liegt heute schon bei mehr als 250 Millionen Kartenkörpern und Chipimplementierungen jährlich und bietet noch enormes Potenzial für die Zukunft. Insgesamt hat das Unternehmen rund 20 Mio. Euro in das neue Werk investiert. Am Standort Nitra sind knapp 250 Mitarbeiter beschäftigt. Das neue Chipkartenwerk in Nitra bietet modernste Technik verbunden mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. 'Das neue Werk ist ein wichtiger Eckpfeiler in unserer weltweiten Fertigungsstrategie und wird einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung und zum Ausbau unserer Marktposition im Kartenbereich leisten', so Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Giesecke Devrient. Die Fertigung erfüllt alle Auflagen der Slowakischen Republik, die in Bezug auf Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung sind. 'Kriterien hinsichtlich des Umwelt- und Arbeitsschutzes wurden von uns strikt umgesetzt, so dass wir die behördliche Zustimmung und damit die Abnahme unserer Maschinen ohne Probleme erhalten haben', unterstreicht Jürgen Jachmann, Leiter der neuen Produktionsstätte. Einen großen Vorteil für die Produktion bietet die Ebenerdigkeit des Werkes. 'Aufgrund dieser räumlichen Gegebenheiten können Abläufe in der Produktion optimiert und damit effizienter gestaltet werden', erläutert Jachmann. 'Wir arbeiten nach dem so genannten Fließfertigungsprozess. Durch dieses Prinzip können Zwischenlagerungen vermieden werden. Das Resultat ist eine zügigere Fertigung.' Neben der Kartenfertigung wurden mit der Personalisierung von SIM-Karten und umfassenden kundenindividuellen Logistik- und Verpackungsdiensten weitere neue Produktionsschritte in das Gesamtfertigungskonzept am Standort Nitra aufgenommen. Insgesamt konnte in den vergangenen Monaten ein nahtloser Übergang der Produktion von Louisenthal nach Nitra sichergestellt werden. Der weltweite Bedarf an Chipkarten wächst stark. Experten prognostizieren mehr als 20 Prozent Wachstum bei Smart Cards für das kommende Jahr. Gleichzeitig steht die Kartenindustrie seit geraumer Zeit unter einem immer stärker werdenden Wettbewerbsdruck und ist von einem enormen Preisverfall gekennzeichnet, insbesondere bei SIM- Karten. Die Geschäftsführung von G D hatte daher im Juli 2005 beschlossen, die Produktion von Louisenthal am Tegernsee nach Nitra in der Slowakei zu verlagern. 'Um im internationalen Wettbewerb bestehen und die Kartenproduktion effizienter und günstiger gestalten zu können, sind wir gezwungen, künftig in der Slowakei zu produzieren. Unsere Kunden können jedoch auch am neuen Standort weiterhin auf höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei G D zählen', betont Ottenberg. Weitere Bereiche des Kartengeschäfts wie Personalisierung, Entwicklung und Vertrieb werden schwerpunktmäßig in Deutschland bleiben.

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