CeBIT 2006: Microsoft Deutschland stellt IT-Lösungen für Universität der Zukunft vor

Von: Microsoft Deutschland GmbH  15.03.2006
Keywords: IT Technologie

„Angesichts der mit der Studienreform eingeführten Abschlüsse Master und Bachelor sind die technologisch wie administrativ zu bewältigenden Herausforderungen enorm“, sagte Wolfgang Branoner, Mitglied der Geschäftsführung und Director Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH. „Die Hochschulen müssen jetzt alles daran setzen, durch eine intelligente Weiterentwicklung ihrer Systeme die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Letztlich wird der Bologna-Prozess nur finanzierbar sein, wenn die Chancen moderner IT konsequent genutzt werden.“ Ziel von Microsoft sei, gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern übertragbare IT-Lösungen zu entwickeln, die auch von anderen Universitäten adaptiert werden könnten, so Branoner weiter. „Funktionale und vielseitige IT hilft Hochschulen, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren.“ Unter Einsatz moderner Softwaresysteme wird beispielsweise an der Universität Hamburg die Entwicklung eines digitalen Campus voran getrieben, der Studenten und Dozenten eine weitgehend autonome Organisation ihrer Seminare und Prüfungen erlaubt – unabhängig von Ort und Zeit. Die Lösung der Hamburger Firma Datenlotsen, die auf der Microsoft-Technologie basiert, schafft erstmals eine direkte Verbindung zwischen der Hochschuldatenerfassung und den Desktop-Anwendungen, mit denen Studierende, Dozenten und Hochschulangestellte gewöhnlich arbeiten. Möglich wird dies durch die Microsoft Office Information Bridge Framework Technologie, deren Anwendungen für Studierende und Lehrende auf der CeBIT 2006 vorgestellt werden. Mit der RWTH Aachen entwickelt Microsoft ein Hochschulportal, das als ein „Umschlagplatz“ für alle studienrelevanten Dienstleistungen einen individualisierten Zugang zu Verwaltungsprozessen und Studieninhalten sowie praxiserprobten Lernanwendungen bietet. Microsoft unterstützt das Projekt unentgeltlich mit praktischer Hilfe und Beratungsleistungen. In Karlsruhe arbeitet Microsoft mit an der Entwicklung von KIM (Karlsruher Integriertes Informationsmanagement). Das System soll administrative Prozesse vereinheitlichen und damit Ineffizienzen vermeiden. Ebenso beteiligt sich das Unternehmen an der Verwirklichung des visionären Konzepts einer mobilen Universität (M-Universität) via Notebook und PDA. Begrüßt wurde das Engagement von Microsoft auch von renommierten Fachreferenten aus Politik und Verwaltung, die beim CeBIT-Hochschultag von Microsoft die mit Bologna verbundenen Chancen und Herausforderungen für Hochschulen erläuterten. „Wir brauchen den kreativen Input und die praktische Unterstützung der Wirtschaft“, so Dr. Josef Lange, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsens, der zur europäischen Dimension von Bologna referierte. Er forderte die Hochschulen auf, mehr attraktive IT-Dienste anzubieten: „Hochschulen, die jetzt besonders serviceorientierte Informationstechnologie zur Erfüllung ihrer Aufgaben nutzen, werden die eigene Wettbewerbsposition erheblich verbessern.“ Dr. Christiane Ebel-Gabriel, Generalsekretärin der deutschen Hochschulrektorenkonferenz, sagte: „Moderne IT kann einen nachhaltigen Qualitätsschub für Lehre und Forschung bedeuten. Darüber fördert IT die Vernetzung der Hochschulen mit der Wirtschaft und untereinander. Hierin liegen wichtige Chancen für die Weiterentwicklung von Qualität und Angebot.“

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