PRO/ENGINEER bringt Entwicklung von Schiffsdieselmotoren bei Mitsubishi Heavy Industries in Fahrt

Von: PTC  14.07.2006
Keywords: Computer Software

München, 13. Juli 2006 – Der japanische Hersteller von Schiffsdieselmotoren Kobe Shipyard Machinery Works (MHI Kobe), ein Tochterunternehmen des japanischen Mitsubishi Heavy Industries Konzerns, konnte durch den Einsatz des 3D-CAD-Systems Pro/ENGINEER von PTC die Durchlaufzeiten und Kosten bei der Entwicklung von Schiffsdieselmotoren halbieren. Das Unternehmen war im Rahmen eines gemeinsamen Entwicklungsprojekts mit der Wärtsilä Schweiz AG von der 2D-Konstruktion auf die 3D-Modellierung mit Pro/ENGINEER von PTC umgestiegen. Während mit dem bisherigen 2D-Konstruktionsprozess die Erstellung von insgesamt 3.000 bis 4.000 Zeichnungen und mehr als 20.000 Einzelteilen bis zu zweieinhalb Jahre dauerte, konnte der Zeitaufwand durch den Umstieg auf 3D erheblich reduziert werden. Positive Effekte konnten durch die Möglichkeit realisiert werden, bereits in frühen Konzeptionsphasen mit 3D-Visualisierung zu arbeiten, Analysen von Zusammenbauten zu erstellen und dadurch Umweltauflagen und Kundenwünsche frühzeitig zu berücksichtigen. Darüber hinaus konnte durch den Einsatz des Workgroup Data Managers Pro/INTRALINK für die Verwaltung der mit Pro/ENGINEER erstellten Komponenten und Baugruppen die Datenkonsistenz in Konstruktion, Gussformenbau, Montage und anderen Nutzergruppen verbessert werden. Durch die Einführung von Pro/INTRALINK ist sichergestellt, dass alle Beteiligten jederzeit mit der aktuellen Version eines Bauteils arbeiten. Parallel zur Einführung von Pro/INTRALINK wurden in Zusammenarbeit mit PTC Global Services die Prozesse, Methoden und Datenmodelle für die Konstruktion und Entwicklung optimiert, um die Voraussetzungen für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen und mit externen Zulieferern zu schaffen. 'Mit Pro/ENGINEER können wir vollständige 3D-Modelle unserer Motoren erstellen, in denen alle Einzelteile detailliert repräsentiert sind. Dadurch können wir das gesamte Modell wesentlich einfacher auf das Zusammenspiel der Einzelteile untersuchen und eventuelle Kollisionen beweglicher Teile mit peripheren Bauteilen wie Rohrleitungen oder Anbauvorrichtungen schon am Bildschirm identifizieren', sagte Nobuyuki Kunihiro, Leiter der Konstruktionsabteilung im Bereich Schiffsdieselmotoren bei MHI Kobe. 'Insgesamt konnte die Anzahl der erforderlichen Zeichnungen deutlich gesenkt und der Zeitaufwand für die Zusammenführung der Baugruppen durch eine Reduzierung von Inkonsistenzen um 50 bis 60 Prozent reduziert werden. In Summe haben diese Faktoren dazu beigetragen, unser Ziel der Halbierung von Entwicklungszyklen und –kosten zu erreichen. Von dem verbesserten Zugang zu CAD/CAM-Daten über Pro/INTRALINK hat auch die NC-Fertigung und Montage profitiert und nicht zuletzt können wir durch die 3D-Visualisierung unseren Kunden einen verbesserten Service anbieten.' Ergänzend zu Pro/ENGINEER hat sich MHI Kobe jüngst für den Einsatz von Windchill(r) ProjectLink(tm) zu Unterstützung des Projektmanagements und der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen und mit externen Zulieferern entschieden.

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