HP Software verzahnt strategische und operative IT-Steuerung

Von: Hewlett-Packard GmbH  23.07.2008
Keywords: It Lösungen

HP hat seine Software für die strategische IT-Steuerung erweitert und mit neuen Schnittstellen zur Qualitätssicherung und operativen IT-Funktionen versehen. Die neue Version 7.5 von HP Project and Portfolio Management (PPM) Center – Teil von HPs Softwaresuite für Business Technology Optimization (BTO) – verknüpft Anforderungsmanagement, Planung, Tests und Einführung mittels bidirektionalem Datenaustausch und Workflows. Unternehmen können somit den kompletten Ablauf von der Geschäftsanforderung bis zur Implementierung integriert steuern. Dabei lassen sich auch die tagtäglichen Änderungsanforderungen aus dem operativen Betrieb einbinden: Sofern sie die Applikationen betreffen, werden sie automatisch über PPM Center kanalisiert, bewertet und mit voller Qualitäts-, Kosten- und Zeitkontrolle durchgeführt. PPM Center wird damit zur Steuerungs- und Informationsdrehscheibe des kompletten Applikations-Lebenszyklus. Unternehmen erlangen eine bessere Kontrolle aller Applikations-Änderungen und stellen sicher, dass diese einen optimalen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten. Zudem wird die Dauer von der Anforderung bis zur Einführung durch die engere Verzahnung der strategischen und operativen IT-Funktionen verkürzt. Konkret bietet PPM Center 7.5 Integrationen mit Consolidated-Service-Desk-Lösungen wie HP Service Manager, der Qualitätssicherungs-Software HP Quality Center und Abhängigkeits-Analysen (Dependency Mapping, Impact Analysis) basierend auf der UCMDB (Universal Configuration Management Database). Zu den Integrationen im Einzelnen: Integration von PPM Center und HP Service Manager
Häufig haben Anfragen von Anwendern an den Service Desk Applikations-Änderungen zur Folge, etwa wenn ein Vertriebsmitarbeiter einen neuen Report im CRM-System braucht. Ab einer gewissen Größe und Priorität müssen solche Änderungen mit strategischen Vorgaben abgeglichen, genehmigt, getestet und über ein Projektmanagement gesteuert werden. PPM Center 7.5 bietet zu diesem Zweck eine bidirektionale Integration mit Consolidated-Service-Desk-Anwendungen wie HP Service Management Center. Änderungs-Anforderungen, die beim Service Desk eingehen, können automatisch in PPM Center importiert und von dort aus mittels Governance-Workflows gesteuert und durch einen formalen Qualitätssicherungsprozess geführt werden. Durch parametrisierbare Filterfunktionen lässt sich dieser Import zum Beispiel von der Priorität eines Change abhängig machen. Optional wird der Projektstatus laufend an das Service Desk zurückgemeldet. Anwender können sich dort jederzeit über den Stand ihrer Anforderung informieren. Ist das Projekt abgeschlossen, wird das Ticket im Service Desk von PPM Center automatisch geschlossen. PPM 7.5 erlaubt es Unternehmen damit, systematisch und automatisiert den Wertbeitrag und die Qualität aller größeren Applikations-Änderungen sicherzustellen und das Fehlerrisiko zu minimieren. Integration von PPM Center und Quality Center
Die Integration von PPM Center mit HP Quality Center verbessert die Koordination zwischen Projektmanagement und Qualitätssicherung. PPM Center 7.5 kann automatisch Prozesse in Quality Center auslösen, um den Projektverlauf zu beschleunigen und die Qualitätssicherung an den Geschäftsanforderungen auszurichten. Wird beispielsweise in PPM Center ein Request angelegt, erzeugt das System automatisch Anforderungen oder zu behebende Fehler in Quality Center. Umgekehrt meldet Quality Center laufend den Testfortschritt an PPM Center zurück. Dabei werden Informationen aus verschiedenen, gegebenenfalls verteilten, Test-Instanzen gebündelt und in Echtzeit in PPM angezeigt. Der Projektmanager erhält eine konsolidierte und aktuelle Sicht aller Testaktivitäten in Bezug auf einen Request. Zudem können PPM-Funktionen innerhalb von Quality Center genutzt werden. Test-Manager überwachen und steuern damit die häufig komplexen Qualitätssicherungs-Projekte, die benötigten Ressourcen und die Zeiteinhaltung. Die PPM-Funktionen für Quality Center umfassen vorkonfigurierte Workflows, Portlets und Reports für das Management der Test-Projekte. Integration von PPM Center, UCMDB und HP Release Control
Im Rahmen der Prüfung und Genehmigung von Projekten und Change Requests kann aus PPM Center heraus eine Analyse gestartet werden, wie sich eine geplante Änderung auf Geschäftsprozesse und andere Applikationen auswirken würde. Basis dafür ist die Integration von PPM Center 7.5 mit HPs Konfigurationsdatenbank (HP Universal Configuration Management Database, UCMDB) und den dort hinterlegten Abhängigkeitshierarchien. Es wird ein Report generiert, der dem Change Advisory Board als Entscheidungsgrundlage bei der Genehmigung von Veränderungen dient. Damit kann das Risiko von Störungen kritischer Geschäftsprozesse bereits in der Planungsphase minimiert werden. Nachdem die Entwicklung und Qualitätssicherung der genehmigten Änderung abgeschlossen ist, sollte eine zweite Impact-Analyse durchgeführt werden, bevor die Änderung erfolgt. Denn in der Zwischenzeit kann sich die IT-Umgebung geändert haben. PPM 7.5 bietet hierzu eine Integration zur Impact-Analyse in HP Release Control, die die Auswirkung der Änderung auf Geschäftsprozesse, Applikationen und alle Infrastruktur-Komponenten bewertet. Im Unterschied zur vorhergehenden Impact-Analyse bewertet HP Release Control dabei auch mögliche Konflikte mit anderen aktuell anstehenden Änderungen. Auf Grundlage dieser Analyse kann das Change Advisory Board entscheiden, ob die Änderung durchgeführt wird oder nicht. Im Fall von möglichen Konflikten werden automatisch Nachrichten an die jeweiligen IT-Verantwortlichen versendet, sodass diese sich bei der Einführung entsprechend abstimmen können. Weitere Detailverbesserungen Neben den beschriebenen Integrationen bringt die Version 7.5 von HP PPM Center eine Fülle von Detailverbesserungen. Zwei Beispiele: Das PPM-Modul „Resource Management“ bietet verbesserte Werkzeuge für die Zusammenarbeit zwischen Projektteams. Es können Ressourcen-Pools gebildet werden, die mittels Kollaborations-Werkzeugen flexibel auf Projekte verteilt werden können. Das Modul „Project Management“ wurde enger mit Microsoft Project integriert. Damit lassen sich zum Beispiel in der Microsoft-Software vorgenommene Parametrisierungen problemlos zusammen mit der HP-Software nutzen. HP PPM Center 7.5 ist ab sofort verfügbar. Die Software kann entweder im Unternehmen selbst installiert oder von HP im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) bezogen werden. SaaS-Angebote gibt es außerdem für HP Quality Center, HP Service Manager, HP Performance Center, HP Application Security Center und HP Business Availability Center. Eine Abbildung zur Integration von HP PPM Center 7.5 findet sich unter /de/de/press-images-overview.html?
root=81995050 oid=81995094 recursive=1.

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