Richtig planen für die Rente. Altersvorsorge und Ruhestandsplanung

Richtig planen für die Rente. Altersvorsorge und Ruhestandsplanung von MICHAELIS Finanzkanzlei für Unternehmen und Privathaushalte

Von: MICHAELIS Finanzkanzlei für Unternehmen und Privathaushalte  02.05.2013
Keywords: Betriebliche Altersvorsorge, Ruhestandsplanung

Ganz gleich für welches Produkt Sie sich bei Ihrer Vorsorge entscheiden, lassen Sie sich von Ihrem Berater mindestens drei Produktanbieter zeigen. Wichtig ist, dass Sie die jeweils zugrundeliegenden Kriterien der Berechnungen genau vergleichen. Die wichtigsten Kriterien neben Beitrag und Laufzeit ist die garantierte Rente sowie die Rentengarantiezeit. Viele Berater/Banken sind sehr „kreativ“ bei der Gestaltung der Angebote. Es empfiehlt sich, dass Sie sich genau zeigen lassen, wie viel Euro der Berater als Provision erhält und welche laufenden Kosten über die gesamte Vertragszeit entstehen.   Die Alternative zu den herkömmlichen provisionsgetriebenen Produkten ist der Gang zu einem Honorarberater. Dort erhalten Sie nicht nur eine echte unabhängige Beratung, sondern auch den Zugang zu Produkten, welche ohne teure Provisionen gestaltet und mit deutlich niedrigeren Verwaltungskosten belastet sind. Ein wichtiges Merkmal bei den Nettoprodukten ist, dass diese äußerst flexibel sind.   Rendite statt Provisionen   Die Riester-Rentenversicherungen sind besonders schwer verständlich und kosten oft mehr als sie bringen, so schrieb die Süddeutsche Zeitung im Juli 2011. Manche Anbieter kassieren doppelt so viel an Gebühren wie der Staat als Zulage zahlt, so die Recherche der Zeitung. Welcher Vertrag ist für mich der Richtige? Eine Frage auf die es  keine pauschale Antwort gibt. Die Entscheidung hängt von Ihren Kriterien ab wie z.B. Vererbbarkeit, Beleihungsmöglichkeit, Berufstätigkeit, Steuerlast, Anzahl der Kinder, Beruf des Ehepartners, Immobilienkauf geplant, Vermögensaufbau und und und. Wenn ich jedoch diese persönlichen Kriterien außer Acht lasse und einen Vergleich der Produktmöglichen nur auf der Basis einer Nettorendite nach Kosten und Steuern berechne, dann sind die Vertragsstrukturen mit staatlichen Förderungen die Gewinner.   Eine Empfehlung könnte lauten: Nutzen Sie zuerst die Vorsorge im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV), denn hier liegen die Nettorenditen bei ca. 3,5% bis 4,0% p.a. Sofern dann die persönlichen Kriterien es erlauben, kommen die Angebote Riester und Rürup als nächste Vorsorgebausteine in Betracht. Hier liegen die Nettorenditen in der Regel bei ca. 3,0% bis 3,5% p.a. Aufgrund der komplizierten Vertragsgestaltung bei Riesterverträgen bedarf bei diesem Baustein einer guten Beratung, um die Nettorendite erreichen zu können. Die privaten Rentenversicherungen sind beim Nettorenditevergleich der Verlierer, weil Sie den Beitrag aus Ihrem Nettohaushaltsgeld bezahlen müssen. Die bereits genannten Bausteine hingegen werden aus dem Bruttoeinkommen bezahlt und sind teilweise Sozialversicherungsfrei. Private Rentenversicherungen können eine Nettorendite von ca. 2,5% p.a. erzielen, wenn es sich um Verträge ohne Provisionen handelt.   Zum Schluss komme ich noch auf den Bereich der Investmentfonds. Sie können alle bisher beschriebenen Vorsorgebausteine neben der klassischen Variante auch auf Fondsbasis abschließen.   Bundesbank warnt Anleger Das Handelsblatt veröffentlichte am 18.01.2011 eine Pressemitteilung der deutschen Bundesbank mit der Überschrift: „Bundesbank warnt die Anleger. In der Mitteilung hält die Bundesbank viele Anlageprodukte für zu teuer und rät Investoren davon ab, auf die Kauf- und Verkaufempfehlungen der Finanzinstitute zu hören. Die Bundesbank empfiehlt in dieser Mitteilung die kostengünstige Anlage in börsengehandelte Anlageprodukte, die passiv einen Vergleichsindex abbilden, so genannte Exchange Traded Funds (ETFs). Die Altersvorsorge in die „Eigene Immobilie“ zu investieren ist eine weitere Möglichkeit. Doch auch hier sollte  mit spitzen Stift gerechnet werden. Zu bedenken ist, dass eine Immobilie nach der Entschuldung in der Regel so manche Renovierung benötigt. Und jeder der bereits eine Immobilie hat weiß, dass der „einfache Erhalt“ einer Immobilie regelmäßig Geld fordert. Der Mix macht es Der Mix macht es bei dem Aufbau einer soliden nachhaltigen Altersvorsorge. Will heißen, nicht alle Beiträge in eine Vertragsart investieren. Mischen Sie Ihre Vorsorge zwischen den beschriebenen Wegen, einschl. dem Sparen mit Sachwerten. Lassen Sie Ihre Ruhestandsplanung alle 3-5 Jahre überprüfen, so können Sie bei Ziel-Abweichungen rechtzeitig reagieren. www.meineRente.infoAuf dieser Webseite können sie sich eine PDF herunterladen, welche alle Vor- und Nachteile der beschriebenen Vorsorgewege nochmals ausführlich beschreibt. Nutzen Sie den Leser-Service und berechnen Sie Ihre individuelle Rente. Herr Michaelis wird Sie bei den ersten Fragen kostenlos beraten. Wenn Sie ein Angebot Ihres Beraters haben, können Sie es vorlegen, wir geben Ihnen eine kurze gutachterliche Bewertung. Telefon 0 861 / 909 826 00 Kniebos 3 - 83278 Traunstein

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