F’IS: Condition Monitoring-Großauftrag von australischer Windbranche

Von: F'IS FAG Industrial Services  08.04.2006
Keywords: Instandhaltung, Instandhaltungsmanagement

Herzogenrath, 23.03.2006 – Pacific Hydro Limited, Australiens führender Anbieter von erneuerbaren Energien mit Fokus auf Wasser und Wind, hat der CMSA (Condition Monitoring Services Australia Pty Ltd), dem australischen Service-Center der FAG Industrial Services (F’IS), einen Großauftrag zur Lieferung von 49 Condition Monitoring-Systemen vom Typ FAG WiPro (Wind Turbine Protection) erteilt. Die Anfang des Jahres von der Schaeffler Gruppe übernommene CMSA, bereits damals ein zertifizierter F’IS-Service-Partner, verbucht damit ihren bisher größten Erfolg. Der Auftrag umfasst nicht nur die Systeme, sondern schließt die Fernüberwachung und die Auswertung der ermittelten Daten durch die Condition Monitoring-Experten in der CMSA-Zentrale in Adelaide ein. CMSA konnte sich mit diesem Erfolg nicht nur gegen hohen Wettbewerbsdruck durchsetzen, sondern hat damit ihre Position auf dem schnell wachsenden Markt für erneuerbare Energien in Australien nachhaltig ausgebaut.

Eingesetzt werden die 49 Online-Systeme zur permanenten Zustandsüberwachung in den beiden Windparks Codrington und Challicum Hills im australischen Victoria. Überwacht werden bei den einzelnen Anlagen vor allem Generatorlager, Getriebe und Hauptrotorlager. Mit Hilfe moderner Telekommunikationseinrichtungen hat das Service-Team in der CMSA-Zentrale in Adelaide ständigen Zugriff auf die von den Überwachungssystemen ermittelten Daten. Der Kunde erhält im Normalfall monatliche Berichte zur Verfügung gestellt. Beim Überschreiten individuell einstellbarer Normwerte wird automatisch Alarm ausgelöst und der Kunde sofort informiert. Das Analyse-Team in Adelaide unterstützt ihn nicht nur mit Vorschlägen zu notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen, sondern bei Bedarf auch durch eigene Service-Techniker. Durch dieses Überwachungskonzept behält der Kunde nicht nur die Kontrolle über seine Anlagen, sondern kann durch die frühzeitige Fehlerdetektion die Instandhaltung wesentlich besser planen. Speziell im Windkraftbereich rückt dieses Argument mehr und mehr in den Vordergrund, weil die Instandhaltung selbst mit einem aufwändigen und kostspieligen Logistikprozess verbunden ist – wie beispielsweise die Bereitstellung von Schwerlastkränen in oft recht unwegsamem Gelände.
Ein wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung war eine erfolgreiche Testinstallation von WiPro-Systemen in einem der von der Pacific Hydro betriebenen Windparks. Das WiPro-System zeichnet sich neben der obligaten automatischen Zustandsüberwachung unter anderem auch dadurch aus, dass die Datenmenge pro Anlage gering gehalten werden kann, ohne dabei den schadensrelevanten Informationsgehalt zu verlieren. Damit eignet es sich ganz besonders zur Überwachung größerer Anlagenbestände in Windparks.

Keywords: Instandhaltung, Instandhaltungsmanagement

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